Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Personengesellschaft, E-Bil... / 6.1 Alle Kapitalausweis-Varianten sollen erkennbar sein

Die zur Verfügung gestellten Arten der Kapitalkonten sollen möglichst alle praktizierten Formen des Kapitalausweises umfassen. So sollen auch steuerliche Varianten, wie z. B. das Dreikontenmodell, erkennbar sein, wobei das Gesellschafterdarlehenskonto aus Sicht der Gesamthand Fremdkapital ist und entsprechend nicht als Kapitalkonto in der Kapitalkontenentwicklung auftaucht. ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Offenlegungsstrategien und ... / 5.3.3 Anhang

Anhang: An die Berichterstattung größerer Unternehmen sowie an die Angaben im Anhang werden neue Anforderungen gestellt. Nach dem BilRUG ergeben sich daraus folgende neue Regeln: Der Anhang ist in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern. Die Angaben zur Währungsumrechnung entfallen. Anlagespiegel: Zusätzlich zu den bisheri...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 3.2.1.2 Bestandsgefährdende und entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen (Abs. 1 Satz 3 Teilsatz 2)

Rz. 58 Eine Bestandsgefährdung liegt nach allgemeiner Auffassung grds. dann vor, wenn ernsthaft damit zu rechnen ist, dass das Unt in absehbarer Zeit seinen Geschäftsbetrieb nicht mehr fortführen kann und ggf. Insolvenz anmelden oder in Liquidation gehen muss. Als "absehbare Zeit" wird nach berufsständischen Grundsätzen ein Zeitraum von mindestens zwölf Monaten, gerechnet vo...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.2 Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts bzw. auf einen sonstigen Sachverhalt (Abs. 3 Satz 2)

Rz. 104 Die in § 322 Abs. 2 Satz 2 HGB enthaltene Anforderung nach einer allgemein verständlichen und problemorientierten Beurteilung wird ergänzt durch Abs. 3 Satz 2, wonach der Abschlussprüfer zusätzliche Hinweise auf Umstände aufnehmen kann, auf die er in besonderer Weise aufmerksam machen möchte. Mit diesen Regelungen wollte der Gesetzgeber dem Abschlussprüfer die Abkehr...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Geschlossene Fonds

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Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 15 ... / 6 Bruttomethode bei Zinsaufwendungen (Satz 1 Nr. 3)

Rz. 101 Durch Gesetz v. 14.8.2007 wurde in § 4h EStG sowie § 8a KStG eine allgemeine Regelung zur Beschränkung des Abzugs von Zinsen (Zinsschranke) und in § 15 Satz 1 Nr. 3 KStG eine besondere Regelung hierzu für die Organschaft eingeführt. Diese Regelung ist, wie auch die Zinsschranke selbst, erstmals auf Wirtschaftsjahre anzuwenden, die nach dem 25.5.2007 beginnen und nich...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 2.1 Pflichtangaben

Rz. 20 Rechtsform- und branchenunabhängige Pflichtangaben im Anhang umfassen für Gj seit 2016:mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / cbb) Aktivische Privatkonten infolge von Überentnahmen

Rn. 13c Stand: EL 136 – ET: 06/2019 Forderungscharakter im 3- o 4-Konten-Modell (s § 15a Rn 6 (Bitz)) Betrifft entweder gesellschaftlich vereinbarte (Auszahlungen überschüssiger Liquidität (insb bei Publikums-GmbH & Co KG), Steuerentnahmen) o unberechtigte bzw gesellschaftsvertraglich nicht vorgesehene, aber durch wirksamen Gesellschafterbeschluss (einstimmig!) geduldete Entnahm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen: Alternati... / 1 Wodurch unterscheiden sich Fremdkapital-Zinsaufwendungen von Eigenkapitalzinsen?

Für die meisten Unternehmen stellt die Fremdfinanzierung ein unabdingbares Erfordernis dar, da diese Finanzierungsform gegenüber der Eigenfinanzierung doch 2 zentrale Vorteile aufweist: Einerseits ist die Höhe der seitens des externen Fremdkapitalgebers in Rechnung gestellten Vergütung für die Zurverfügungstellung eines gewissen Geldbetrages (Zinsaufwendungen) meist deutlich ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen: Alternati... / 2 Durch welche Bilanzierungsmaßnahme können Zinsaufwendungen erfolgswirksam neutralisiert werden?

Aus diesen Gründen versuchen Unternehmen durch die Nutzung handelsrechtlicher Wahlrechte den Zinsaufwand größtenteils oder sogar vollständig aus der Erfolgsrechnung zu eliminieren. Diese Möglichkeit bietet der § 255 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 HGB im Rahmen der Definition der handelsrechtlichen Herstellungskosten: "Zinsen für Fremdkapital gehören nicht zu den Herstellungs...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Außenfinanzierung: Finanzie... / 1 Merkmale und Erscheinungsformen der Kreditfinanzierung

Die Fremdfinanzierung erfolgt üblicherweise durch externe Kreditgeber. Diese stellen dem Unternehmen die erforderlichen Mittel befristet bereit. Im Gegenzug verpflichtet sich das kreditnehmende Unternehmen, dem Kapitalgeber ein Entgelt in Form eines Zinssatzes (Zinsen) für die Kapitalüberlassung zu zahlen. Daraus ergibt sich eine feststehende Liquiditätsbelastung, die das Un...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6 ... / 10.3.3.9 Zinsen für Fremdkapital (§ 255 Abs. 3 HGB)

Rz. 226 Schuldzinsen sind nur in engen Grenzen aktivierbar. Kalkulatorische Eigenkapitalzinsen sind mangels einer Zahlungspflicht überhaupt nicht berücksichtigungsfähig. Entsprechendes gilt für Eigenkapitalbeschaffungskosten eines geschlossenen Immobilienfonds, sofern sie keine verdeckten Herstellungskosten für das Gebäude enthalten. Auch Fremdkapitalzinsen werden nach § 255...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6 ... / 10.3.4 ABC der Herstellungskosten

Rz. 241 Abbruchkosten Rz. 281 Abfindungen an Mieter oder Pächter Rz. 288 AfA als Teil der Herstellungskosten Rz. 220 Allgemeine Verwaltung Rz. 221 Anschaffungsnaher (Herstellungs-)Aufwand Rz. 140ff., 238 Bauherrenmodell Rz. 296f. Baumängel Rz. 292 Beginn der Herstellung Rz. 288 Betriebliche Altersversorgung Rz. 219 Betriebsvorrichtungen Rz. 281, 301 Drittaufwand Rz. 295 Ehegattengrunds...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6 ... / 13.4 Forderungen und Wechsel

Rz. 330 Darlehensforderungen sind nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG grundsätzlich mit den Anschaffungskosten anzusetzen. Dabei kommt es weder auf den Auszahlungsbetrag noch auf den Barwert an. Vielmehr gilt als Anschaffungskosten der Nennbetrag der Darlehensforderung, auch wenn das Darlehen unverzinslich oder niedrig verzinslich ist. In den letzteren Fällen kommt lediglich eine Tei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Liquidität: Verbesserung de... / 1 Aussagekraft des Working Capital

Das Working Capital ist der angelsächsische Ausdruck für das Umlaufvermögen. Es ist in erster Linie eine Kennzahl zur Beurteilung der Liquiditätslage eines Unternehmens. Das Working Capital ist die Differenz zwischen Umlaufvermögen, und hier vor allem Forderungen und Vorräten und den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ein Überschuss als positive ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Liquidität: Verbesserung de... / 2 Folgen eines negativen Working Capital

Ein negatives bzw. sich negativ entwickelndes Working Capital deutet auf eine Nichteinhaltung der goldenen Finanzierungsregel hin. Diese besagt, dass die Kapitalüberlassungs- und -Bindungsdauer übereinstimmen müssen. Die Kapitalüberlassungsdauer darf nach dieser Regel nicht kürzer sein als die Kapitalbindungsdauer. Das bedeutet, dass das kurzfristig gebundene Vermögen auch d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Fuhrparkcontrolling – Trans... / 3.1 Kosten der Fahrzeuge

Ein wichtiger Bestandteil der Kosten im Fuhrpark sind die Kosten für die Fahrzeuge selbst. Der Unternehmer hat zwei Möglichkeiten, die Lkw, Pkw und andere Fahrzeuge zu beschaffen. Er kann sie kaufen oder leasen. Praxis-Tipp Rendite prüfen Ob Sie ein Fahrzeug kaufen oder leasen hängt nicht davon ab, welche Beschaffungsart die günstigere ist. Ein direkter Vergleich ist nicht ent...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 4.3 Sonderposten

Rz. 133 Als Sonderposten werden zwischen Eigen- und Fremdkapital Posten ausgewiesen, die sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalcharakter besitzen. Relevant ist ein Sonderposten, wenn z. B. bestimmte Investitionszuschüsse passivisch berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind weitere Sonderposten zu nennen, z. B. Sonderposten für Zuschüsse zum AV und Sonderposten für unentgeltlic...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 4.3 § 8 KStG (Ermittlung des Einkommens)

• 2011 Wertgleiche Umstellung von Pensionszusagen / § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG Pensionszusagen an beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer wurden vielfach als reine Leistungszusagen i. S. v. § 1 Abs. 1 BetrAVG ausgesprochen. Zur Befreiung der damit verbundenen Finanzierungsrisiken besteht die Möglichkeit der wertgleichen Umstellung in eine beitragsorientierte Leistungszusage ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.14 § 5 EStG (Gewinn bei Kaufleuten und bei bestimmten anderen Gewerbetreibenden)

• 2011 Rückstellungen für Bestandspflege bei Versicherungsverträgen / § 5 Abs. 1 EStG Der BFH hat mit Urteil v. 19.7.2011, X R 26/10 – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung (BMF v. 28.11.2006, IV B 2 – S 21337 – 73/06) – entschieden, dass eine Verpflichtung zur Bilanzierung von Rückstellungen zur Nachbetreuung von Versicherungsverträgen besteht, wenn die Verpflichtung ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.54 § 35 EStG (Steuerermäßigung bei Einkünften aus Gewerbebetrieb)

Mehrstöckige Personengesellschaften Bei doppelstöckigen Personengesellschaften werden die jeweils festgesetzten Gewerbesteuer-Messbeträge jeweils dem letztlich beteiligten Mitunternehmer für Zwecke des § 35 EStG zugerechnet. Dies gilt auch dann, wenn eine der Gesellschaften negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt. Einkommensteuerlich mindern demgegenüber die negativen ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.41 § 20 EStG (Kapitalvermögen)

• 2011 Überschusserzielungsabsicht / Abgeltungsteuer / § 20 EStG Auch nach dem Systemwechsel zur Abgeltungsteuer liegen Einkünfte aus Kapitalvermögen nur bei bestehender Überschusserzielungsabsicht vor. Abzustellen hierbei ist auf jede einzelne Kapitalanlage. Keine Einzelbetrachtung, sondern eine wertende Gesamtbetrachtung hinsichtlich des Vorliegens der Überschusserzielungsa...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.38 § 17 EStG (Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften)

• 2010 Darlehen als nachträgliche Anschaffungskosten Die Finanzverwaltung hat zur Problematik, inwieweit ausgefallene Gesellschafterdarlehen zu nachträglichen Anschaffungskosten führen, im BMF-Schreiben v. 21.10.2010, IV C 6 – S 2244/08/10001 Stellung genommen. Sie führt dabei die bisherigen Grundsätze zum Eigenkapitalersatzrecht fort. Diese Rechtsauffassung ist umstritten. Z...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum Erb... / 2.12 § 13b ErbStG (Begünstigtes Vermögen)

• 2010 Vermeidung von Poolvereinbarungen / § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG Das Erfordernis einer Poolvereinbarung lässt sich – vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten – vermeiden durch die Einbringung der Anteile an der Kapitalgesellschaft in das Gesamthandsvermögen einer gewerblich geprägten GmbH & Co KG. Die GmbH-Beteiligung im Gesamthandsvermögen muss dann aber über 2...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 6.3 § 8 GewStG (Hinzurechnungen)

• 2011 Forderungsverkauf / Darlehen / § 8 Nr. 1 Buchst. a GewStG Bei einem Forderungsverkauf geht nach Auffassung des BFH das wirtschaftliche Eigentum an der Forderung nur dann auf den Käufer über, wenn dieser das gesamte wirtschaftlich relevante Ausfallrisiko im Hinblick auf die Forderung trägt. Geht das wirtschaftliche Eigentum nicht über, liegt ein Darlehen vor. Dementspre...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Finanzplanung - Finanzmanag... / 2 Konzeptionelle Grundtypen der Finanzplanung

Die Grundtypen der Finanzplanung können anhand der Kriterien Planungshorizont, Planungsebene, Anlass, Vollständigkeit, Erstellungsart, Erstellungszweck, zeitliche Aufeinanderfolge sowie Zusammenhang zu anderen betrieblichen Teilplänen deutlich gemacht werden.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Leasing im Abschluss nach H... / 5.3.4 Barwerttest (Recovery of Investment Test)

Rz. 50 Die größten praktischen Probleme ergeben sich bei der Bestimmung des Zinssatzes zur Ermittlung des Barwertes der Mindest-Leasing-Zahlungen, also der Summe der abdiskontierten Leasing-Raten. Für die Ermittlung des Diskontierungssatzes gibt es nach IAS 17.4 eine 3-stufige Reihenfolge: (a) Es ist der Abzinsungssatz, bei dem zu Beginn des Leasing-Verhältnisses die Summe d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Leasing im Abschluss nach H... / 1.3 Wirtschaftliche Bedeutung

Rz. 7 Wie der BFH im grundlegenden Urteil vom 26.1.1970 betont, liegt die wirtschaftliche Bedeutung des Leasings in seiner Finanzierungs- und Investitionsfunktion. Leasing wird nicht als Finanzierungsmethode, sondern als Finanzierungssubstitut aufgefasst. Es wird verglichen mit dem amerikanischen Schlagwort "pay as you earn", d. h., der Unternehmer braucht nicht wie beim Kau...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Herstellungskosten im Absch... / 2.2.2.3 Zinsen für die Herstellungsfinanzierung

Rz. 35 Zinsen für Fremdkapital gehören grundsätzlich nicht zu den Herstellungskosten, da für diese ein gesetzlich vorgeschriebenes Aktivierungsverbot vorherrscht (§ 255 Abs. 3 Satz 1 HGB). Wird Fremdkapital zur Herstellungsfinanzierung eines Vermögensgegenstandes verwendet, dürfen die Fremdkapitalzinsen aktiviert werden, wenn und insoweit sie auf den Zeitraum (zeitliche Komp...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Schuldzinsen, betriebliche / 15 Anschaffung eines Gebäudes: Optimale Finanzierungsgestaltung

Errichtet der Unternehmer eine Immobilie, die er für seine betrieblichen Zwecke und als Privatwohnung nutzt, sollte er seine Eigenmittel für die Privatwohnung verwenden und das Darlehen möglichst für den Gebäudeteil, den er betrieblich nutzt. Der Unternehmer kann die Schuldzinsen für ein Darlehen, mit dem er den betrieblich genutzten Gebäudeteil finanziert, steuerlich abziehen....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vorratsvermögen im Abschlus... / 3.1 Maßgeblichkeit

Rz. 33 Nach § 5 Abs. 1 EStG ist für den Schluss des Wirtschaftsjahrs das Betriebsvermögen anzusetzen (§ 4 Abs. 1 Satz 1 EStG), das nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auszuweisen ist, es sei denn, im Rahmen der Ausübung eines steuerlichen Wahlrechts wird oder wurde ein anderer Ansatz gewählt (§ 5 Abs. 1 Satz 1 EStG). § 5 Abs. 1 Sätze 2 und 3 E...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vorratsvermögen im Abschlus... / 2.1.2 Herstellungskosten

Rz. 15 Die Herstellungskosten werden in § 255 Abs. 2 HGB wie folgt definiert: "(1) Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. (2) Dazu gehören...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vorratsvermögen im Abschlus... / 2.3 Angaben im Anhang

Rz. 27 Nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB müssen die auf die Posten der Bilanz und der GuV-Rechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben werden. Darzulegen ist, ob das Vorratsvermögen – ggf. unterteilt nach Gruppen – zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, mit Durchschnittswerten oder gemäß einem Verbrauchsfolgeverfahren bewertet wurde. Bei unfertigen und fe...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalgesellschaften: Rech... / 3.2 Der "true and fair view"-Grundsatz

Rz. 70 Der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft muss den für alle Unternehmen geltenden Vorschriften der §§ 242 ff. HGB entsprechen. Der Jahresabschluss ist insbesondere nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufzustellen (§ 243 Abs. 1 HGB). Über diese Regelungen hinaus enthält § 264 Abs. 2 HGB für Kapitalgesellschaften den Grundsatz des "true and fair view". Der...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Erstanwendung IFRS / 3.1 Verbote der retrospektiven Anwendung

Rz. 16 IFRS 1.13 untersagt in folgenden Fällen die retrospektive Anwendung von IFRS-Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Ausbuchung von Finanzinstrumenten, Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting), Vornahme von Schätzungen, Darstellung und Bewertung von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter, Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte nach ...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5.1 Grundsätzliches

Rz. 79 Das Eigenkapital wird in § 247 Abs. 1 HGB als separat auszuweisender Posten explizit angesprochen. Im Unterschied zu KapG und KapCoGes, für die in §§ 264c, 266, 268 und 272 HGB detaillierte Regelungen zum Eigenkapitalausweis existieren, belässt es der Erste Abschnitt des Dritten Buchs des HGB bei der Forderung nach separatem Ausweis. Rz. 80 Das bilanzielle Eigenkapital...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 5.3 Eigenkapital der Personenhandelsgesellschaft

Rz. 86 Im Unterschied zu Ekfl. können bei Personenhandelsgesellschaften neben dem Eigenkapital auch Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter bestehen, sodass eine eindeutige Trennung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital von Gesellschaftern vorzunehmen ist. Eigenkapital liegt bei Personenhandelsgesellschaften nur vor, wenn die bereitgestellten Mittel der Gesel...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Bertram/Brinkmann/Kessler/M... / 6.3 Verbindlichkeiten

Rz. 118 Für KapG und KapCoGes existieren detaillierte Gliederungsvorschriften (§ 266 Rz 142 ff.). Für nicht diesen Vorschriften unterliegende Kfl. ist eine entsprechende Aufgliederung zwar empfehlenswert und in der Praxis üblich, allerdings nicht zwingend. Die hinreichende Aufgliederung i. S. v. § 247 Abs. 1 HGB erfordert zumindest die Angabe von Verbindlichkeiten gegenüber ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.55 Wertpapiere

Eggert, Bearbeitung und Plausibilisierung von Finanzanlagen: KMU-Jahresabschluss – Best Practice Teil 5, BBK 9/2019, S. 415; Kühnberger, Rechnungslegung, Fremdkapital und Debt Covenants, KOR 5/2019, S. 235; Lorson/Haustein/Beske/Schult/Poller, Rechnungslegung im privaten und staatlichen Sektor – Grundlegende Fragen der Bilanzierung nach HGB & SsD sowie IFRS & IPSAS – Teil 8: B...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.9 Bilanzierungsverstöße

Rinker, Bilanzfälschung im HGB-Jahresabschluss anhand von Praxisbeispielen -Bilanzmanipulationen im Anlage- und Umlaufvermögen und ihre Auswirkungen auf den HGB-Jahresabschluss, StuB 8/2019, S. 297; Rinker, Bilanzfälschung im HGB-Jahresabschluss anhand von Praxisbeispielen - Bilanzmanipulationen im Fremdkapital und ihre Auswirkungen auf den HGB-Jahresabschluss, StuB 10/2019, ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Aus dem Schrifttum (Zeitsch... / 2.52 Verbindlichkeiten

Freiberg, Bilanzierung und Bewertung eines Besserungsscheins, PiR 5/2019, S. 160; Herrfurth, Verfassungsrechtliche Zweifel am steuerbilanziellen Zinssatz zur Abzinsung von Verbindlichkeiten in § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG - Anmerkungen zum Beschluss des FG Hamburg vom 31.1.2019, StuB 9/2019, S. 341; Kühnberger, Rechnungslegung, Fremdkapital und Debt Covenants, KOR 5/2019, S. 235; Mela...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Trinkgelder an Arbeitnehmer... / 3 Einsatz von elektronischen oder computergestützten Kassensystemen oder Registrierkassen

Durch das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22.12.2016 ist § 146a AO eingeführt worden. Diese Ordnungsvorschrift für die Buchführung und Aufzeichnung mittels elektronischer Aufzeichnungssysteme ist ab 2020 gültig. Hiernach besteht für alle elektronischen Aufzeichnungssysteme eine Einzelaufzeichnungspflicht. Die Systeme müssen neben den ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Insolvenzgefahren: Erkennen... / 5.1.8 Cashflow zu Fremdkapital

Anmerkung: Sinkt der Wert der Kennzahl unter 10 %, so ist die ausreichende Tilgung des Fremdkapitals gefährdet.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rating: die optimale Vorber... / 2.2.1 Kennzahlen Quick-Test

Im Folgenden wird anhand eines sehr einfachen Beispiels erläutert, wie sich ein Unternehmer/Manager mittels eines Kennzahlen-Quick-Tests einen ersten Überblick über die finanzwirtschaftliche Situation seines Unternehmens verschaffen kann. Bilanzmehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Insolvenzgefahren: Erkennen... / 5.1.1 Verschuldungskoeffizient

Mindestforderung: Verhältnis 2:1 * Fremdkapital = Bilanzsumme ./. Eigenkapital Anmerkung: Der Soll-Kennwert lautet 1:1 (= 100 %). D. h., das Eigenkapital sollte mindestens so groß sein wie das Fremdkapital. Mit einem durchschnittlichen Eigenkapitalanteil von ca. 30 % wird dieser Grundsatz in Deutschland in vielen Unterne...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Insolvenzgefahren: Erkennen... / 4.1.1 Welche Positionen sind zu betrachten?

Mögliche Insolvenzgefahren können auf der Aktivseite in den Positionen Anlagevermögen und Umlaufvermögen und auf der Passivseite im Eigenkapital und Fremdkapital erkennbar sein. Je höher der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (= Bilanzsumme) ist, desto höher ist das Unternehmerrisiko und desto geringer ist die Unternehmensflexibilität. Dieses Verhältnis sagt allein n...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Insolvenzgefahren: Erkennen... / 5.1.2 Anlagendeckung II (Goldene Bilanzregel im weiteren Sinne)

Anmerkung: Für eine solide Finanzierung des Anlagevermögens (so genannte Fristenkongruenz) ist die Einhaltung der 1:1-Regel (= 100 %) Voraussetzung. Anders ausgedrückt: Anlagevermögen sollte von Ihnen nur durch langfristiges Kapital (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital = Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
KfW-Förderung für den Mitte... / 2.1 KfW-Unternehmerkredit zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln

Das "klassische" Finanzierungsinstrument der KfW für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler, die seit mindestens 5 Jahren am Markt aktiv sind, ist der "KfW-Unternehmerkredit ". Für den KfW-Unternehmerkredit – Fremdkapital sind antragsberechtigt: KMU, die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme v...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 2 Digitalisierung in der Praxis des Rechnungswesens

Die einzelnen Bereiche im Rechnungswesen sind bereits heute unterschiedlich digitalisiert. Das liegt an den ebenso unterschiedlichen Aufgaben, Abläufen und Anforderungen externer Stellen. So ist es in den Debitorenbuchhaltungen üblich, die im ERP-System erstellten Ausgangsrechnungen auch digital zu verarbeiten. Ausgangsrechnungen werden heute nur noch in Ausnahmefällen manue...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Eigenkapital / 1.2 Abgrenzung zum Fremdkapital

Sowohl die HGB-Bilanzierung als auch die IFRS-Bilanzierung erfolgen nicht nach rechtlich-formellen Verhältnissen, sondern aufgrund wirtschaftlicher Betrachtungsweise (substance over form). In bestimmten Fällen, etwa bei der Bilanzierung von Eigentumsvorbehaltsware, führt diese Betrachtungsweise zu zwingenden und deshalb für HGB und IFRS übereinstimmenden Lösungen. In anderen...mehr