Arbeitsumgebung beeinflusst körperliche und geistige Fitness
Ziel der Studie ist es, mittelständische Betriebe bei guter Demografie-Praxis zu unterstützen. Konkret heißt das, den Unternehmen zu zeigen, wo sie stehen und was sie tun können, damit ihre Mitarbeiter körperlich und geistig fit bleiben.
Ältere Mitarbeiter sind immer noch leistungsfähig und stark
Im Alter nehmen etwa die Muskelkraft sowie das Hör- und Sehvermögen ab. Doch die Mitarbeiter sind weiterhin leistungsfähig und haben Stärken entwickelt, die in jungen Jahren noch nicht vorhanden sind. Zudem können körperliche Veränderungen nicht ausschließlich an Jahrzehnten festgemacht werden. Sie müssen individuell überprüft werden. Nicht jeder junge Mensch kann gut hören und nicht jeder ältere ist schwächlich.
Arbeitsumgebung als entscheidender Faktor für körperliche und geistige Fitness
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, das die Studie durchführt, geht davon aus, dass vor allem die Arbeitsumgebung die körperliche und geistige Fitness beeinflusst. Zu den entscheidenden Faktoren zählen:
- körperliche Belastungen,
- der persönliche Handlungsradius,
- Veränderungen am Arbeitsplatz,
- Lernanreize und -möglichkeiten,
- die soziale Einbindung im Betrieb,
- die eigene Motivation sowie
- die Wahrnehmung, sinnvolle Arbeit zu erbringen.
Online-Demografie-Check
Ab Mai können Unternehmen überprüfen, wie die Ausgangssituation bei ihnen ist. Dafür steht eine Selbstbewertung online zur Verfügung. Der Aufwand liegt je nach Größe des Unternehmens zwischen 15 und 40 Minuten. Die Teilnehmer erhalten eine Rückmeldung. Zudem empfehlen ihnen Experten, was sie als weitere Schritte tun können.
Mithilfe der Daten soll auch ermittelt werden, ob und wie kleine und mittlere Unternehmen alternsgerechtes Arbeiten im Allgemeinen gestalten. Erfolgreiche und übertragbare Beispiele werden veröffentlicht. 2014 erscheint dann ein vollständiger Studienbericht.
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