Fachbeiträge & Kommentare zu Risikoanalyse

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 16 ESRS G1 – Unternehmens... / 2.3.4 ESRS G1-3 – Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung

Rz. 32 Die Angabepflicht ESRS G1-3 umfasst – sofern wesentlich – Informationen zum System der Aufdeckung und Verhinderung, Untersuchung als auch Verfolgung betreffend Vorwürfe und Vorfälle [1] im Zusammenhang mit Korruption und Bestechung inkl. zugehöriger Schulungen des Unternehmens (ESRS G1.16). Die Angabepflicht bezieht sich somit auf den durch die CSRD neu hinzugefügten A... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / IX. Abgestufte Sorgfaltspflichten – konkrete Risikobewertung eines Vorgangs

Rz. 38 Nach der Struktur des GwG hat der Notar bei Begründung einer Geschäftsbeziehung eine Bewertung des hieraus resultierenden Geldwäscherisikos vorzunehmen. Dies ergibt sich insbesondere aus § 10 Abs. 2 S. 1 GwG, der bestimmt, dass der konkrete Umfang der vom Verpflichteten zu beachtenden Sorgfaltspflichten dem jeweiligen Risiko der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / XII. Abs. 2 Nr. 13

Rz. 60 Nach § 50 Nr. 5 GwG ist ausschließlich der Präsident des Landgerichts zuständige Aufsichtsbehörde im Sinne des Geldwäschegesetzes. Ein besonderes Augenmerk wird seitens der Dienstaufsicht künftig zunehmend darauf gerichtet sein, ob der Notar die erforderlichen geldwäscherechtlichen Maßnahmen ergriffen hat, was auf den allgemeinen politischen Trend zurückzuführen ist, ... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / XI. Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

Rz. 40 Zunächst besteht nach § 5 Abs. 2 GwG die Pflicht, die allgemeine Risikoanalyse gem. § 5 Abs. 1 GwG hinsichtlich der eigenen Notarstelle zu dokumentieren. Diese Dokumentation hat in den Generalakten zu erfolgen.[78] Daneben hat der Notar vorgangsbezogene Aufzeichnungspflichten nach § 8 GwG zu erfüllen. Zunächst hat der Notar gem. § 8 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 GwG seine nach § 1... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / A. Einleitung

Rz. 1 Die Vorschrift trat am 29.10.2020 in Kraft und ersetzt § 23 DONot-a.F.[1] Sie betrifft die Verwahrung von nicht auf bestimmte Amtsgeschäfte, sondern auf das Amt des Notars allgemein bezogenen Unterlagen.[2] Diese hat insbesondere für die Geschäftsprüfung Bedeutung.[3] Im Unterschied zu § 23 DONot-a.F. wurden die Unterlagen zur Geldwäscheprävention (Nr. 5) hinzugefügt, ... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / B. Inhalt der Generalakte (Abs. 1)

Rz. 2 Zwingend zu verwahren sind alle in den Regelbeispielen des Abs. 1 S. 2 angesprochenen Dokumentationen, die zum Nachweis der Erfüllung einer Amtspflicht geeignet sind.[5] Die Verwahrung nicht genannter Dokumente, die zum Nachweis der Erfüllung einer Amtspflicht geeignet sind, steht im Ermessen des Notars.[6] Dieses ist auf null reduziert bezüglich Genehmigungen, Anzeige... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / a) Sachverhaltsklärung

Rz. 18 Der Notar hat den Sachverhalt zu klären. Nur wenn er das getan hat, kann er den Willen der Beteiligten richtig erfassen und in die passende rechtliche Form bringen.[50] Die Pflicht zur Sachverhaltsklärung ist insofern die notwendige inhaltliche Voraussetzung für die Belehrungspflicht.[51] Die Pflicht zur Sachverhaltsklärung trifft den Notar allerdings nur insoweit, al... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / I. Allgemeines/Einleitung

Rz. 17 Der Rauschgifthandel und andere Formen organisierter Kriminalität sollen durch das GwG, das ursprünglich aus dem Jahre 1993[24] stammt, bekämpft werden. Notare waren davon zunächst weitgehend unberührt; das Gesetz verpflichtete nämlich grundsätzlich nur Kreditinstitute und andere Finanzdienstleister. Rz. 18 Durch das Inkrafttreten des GwG vom 8.8.2002,[25] mit welchem ... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / III. Den Notar nach dem GwG treffende Pflichten

Rz. 24 Das GwG erstreckt den Pflichtenkreis der Verpflichteten auf ein sog. Risikomanagement, welches unabhängig von der Begründung einer konkreten Geschäftsbeziehung als allgemeine Organisationsstruktur der Notarstelle einzurichten ist. Gemäß § 5 GwG müssen die Notare hierzu eine Risikoanalyse im Hinblick auf die von ihnen allgemein betriebenen Geschäfte durchführen und die... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / I. Möglichkeit und Verpflichtung zur Führung von Nebenakten

Rz. 15 Abs. 1 S. 1 eröffnet dem Notar nunmehr ausdrücklich die Möglichkeit zur Führung von Nebenakten zu allen Amtsgeschäften. Auch § 22 DONot a.F. ging von dieser Möglichkeit aus, ohne dass sich dies ausdrücklich aus dem Wortlaut ergab. Die Klarstellung ist im Hinblick auf die Entwicklung des datenschutzrechtlichen Bewusstseins zu begrüßen, da sie nunmehr unmissverständlich... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / VIII. Hindernisse bei der Identifizierung nach GwG

Rz. 37 Bei der Identifizierung nach GwG ergeben sich Hindernisse häufig daraus, dass ein Beteiligter zwar einen den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Identifizierung gem. § 10 GwG genügenden Lichtbildausweis vorlegen kann, dieser aber nicht den höheren Anforderungen des § 12 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 GwG genügt (Beispiel: Führerschein, abgelaufener Personalausweis oder Reisepass)... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / F. Anforderungen des Geldwäschegesetzes

Rz. 58 Verwahrungsgeschäfte unterfallen stets dem Anwendungsbereich des GwG (vgl. § 2 Nr. 10 GwG). Die Anforderungen des GwG werden an anderer Stelle ausführlich dargestellt (vgl. oben § 10 BeurkG Rdn 17 ff.). Nach der Neufassung des GwG zum 26.6.2017[129] kam es zur Veröffentlichung umfangreicher Anwendungsempfehlungen der BNotK.[130] Bereits früher hatte die BNotK Anwendun... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / a) Die "klassische" Nebenakte

Rz. 34 Die Nebenakten können nach Inkrafttreten der NotAktVV nunmehr auch elektronisch geführt werden, § 43 Abs. 1 NotAktVV. Diese Möglichkeit sah § 22 Abs. 1 DONot (2001) nicht vor. § 40 Abs. 1 S. 2 NotAktVV stellt nunmehr ausdrücklich klar, dass eine Nebenakte nur dann geführt werden muss, wenn dies zur Vornahme eines Amtsgeschäfts geboten ist. Rz. 35 Neben der inhaltlichen... mehr

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Prof. Dr. Christian Armbrüs... / A. Einleitung und Geschichte

Rz. 1 Abs. 1 entspricht im Wortlaut § 26 Abs. 2 DONot a.F., an dem lediglich redaktionelle Anpassungen vorgenommen wurden. § 26 Abs. 1 DONot a.F., der die besondere Sorgfaltspflicht der Notare bei der Feststellung der Beteiligten wiederholte, wurde nicht übernommen, da ein über § 10, § 40 Abs. 4 BeurkG hinausgehender Regelungsgehalt nicht ersichtlich gewesen sei.[1] Abs. 2 wu... mehr

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Entgelttransparenzrichtlini... / 5 Typische Problemstellungen und Umgang in der Praxis

Die größten Problemstellungen in Deutschland entstehen an den Schnittstellen zwischen HR/Compensation und Legal: belastbare Definition von "gleichwertiger Arbeit" und der Vergleichsgruppen, Abbildung des weiten Entgeltbegriffs in Daten und Policies, prozessfeste Dokumentation/Beweisführung und Mitbestimmung/Tarifverträge sowie Datenschutz in Auskunftsprozessen. Eine der größten He... mehr

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Sicherer Umgang mit Lebensm... / 1.3 Risiko Lebensmittelinfektion

Lebensmittel können durch ganz unterschiedliche schädliche Einflüsse ihre Qualität und Genießbarkeit verlieren, z. B. durch Hitze, Frost, Feuchtigkeit, Austrocknung, Schädlingsbefall, Kontamination oder Keimbefall. Keime können dabei einerseits zu biochemischen Veränderungen im Lebensmittel führen, die dieses ungenießbar oder sogar toxisch für den Menschen machen (z. B. bei Pilzen, ... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Warum ist es wichtig, dass ... / 3 FAQ

1) Für Arbeitsschutz ist bei uns die Sicherheitsfachkraft zuständig – dafür haben wir sie doch! Die Sicherheitsfachkraft berät nach Arbeitssicherheitsgesetz den Arbeitgeber. Sie kann nicht seine Entscheidungen fällen. Das deutsche Arbeitsschutzsystem hat sich (nicht zuletzt auf politischen Druck der Arbeitgeberseite hin) in den letzten Jahrzehnten weg von verbindlichen Vorgab... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Methodische Bausteine für d... / 2 Regelmäßige Aktualisierung & Dynamik

Ein zentrales Defizit vieler Risikomanagementsysteme ist ihre geringe Frequenz. Wenn Risikoanalysen nur quartalsweise oder noch seltener erstellt werden, entstehen lange Phasen ohne aktuelle Einschätzung. In dieser Zeit bewegt ein Unternehmen mitunter Milliardenbeträge an Umsatz und trifft unzählige Entscheidungen – alles in einem Zeitraum, in dem keine neue Risikobewertung ... mehr

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Methodische Bausteine für d... / 7 Verknüpfung mit Controlling & Planung

Die wichtigste Aufgabe einer Verknüpfung von Risikomanagement mit Controlling und Planung ist es, Risikodaten dort sichtbar zu machen, wo tatsächlich gesteuert wird. Aus steuerungsbezogener Sicht dienen Plan- und Forecastwerte dabei als Referenzpunkte, um mögliche Abweichungen, Bandbreiten und existenzielle Gefährdungen analysieren zu können. In bestimmten Kontexten, insbeso... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Methodische Bausteine für d... / 5 Transparenz & Validierbarkeit

Der Übergang von subjektiven Experteneinschätzungen zu einer modellbasierten Risikobewertung verändert auch die Möglichkeiten zur Überprüfung grundlegend. Während Experteneinschätzungen im Kern eine Blackbox bleiben – man sieht das Ergebnis, aber nicht den inneren Mechanismus –, macht die Modellwelt den Wirkungszusammenhang transparent: Wie ein Risiko entsteht, welche Faktor... mehr

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Methodische Bausteine für d... / 4 Vollständigkeit & Sichtbarkeit aller Risiken

Solange Risikobewertungen überwiegend manuell und auf Basis von Experteneinschätzungen erfolgen, sind Unternehmen gezwungen, mit Restriktionen zu arbeiten. Es werden Meldegrenzen eingeführt, unterhalb derer Risiken nicht mehr erfasst werden. Diese Einschränkungen sind der begrenzten Verfügbarkeit von Zeit und Ressourcen geschuldet – nicht der Logik eines wirksamen Risikomana... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Methodische Bausteine für d... / 6 Stressszenarien & Simulation

Die Abbildung von Stressszenarien gehört zu den größten Herausforderungen traditioneller Risikobewertung. Auf Basis von Experteneinschätzungen ist es nahezu unmöglich, ein Szenario konsistent durchzuspielen. Denn dazu müsste der Experte sich gedanklich in eine hypothetische Lage hineinversetzen und anschließend beurteilen, wie sich dieses Szenario auf ein Risiko auswirkt. Sc... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Methodische Bausteine für d... / 3 Objektive, modellbasierte Bewertung statt subjektiver Schätzung

Die in der Praxis weit verbreitete Nutzung von Experteneinschätzungen im Risikomanagement ist historisch gut begründet. Entscheidungen unter Unsicherheit erfordern die Bildung von Erwartungen, und solange gemessene Daten, leistungsfähige Rechenverfahren und praktikable Modellierungswerkzeuge nicht verfügbar sind, stellen Einschätzungen erfahrener Personen die mit vertretbare... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 8 ESRS E3 – Wasser- und M... / 2.2.1 ESRS E3-3 – Ziele im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen

Rz. 33 Die Offenlegung der vom Unternehmen festgelegten Ziele im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen (ESRS E3.20) soll ein Verständnis über die Ziele vermitteln, die sich das Unternehmen zur Unterstützung seiner diesbzgl. Konzepte und zur Bewältigung seiner wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen in diesem Zusammenhang gesetzt hat (ESRS E3.31). Die Offenlegu... mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Schwarzarbeit / 2 Prüfungen

Die Behörden der Zollverwaltung prüfen u. a. nach § 2 SchwarzArbG die Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen Meldepflichten des Arbeitgebers[1], im Zusammenhang mit Dienst- und Werkleistungen den Missbrauch von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und III sowie dem Altersteilzeitgesetz (AltTZG), ob die Angaben des Arbeitgebers, die für die Sozialleistungen nach SGB... mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 5.1 Summarische Eingangsanmeldung (Art. 127-132 UZK)

Rz. 57a Bevor Waren in das Zollgebiet der EU verbracht werden, muss für sie rechtzeitig eine summarische Eingangsanmeldung bei der ersten Eingangszollstelle abgegeben werden (Art. 127 Abs. 1 und 3 UZK). Die Vorabanmeldepflicht für Waren vor ihrem Verbringen wurde nach den Anschlägen seit dem 11. 9. 2001 eingeführt und dient der Risikoanalyse, die von den Zollstellen vorweg z... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Wie können suchtkranke Besc... / 3 Gefährdungsbeurteilung und Risikoeinschätzung

Bevor ein Mitarbeiter wieder in sicherheitsrelevanten und verantwortungsvollen Tätigkeiten eingesetzt werden kann, muss eine umfassende Gefährdungsbeurteilung erfolgen. Dabei werden nicht nur physische Risiken berücksichtigt, sondern auch mögliche psychische Belastungen im Arbeitsalltag. Folgende Punkte sind hierbei essenziell: Gefährdungsbeurteilung (Arbeitgeber): Dabei sind... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 3 ESRS 1 – Allgemeine Anf... / 3 Qualitative Merkmale von Nachhaltigkeitsinformationen

Rz. 18 In einem gesonderten Kapitel enthält ESRS 1 Ausführungen zu "qualitativen Merkmalen" ("qualitative characteristics") von Nachhaltigkeitsinformationen. Diese werden eingeteilt in: grundlegende qualitative Merkmale von Informationen (fundamental qualitative characteristics of information): Relevanz (relevance) und wahrheitsgetreue Darstellung (faithful representation) so... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 3 ESRS 1 – Allgemeine Anf... / 4.3.1 Grundlagen: doppelte Wesentlichkeit

Rz. 61 In der Nachhaltigkeitsberichterstattung fungiert die Wesentlichkeitsanalyse als Instrument zur Identifizierung und (inhaltlichen) Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen, welche in der Berichterstattung offengelegt werden sollen (ESRS 1.25). Diese Analyse bildet das Fundament der Nachhaltigkeitserklärung, da die erforderlichen Angaben gem. ESRS weites... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Künstliche Intelligenz (KI)... / 2 Potenzielle Anwendungsfelder für KI im Risikomanagement

Der Einsatz von KI im Risikomanagement ist äußerst vielfältig. Bevor der Artikel auf drei Einsatzmöglichkeiten vertiefend eingeht, werden die potenziell wichtigen Anwendungsfelder als Übersicht skizziert[1]: Beurteilung des Status quo: Analyse des bestehenden Risikomanagementsystems auf Basis schriftlicher Dokumentationen wie Geschäftsberichten oder Risikohandbüchern. Systemat... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 12 ESRS S1 – Arbeitskräft... / 2.2.4 ESRS S1-4 – Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf die Arbeitskräfte des Unternehmens und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

Rz. 64 Die Angabepflichten des ESRS S1-4 verlangen von berichtspflichtigen Unternehmen die Offenlegung ihrer Maßnahmen, um wesentliche negative und positive Auswirkungen zu adressieren. Weiterhin sind Maßnahmen darzustellen, wie wesentliche Risiken und Chancen in Bezug auf die Arbeitskräfte des Unternehmens gesteuert werden. Auch die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist darzuste... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 12 ESRS S1 – Arbeitskräft... / 2.2.1 ESRS S1-1 – Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens

Rz. 48 Das Ziel dieser Angabepflicht besteht darin, ein Verständnis dafür zu vermitteln, inwieweit das Unternehmen über Konzepte verfügt, die sich speziell mit der Identifizierung, Bewertung, Verwaltung und/oder Behebung wesentlicher Auswirkungen auf die eigenen Arbeitskräfte befassen, sowie über Richtlinien, die wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang ... mehr

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Forderungsverkauf: Factorin... / 5.2 Bilanzierung von Asset-Backed-Securities nach HGB

Rz. 36 Die Behandlung der Bilanzierung von Asset-Backed-Securities ist im deutschen Handelsgesetzbuch – wie auch das Factoring – nicht gesondert geregelt. Durch die gestiegene Bedeutung der Asset-Backed-Securities hat sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) mit der bilanziellen Behandlung nach HGB im IDW RS HFA 8[1] auseinandergesetzt. Auch wenn dieser Rechnungslegungs... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.7 ESRS 2 GOV-5 – Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Rz. 71 In den Nachhaltigkeitsbericht ist auch eine Beschreibung der wichtigsten Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems des Unternehmens in Bezug auf das Verfahren der Nachhaltigkeitsberichterstattung aufzunehmen (ESRS 2.34). Ausweislich des ESRS 2.BC39 erkannte der SRB der EFRAG (§ 1 Rz 31 ff.) an, dass Informationen über die internen Kontroll... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 4 ESRS 2 – Allgemeine Ang... / 2.11 ESRS 2 IRO-1 – Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen

Rz. 111 ESRS 2 IRO-1 fordert Angaben, die einem Verständnis von der Durchführung der Wesentlichkeitsanalyse durch das berichtspflichtige Unternehmen dienen. Ausgangspunkt sind die Verfahrensanforderungen gem. ESRS 1, Kap. 3. Sowohl ist nachvollziehbar zu machen, wie die Auswirkungen, Risiken und Chancen des Unternehmens identifiziert wurden, als auch, wie die Bewertung ihrer... mehr

Beitrag aus Controlling Office
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Wertorientierte Unternehmen... / 2 Bewertung der Unternehmensstrategie

In diesem Beitrag soll der Fokus auf der linken Pyramide und hier wiederum auf einem Spezialfall der Investitionsrechnung liegen. Es geht nicht um die Bewertung eines einzelnen Vermögensgegenstands, sondern einer Anhäufung von vielen materiellen und immateriellen, bilanzierten und auch nicht bilanzierten Assets, genauer gesagt um die Bewertung einer Unternehmensstrategie ode... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Warum sollte es eine Notfal... / 1.6 Kosten und Nutzen der Schutzmaßnahme

Eine geeignete Notfallplanung soll helfen, Notfallsituationen zu vermeiden oder im Falle des Eintretens geeignete Abläufe sicherzustellen. Nur wenn Risiken bekannt sind, können Maßnahmen und Abläufe definiert werden. Es ist daher wichtig, dass Sie in Teams Ihre Betriebsabläufe und mögliche Gefahren analysieren, um geeignete Abläufe und Zuständigkeiten festzulegen. Abläufe mü... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 13 ESRS S2 – Arbeitskräft... / 2.1 ESRS 2 – Allgemeine Angaben

Rz. 12 Die Anforderungen zu ESRS S2 sollen i. V. m. den Angaben zur Strategie (SBM) in ESRS 2 gelesen werden. Der Standard gibt vor, dass die sich daraus ergebenden Angaben zusammen mit den Angaben nach ESRS 2 vorgelegt werden sollen. Die einzige Ausnahme stellen die Angaben zu ESRS 2 SBM-3 "Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie un... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 13 ESRS S2 – Arbeitskräft... / Literaturtipps

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Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 13 ESRS S2 – Arbeitskräft... / 2.2.4 ESRS S2-4 – Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze

Rz. 42 Das Ziel der Angabepflichten umfasst eine Darstellung der Maßnahmen oder Initiativen, die ein Unternehmen verfolgt, um negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu verhindern, abzumildern oder zu beheben sowie positive Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette zu erzielen. Weiterhin soll dargestellt werden, wie mit wesentlichen... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Warum gelten bei Alleinarbe... / 1.2 Risikobeurteilung

Ob und welche zusätzlichen – über die allgemeinen Schutzmaßnahmen hinausgehenden – technischen oder organisatorischen Maßnahmen bei Alleinarbeit erforderlich sind, hängt vom Risiko ab. Die Gefährdungsstufe (Tab. 1) dient als Orientierung, um die Notwendigkeit einer Überwachung von Einzelarbeitsplätzen zu klären. Nach Tab. 2 in Abschn. 3.3.1.1 DGUV-R 112-139 werden Gefährdunge... mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
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§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.1.4 Phase 4: Vorbereiten

Rz. 42 Phase 4 umfasst die Offenlegung der verschmutzungsbezogenen Risiken und Chancen. Die Analyse i. R. d. ESRS sollte lediglich die ersten drei Phasen umfassen, da sich die Offenlegung aus den Vorgaben der ESRS ergibt, nicht der TNFD. Daraus ergibt sich auch, dass die ESRS keine weiteren Erläuterungen zur vierten Phase enthalten. Dennoch sei erwähnt, welche weiteren Aspek... mehr

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§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.1.3 Phase 3: Bewerten

Rz. 41 In Phase 3 "Bewerten" prüft das Unternehmen die Bewertung der wesentlichen Risiken und Chancen durch: Identifizierung von Übergangsrisiken und -chancen im eigenen Betrieb und in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette nach den Kategorien: Politik und Recht: z. B. Einführung von Vorschriften, Sanktionen und Rechtsstreitigkeiten (z. B. bei Fahrlässigkeit gegenüber... mehr

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§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.2.1 ESRS E2-1 – Konzepte im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Rz. 45 Angabepflicht ESRS E2-1 sieht die Beschreibung der Konzepte vor, die adressieren, wie das Unternehmen mit seinen wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Vermeidung und Verminderung der Verschmutzung umgeht und wie es diese managt. Ziel dieser Angabepflicht ist es, ein Verständnis dafür zu ermöglichen, inwieweit das Unternehmen über Konz... mehr

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§ 15 ESRS S4 – Verbraucher ... / 2.3.2 ESRS S4-2 – Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf die Auswirkungen

Rz. 79 Nach der Berichterstattung über die Konzepte bzgl. des Umgangs mit Verbrauchern und Endnutzern müssen nach ESRS S4.18 bei bestehender Wesentlichkeit die allgemeinen Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern sowie deren Vertretern in Bezug auf tatsächliche und potenzielle Auswirkungen auf sie offengelegt werden. Ziel dieser Angabepflicht ist es, ein V... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Grundsätze ordnungsmäßiger ... / 2 Dokumentationsgrundsätze

Rz. 4 Die GoB beziehen sich auf die vertiefende Regelung der §§ 238, 239 HGB, in denen die Buchführungspflicht der Kaufleute festgelegt ist. Die GoB regeln die Buchführungsorganisation und die Eintragung in die Handelsbücher; sie liefern Vorschriften, in welcher Weise die Buchführung der kaufmännischen Unternehmen zu geschehen hat und gelten gleichermaßen für die Handels- un... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Laser: Gefährdungen und Sch... / 5.1.2 Ermittlung der Exposition und Bewertung der Risiken (Gefährdungsbeurteilung)

Die Richtlinie verlangt eine Gefährdungsbeurteilung vom Arbeitgeber. Er muss im Falle der Exposition von Arbeitnehmern gegenüber künstlichen Quellen optischer Strahlung eine Bewertung und erforderlichenfalls eine Messung und/oder Berechnung des Ausmaßes der optischen Strahlung durchführen, der die Arbeitnehmer voraussichtlich ausgesetzt sind. Auf dieser Grundlage können erfo... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Das modifizierte qualifizie... / 7. Funktionen in der Praxis

Neben der Berücksichtigung von ggf. unrichtigen eDaten ist es dem Steuerpflichtigen bspw. möglich, weitergehende (Sachverhalts-)Angaben zu berücksichtigen oder Zweifelsfragen zu äußern. Zum einen erleichtert das Freitextfeld so die ohnehin kaum mögliche behördliche Aufgabe, die Steuererklärungsformulare so auszugestalten, dass sämtliche benötigten Informationen eingefordert ... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Personalcontrolling: Person... / 2.2 Risikoanalyse und -bewertung

Erhebung der Daten für die Risikobeschreibung, Analyse der Wirkung der Risikofaktoren, Ermittlung der Risikohöhe, Ermittlung der Risikowahrscheinlichkeit, Berechnung des Schadenserwartungswertes, Dokumentation. Wenn es gelingt, aufgrund der erhobenen Daten das Risiko zu quantifizieren, so kann pro Risiko bzw. in der Summe über alle Risiken ein Schadenserwartungswert ermittelt werd... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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LkSG: Umsetzung der Anforde... / 1.3.1 Durchführung der Risikoanalyse

Um angemessene Maßnahmen zur Risikominderung und Risikoprävention zu ergreifen, ist für das Unternehmen Adolf Würth GmbH & Co. KG eine fundierte Kenntnis über die eigenen sowie die Menschenrechts- und Umweltrisiken bei den unmittelbaren Lieferanten von entscheidender Bedeutung. Diese Risiken können sich auf verschiedene Bereiche erstrecken, wie bspw. Arbeitsbedingungen, Umwe... mehr