Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die Erbschaft-Steuerberater... / IV. Ausgewählte Verwaltungsanweisungen

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Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 22 Stiftungsrecht / V. Kombination aus Familiengesellschaft und Stiftung

Rz. 342 Eine weitere Alternative ist die Kombination von Familiengesellschaft und Stiftung. Hierbei wird das Familienvermögen zur organisatorischen Sicherung zunächst in eine Familiengesellschaft eingebracht, deren Anteile im Erbfall auf eine Stiftung übertragen werden. Rz. 343 Dies ist insofern vorteilhaft, als die Übertragung von Vermögen auf eine Familiengesellschaft erbsc...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anlage EÜR 2023 – Tipps und... / 3.3 Betriebsausgaben im Einzelnen

Rz. 1110 [Waren, Roh- und Hilfsstoffe → Zeile 26] Die Kosten für Waren, Roh- und Hilfsstoffe (einschließlich Nebenkosten) sind Betriebsausgaben im Zeitpunkt der Zahlung. Davon ausgenommen sind die AK oder HK für Anteile an Kapitalgesellschaften, für Wertpapiere u. Ä., für Grund und Boden sowie Gebäude des Umlaufvermögens. Diese sind erst bei Zufluss des Veräußerungserlöses od...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Kosten einer doppelten Haus... / bb) Mögliche Unterkunftskosten

Nach Auffassung des BFH zählen zu den Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft i.S.d. § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 4 EStG, die (nur) mit dem Höchstbetrag von 1.000 EUR pro Monat abgezogen werden können, alle Aufwendungen, die der Steuerpflichtige getragen hat, um die Unterkunft zu nutzen, soweit sie ihr einzeln zugeordnet werden können. Hat der Steuerpflichtige eine Wohnung angem...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Der Ertragsteuer-Check 2023... / 2. Betrieb/Bilanzierung

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Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Swap-Zinsen als Entgelte für Schulden

Leitsatz 1. Aufwendungen für einen Zinsswap sind bei isolierter Betrachtung nicht als Entgelte für Schulden im Sinne des § 8 Nr. 1 Buchst. a Satz 1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) zu qualifizieren, da sie nicht unmittelbar für die Überlassung von Kapital erbracht werden. 2. Wird im Zusammenhang mit einem Darlehen ein Zinsswap-Geschäft abgeschlossen, können die Swap-Aufwend...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verzicht des Gesellschafters auf unter Nennwert erworbene Genussrechtsforderung

Leitsatz 1. Erwirbt der Gesellschafter eine Genussrechtsforderung gegen die Personengesellschaft unter Nennwert und verzichtet er im Anschluss auf den die Anschaffungskosten übersteigenden Teil der Forderung, entsteht im Gesamthandsbereich ein "Wegfallgewinn", der aus der Minderung der Verbindlichkeit resultiert. 2. Die Grundsätze der korrespondierenden Bilanzierung stehen de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Plan-Jahresabschluss: Mögli... / 5.3 Durchführung der integrierten Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung

Rz. 49 Die integrierte Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung der Absatzprogramme 1–3 ist in den Tabellen 2–4 wiedergegeben. Im Falle des Absatzprogramms 2 erfolgt die Bewertung der nicht abgesetzten Rasentraktoren zu Herstellungskosten i. S. des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Diese betragen 1.805 GE je Stück und setzen sich aus Material- und Lohneinzelkosten i. H. von 1.680 GE sowie ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Plan-Jahresabschluss: Mögli... / 5.4 Interpretation der Ergebnisse

Rz. 50 Erfolgssituation Unter der realitätsnäheren Annahme, dass die Absatzmenge an Rasentraktoren nicht 200 Stück oder alternativ 240 Stück beträgt, sondern die – in der Planung unbekannte – künftige Absatzmenge an Rasentraktoren (voraussichtlich) innerhalb des Intervalls von 200 Stück und 240 Stück Rasentraktoren liegen wird, ist aus Sicht der Gewinnoptimierung zu fragen, w...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Plan-Jahresabschluss: Mögli... / 2.2 Instrumente des Plan-Jahresabschlusses

Rz. 5 Instrumente des Plan-Jahresabschlusses sind nach der überwiegenden Auffassung in der Literatur die Planbilanz und die Plan-GuV. Damit konzentriert sich der Plan-Jahresabschluss auf die in § 242 Abs. 3 HGB für alle Kaufleute aufzustellenden Abschlussinstrumente. Die übrigen Instrumente des Jahres- bzw. Konzernabschlusses werden als Planungsinstrumente in der Literatur h...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Stenger/Loose, Bewertungsre... / 2. Unrentabilität

Rz. 28 [Autor/Stand] Der Erlass nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG stellt auf die Unrentabilität als Dauerzustand ab.[2] Die Prüfung dieses Kriterium führt zu erheblichen praktischen Schwierigkeiten auf Seiten der Verwaltung.[3] Unrentabilität bedeutet, dass die erzielten Einnahmen und sonstigen Vorteile, also der Rohertrag, in der Regel unter den jährlichen Kosten liegen müssen. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bilanzanalyse / 4.2 Analyse der Kapitalstruktur

Hier geht es in erster Linie um das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital oder um das Verhältnis von Eigen- zu Gesamtkapital. Grundsätzlich gilt ein hoher Eigenkapitalanteil als erstrebenswert. Bei der Analyse der Kapitalstruktur gibt es zwei "goldene Regeln". Die goldene Finanzierungsregel besagt, dass die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Eigenmittel nicht kurzfristi...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bilanzanalyse / 3.3 Erstellen einer Strukturbilanz

Üblich ist eine Untergliederung der Einzelpositionen nach Laufzeiten. Hieraus kann der Bilanzanalyst erkennen, welche Geldquellen zu welchem Zeitpunkt erschöpft sind oder wie lange das Kapital beim Einsatz für Investitionen, Vorratsbeschaffung oder für Geldanlagen benötigt wird. Hilfreich ist dabei die zusätzliche Aufstellung einer Strukturbilanz, die einen Überblick darüber...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bilanzanalyse / 4.1 Analyse der Vermögensstruktur

Bei der Untersuchung der Fristigkeit der Vermögenspositionen unterscheidet man nach langfristigem (Anlage-)Vermögen und kurzfristigem (Umlauf-)Vermögen, wobei diese beiden Blöcke weiter nach Laufzeiten untergliedert werden. Aus dem Verhältnis von Anlage- zum Gesamtvermögen oder vom Anlage- zum Umlaufvermögen lassen sich z. B. Rückschlüsse auf die Kostenstruktur ableiten. Ein...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Stille Reserven / 2 Mittel der Bilanzpolitik

Durch gezielte Bildung oder Auflösung von stillen Reserven kann der jeweilige Jahreserfolg eines Unternehmens beeinflusst werden. Die Bildung stiller Reserven bei guter Ertragslage kann in bestimmten Fällen (wenn die Bewertungspolitik steuerlich anerkannt wird, d. h. keine Bewertungsabweichungen zwischen dem Handels- und Steuerrecht vorliegen) mit einem Steuerstundungseffekt...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rechnungslegung nach HGB – ... / 8.3.3 Anteilsbasierte Vergütungen mit Zahlungsalternative

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Beitrag aus Finance Office Professional
Rechnungslegung nach HGB – ... / 8.3 Aktienkursorientierte Vergütungsformen (share-based payments)

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Beitrag aus Finance Office Professional
Rechnungslegung nach HGB – ... / 7.3 Segmentberichterstattung

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Rückstellungen / Zusammenfassung

Begriff Rückstellungen sind Verpflichtungen, die dem Grunde, der Höhe bzw. dem Zeitpunkt nach noch nicht sicher feststehen. Sie nehmen künftige Risiken vorweg und werden als Fremdkapital auf der Passivseite ausgewiesen. Sie decken Schulden ab, die wirtschaftlich in der laufenden Periode verursacht worden sind, rechtlich jedoch erst in der Zukunft fällig werden. Rückstellungen...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Liquiditätsplanung: So steu... / 2.2 Langfristige Engpässe

Sind finanzielle Engpässe langfristiger Natur, sind in der Regel einschneidende Schritte notwendig. Im Grunde gibt es folgende Ansatzpunkte: Kürzen von Ausgaben Erhöhen von Einnahmen. Das Kürzen von Vereinsangeboten führt in der Regel zu verminderten Ausgaben, ist jedoch eine recht unattraktive Maßnahme. Man läuft Gefahr, dass möglicherweise einige Mitglieder abspringen werden....mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / aa) Eigen- und Fremdkapital

Rz. 79 [Autor/Zitation] Im Unterschied zum Einzelkaufmann können Gesellschafter von Personengesellschaften vertragliche Beziehungen zu ihrer Gesellschaft unterhalten mit der Folge, dass zwischen Gesellschaft und Gesellschafter Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen können (Hennrichs/Pöschke in HdJ, Abt. III/1 Rz. 60 f. [7/2019]; Bertram in Haufe BilKomm.13, § 247 HGB Rz. ...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / II. Aufwendungen für die Beschaffung von Eigenkapital (Abs. 1 Nr. 2)

Rz. 59 [Autor/Zitation] Nach § 248 Abs. 1 Nr. 2 sind Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung von einer Aktivierung ausgeschlossen; sie sind Aufwand der Periode, in der sie anfallen. Die Vorschrift hat – aus demselben Grund wie bereits § 248 Abs. 1 Nr. 1 (vgl. Rz. 51) – nur klarstellende Bedeutung. Zu einer möglichen Berücksichtigung unter den Passivposten vgl. Rz. 62. Di...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / a) Eigenkapital

Rz. 404 Trotz der Vorschriften der §§ 272, 266 Abs. 3 HGB wird das Eigenkapital im Gesetz nicht definiert und gehört zu den unbestimmten Rechtsbegriffen. Eigenkapital kann weder als Vermögensgegenstand noch als Schuld gemäß § 246 Abs. 1 HGB aufgefasst werden und ist primär eine Wertgröße. Das Eigenkapital stellt den Saldo aus den angesetzten und bewerteten aktiven Vermögensg...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / c) Einbeziehungswahlrecht für bestimmte Fremdkapitalzinsen (Abs. 3)

Rz. 335 [Autor/Zitation] Die Finanzierung eines Wirtschaftsguts ist grds. ein von der Anschaffung bzw. Herstellung getrennter Vorgang (vgl. Köhler, BBK 2014, 465). Eine Aktivierung von Eigenkapitalzinsen würde der pagatorischen Natur der Herstellungskosten widersprechen und gegen das Realisationsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 verstoßen (vgl. Morck/Drüen in KKRD9, § 255 HGB R...mehr

Kommentar aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 9. Nicht beherrschende Anteile

Tz. 34 Stand: EL 51 – ET: 10/2023 Als nicht beherrschender Anteil (non-controlling interest) gilt der Teil des Reinvermögens (und damit auch des Ergebnisses der Geschäftstätigkeit) eines Tochterunternehmens, der auf Anteile entfällt, die weder unmittelbar vom Mutterunternehmen noch mittelbar über andere Tochterunternehmen vom Mutterunternehmen gehalten werden (IFRS 10 Appendi...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 2. Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung

Rz. 225 [Autor/Zitation] Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung umfassen alle Aufwendungen, die zum Zweck der Ausstattung eines Unternehmens mit Eigenkapital geleistet werden (insbes. Kosten für die Erstellung und Prüfung von Prospekten, Ausgestaltung und Druck von Aktienurkunden, Presse- und Fernsehwerbung, Emissionskosten usw.; s. dazu auch Rz. 61), wobei davon nur di...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / a) Allgemeines

Rz. 529 [Autor/Zitation] Der Umfang der Herstellungskosten bestimmt sich abschließend nach den verpflichtend zu aktivierenden Aufwendungen und den eingeräumten Aktivierungswahlrechten und -verboten; dadurch lässt sich die Wertuntergrenze und Wertobergrenze ermitteln (§ 203 Abs. 3 und 4 öUGB; gleiche Systematik in Deutschland, vgl. Rz. 291). Eine Aktivierungspflicht besteht für...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / c) Wahlrechtbestandteile der Herstellungskosten

Rz. 538 [Autor/Zitation] In die Herstellungskosten dürfen Aufwendungen für Sozialeinrichtungen des Betriebs (s. Beispiele in Rz. 332), für freiwillige Sozialleistungen (s. Beispiele in Rz. 332), für betriebliche Altersversorgung (s. Beispiele in Rz. 333) und Abfertigungen (das sind Einmalzahlungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses) eingerechnet werden (§ 203 Abs. 2 Satz...mehr

Beitrag aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anhang zu §§ 238–263 HGB: D... / (b) Auflösung in organschaftlicher Zeit gebildeter Rücklagen

Rz. 66 [Autor/Zitation] Sind während der Dauer des Gewinnabführungsvertrags Beträge in andere Gewinnrücklagen eingestellt worden, so können diese Beträge den anderen Gewinnrücklagen entnommen und als Gewinn abgeführt werden (§ 301 Satz 2 AktG). Voraussetzung ist, dass die Gewinnrücklagen zulässig gebildet und die Beträge in sie eingestellt worden sind; werden die Rücklagen ga...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / 7. Passiva der Bilanz und deren Erfolgswirksamkeit durch ihre Bewertung

Rz. 403 Die Passivseite der Bilanz (Passiva) gibt die Höhe der in der Vergangenheit zur Verfügung gestellten finanziellen und sachlichen Mittel und deren Herkunft an, ohne dass diese den gegenwärtigen liquiden Mitteln entsprechen müssen.[247] Nach der Art der Finanzierung unterscheidet die Betriebswirtschaftslehre zwischen zeitlich begrenztem Fremdkapital (Schulden) von unter...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / Schrifttum:

Döllerer, Die Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer Personenhandelsgesellschaft nach Handelsrecht und Steuerrecht, WPg. 1977, 81; Moxter, Immaterielle Anlagewerte im neuen Bilanzrecht, BB 1979, 1102; Roland, Der Begriff des Vermögensgegenstandes im Sinne der handels- und aktienrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, 1980; Wrede, Beteiligungen an Personenhandelsges...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / a) Begriff

Rz. 74 [Autor/Zitation] Eine Legaldefinition des Begriffs "Eigenkapital" findet sich im Gesetz nicht. Das Eigenkapital ist eine Residualgröße, nämlich der Saldo zwischen den Aktiv- und den weiteren Passivposten der Bilanz (Justenhoven/Roland in Beck BilKomm.13, § 247 HGB Rz. 130; Kleindiek in Großkomm. HGB6, § 247 Rz. 14). Um das Eigenkapital zutreffend zu ermitteln, ist bei ...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / b) Rechnungszinssatz

Rz. 902 [Autor/Zitation] Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung ist grds. der für langfristige Rückstellungen maßgebliche marktübliche Zinssatz anzuwenden (§ 211 Abs. 2 Satz 1 öUGB; vgl. Hanusch/Haslinger, RWZ 2015, 331 ff.; Dokalik/Steiner, DJA 2022, 134 ff.; s. AFRAC 27 Rz. 41 f.: "aktueller Zinssatz"). Dabei handelt es sich um jenen Zinssatz, zu dem sich ein Unternehm...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / c) Form der Eröffnungsbilanz

Rz. 29 [Autor/Zitation] Liegt der Bilanz das Bild zweier ausgeglichener Waagschalen zugrunde (s. Rz. 4), so wird die Vermögensübersicht im Einklang damit üblicherweise in Kontoform dargestellt, für bestimmte Gesellschaften ist diese Form sogar zwingend (§ 266 Abs. 1 Sätze 1–3). Auf der linken Seite der Bilanz – der Aktivseite – werden die positiven Vermögenswerte (Aktiva), au...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 1. Entwicklung bis zur Aktienrechtsnovelle von 1931

Rz. 24 [Autor/Zitation] Bis zur Aktienrechtsnovelle von 1931 wurden Rückstellungen weder im allgemeinen Handelsrecht noch in den speziell für die AG geltenden Bilanzierungsvorschriften erwähnt. Im HGB von 1897 kam der Begriff nicht vor. § 261 Nr. 5 HGB 1897, der für die Bilanzen von AG galt, sah vor, dass unter den Passiva das Grundkapital und der Betrag eines jeden "Reservef...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / b) Rücklagen und Sonderposten mit Rücklageanteil

Rz. 429 Durch die Bildung von Sonderposten mit Rücklageanteil (siehe Rdn 347 ff.) werden die Dotierungsbeträge bis zum Zeitpunkt der Auflösung des Sonderpostens der Ertragsbesteuerung entzogen. Im Zeitpunkt der Auflösung des Sonderpostens unterliegen die Auflösungsbeträge der Ertragsbesteuerung. Aus diesem Grunde stellen diese Posten einen Mischposten aus Eigen- und Fremdkap...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / b) Eigenkapital

Rz. 162 [Autor/Zitation] Beim Einzelunternehmer ist das Eigenkapital als Residualgröße zwischen Aktiva und den weiteren Passivposten in der Bilanz auszuweisen (s. Rz. 74). Das Eigenkapital ist nach hA zumindest um die Unterpositionen Vorjahreswert, Saldo aus Einlagen und Entnahmen und Jahresgewinn/-verlust zu untergliedern (vgl. Hirschler/Schiebel/Stückler in Hirschler2, § 19...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / a) Bilanzaufbau nach § 266 HGB

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§ 1 Einkommensermittlung / a) Thesaurierte Gewinne in der Personengesellschaft

Rz. 599 Auch bei den Personengesellschaften gelten die Regeln der Rücklagenbildung und zur Aufteilung des kalkulatorischen Unternehmerlohnes in Einkommens- und Vermögensseite, wie dieses schon bei der Thesaurierungsproblematik den Einzelunternehmen dargestellt worden ist. Rz. 600 Hinweis Bei der Personengesellschaft ist zunächst von der gesonderten und einheitlichen Gewinnfes...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / VII. Blick nach Österreich

Rz. 15 [Autor/Zitation] § 203 öUGB regelt die Zugangs- und Folgebewertung des Anlagevermögens (Abs. 1) und definiert die Anschaffungskosten (Abs. 2), Herstellungskosten (Abs. 3 und 4) sowie den derivativen Geschäfts- und Firmenwert (Abs. 5). Im Vergleich zu § 255 HGB bestehen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede im Aufbau der Vorschrift (vgl. Rz. 427): § 255 HGB definiert d...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / F. Rechtsvergleichende Bezüge im österreichischen Recht

Rz. 426 [Autor/Zitation] § 203 öUGB Wertansätze für Gegenstände des Anlagevermögens; Anschaffungs- und Herstellungskosten (1) Gegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen gemäß § 204, anzusetzen. (2) 1 Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ih...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / I. Rechtsnatur

Rz. 316 [Autor/Zitation] Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung und unterlassene Abraumbeseitigung haben keinen Schuldcharakter (Hennrichs in BeckOGK HGB, § 249 Rz. 232 [3/2023]; Kleindiek in Großkomm. HGB6, § 249 Rz. 10). Es handelt sich um Aufwandsrückstellungen für Innenverpflichtungen bzw. innerbetrieblichen Aufwand, die nach der ausdrücklichen gesetzlichen Regelu...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / II. Bedeutung und Zweck

Rz. 4 [Autor/Zitation] Rückstellungen gehören zu den Schulden im bilanzrechtlichen Sinne (Kleindiek in Großkomm. HGB6, § 249 Rz. 9; Kirsch, Rechnungslegung, § 249 Rz. 1 [10/2020]; Meyering/Gröne in HKMS3, § 249 HGB Rz. 3; Michling, Rückstellungen für öffentlich-rechtliche Verpflichtungen in der Steuerbilanz, 55); ebenfalls zu den Schulden gehören die Verbindlichkeiten (zur Ab...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / aa) Allgemeines zu Rückstellungen

Rz. 449 Weder im Handels- noch im Steuerrecht findet sich eine Definition für Rückstellungen. § 249 HGB regelt ausschließlich die Zwecke der Rückstellungen. Sie stellen eine passivische Außenverpflichtung des Unternehmens dar; betriebswirtschaftlich sind sie Fremdkapital. Rückstellungen sind im Gegensatz zu Verbindlichkeiten ihrer genauen Höhe nach nicht bestimmt, was ein gewi...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / 3. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzänderungsgesetz (MicroBilG)

Rz. 245 Mit dem BilMoG (vgl. unten auch Rdn 343)[140] wird die weitreichendste Bilanzreform seit dem Bilanzrichtliniengesetz 1985 für handelsrechtliche Jahresabschlüsse ab 2010 umgesetzt. Ziele der Reform sind: Bürokratieabbau durch Vereinfachung der Rechnungslegungsvorschriften; Schaffung von mehr Klarheit durch verbesserte Vergleichbarkeit der Abschlüsse von grenzüberschrei...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / 1. Thesaurierung von Gewinnen bei Einzelunternehmen

Rz. 590 "Klassisch" wird die Problematik der thesaurierten Gewinne bei Personen- und Kapitalgesellschaften diskutiert und nicht bei Einzelunternehmen. Hierbei wird fälschlicherweise unkritisch unterhaltsrechtlich mit einer Fiktion gearbeitet, dass die Gewinne uneingeschränkt dem Unternehmer zur persönlichen Lebensführung (unter Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen und St...mehr

Kommentar aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / V. Ausweis von nicht beherrschenden Anteilen

Tz. 431 Stand: EL 51 – ET: 10/2023 Nicht beherrschende Anteile auf das Tochterunternehmen sind in der Konzernbilanz nach IFRS innerhalb des Eigenkapitals, aber getrennt vom Eigenkapital, das auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfällt, auszuweisen (IFRS 10.22). IAS 1 enthält zum Ausweis des Eigenkapitals im Konzernabschluss folgendes Beispiel (IAS 1.IG6): Abb. 16: Auswei...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / I. Zugangsbewertung

Rz. 174 [Autor/Zitation] Die Bewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände erfolgt grds. nach den für sämtliche Vermögensgegenstände gültigen allgemeinen Bewertungsregeln (vgl. Dicken in BeckOGK HGB, § 248 Rz. 11 [2/2023]; Kahle/Haas in BKT, Bilanzrecht, § 255 HGB Rz. 212.3 [12/2021]; Arbeitskreis "Immaterielle Werte im Rechnungswesen" der Schmalenbach-Gese...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / b) Anschaffungs- und Herstellungskosten, § 255 HGB

Rz. 275 Die Anschaffungskosten ergeben sich aus: Kaufpreis (Anschaffungspreis) + Anschaffungsnebenkosten (ANK) – Anschaffungspreisminderungen = Anschaffungskosten (AK) Rz. 276 Anschaffungsnebenkosten sind Kosten, die neben dem Kaufpreis anfallen, z.B. bei Grundstücken:mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
ABC der Finanzierungsarten / 5 Buy-out-Finanzierung

Als Buy-out-Finanzierung wird der Erwerb eines Unternehmensteils, einer Tochtergesellschaft oder des gesamten Unternehmens durch eine dem Unternehmen nahestehende Person bzw. Personengruppe, üblicherweise unter Einschaltung eines unternehmensfremden dritten Investors, bezeichnet. Buy-out-Finanzierung als Unterform von Private-Equity-Finanzierung Bei der Buy-out-Finanzierung ha...mehr