Arbeiten im Alter - Fit bis zur Rente
Tipps, wie Mitarbeiter fit und motiviert bis zur Rente arbeiten können, nennt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) unter dem Stichwort "Ältere Beschäftigte".
Wichtig dabei: Sowohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer – jung und alt – können ihren Beitrag leisten.
Das Alter verändert den Menschen
Manch jugendlicher Hitzkopf wird mit den Jahren ruhiger und gelassener. Der Mitarbeiter, der sich viele Jahre auf seine körperlichen Kräfte verlassen konnte, muss akzeptieren, dass die Muskelkraft nachlässt. Der, der auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt hat, kann im Alter auf einmal dünnhäutig werden.
Arbeiten im Alter: Wissen und soziale Kompetenzen steigen
Die Lebenserfahrung verändert einen Menschen allgemein. Mit den Jahren entwickeln sich Wissen und soziale Kompetenzen, während die körperliche Leistungsfähigkeit und die Flexibilität nachlassen. So hat jede Altersgruppe ihre Stärken und Schwächen.
Das sollten sich Arbeitsteams immer wieder bewusst machen. Vor allem sollte allen auch bekannt sein, was wann zur Belastung werden kann. Denn dann lassen sich Belastungen gezielt abbauen.
Hier einige Tipps der BGW, wie Beschäftigte fit bis zur Rente bleiben
- Wechseln Sie die Tätigkeiten im Team regelmäßig.
- Legen Sie pro Woche einen Tag Auszeit von negativ belastenden Tätigkeiten fest.
- Fördern Sie teambildende Maßnahmen, wie Geburtstagsfeiern oder Betriebsausflüge.
- Achten Sie in den Pausen und in der Freizeit je nach Bedarf auf Bewegung oder Entspannung.
Ältere aktiv fördern - fit bis über die Rente hinaus
Ältere fühlen sich oft überflüssig, wenn sie mit ihren altersbedingten Veränderungen nicht klarkommen. Hier ist es wichtig, dass sie in ihren (neuen) Stärken aktiv gefördert werden. Dies kann z. B. dadurch erfolgen, dass sie Spezialaufgaben übernehmen oder sich als Mentor um jüngere Mitarbeiter kümmern.
Demografiemanagement: auch Jüngere unterstützen
Eine neue Rolle im Team einnehmen funktioniert nur dann, wenn alle Teammitglieder darüber Bescheid wissen und damit einverstanden sind. Denn auch die Rolle der Jüngeren ändert sich dadurch. Gerade sie brauchen dann Unterstützung, um das notwendige Verständnis entwickeln zu können.
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