Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

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III Die Stiftung im Steuerr... / 1.3.4 Kombination aus Familiengesellschaft und Stiftung

Rz. 107 Eine weitere Alternative ist die Kombination von Familiengesellschaft und Stiftung. Hierbei wird das Familienvermögen zur organisatorischen Sicherung zunächst in eine Familiengesellschaft eingebracht, deren Anteile im Erbfall auf eine Stiftung übertragen werden. Rz. 108 Dies kann insofern vorteilhaft sein, als die Übertragung von Vermögen auf eine Familiengesellschaft...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.5 Sonderposten

Rz. 1252 Sonderposten spielen im Jahresabschluss von gemeinnützigen Organisationen eine wichtigere Rolle als bei erwerbswirtschaftlichen Unternehmen. Sonderposten stehen bilanzanalytisch zwischen Eigen- und Fremdkapital. Sie sind daher auch zwischen diesen beiden Posten auszuweisen. Angesetzt werden darin Beträge, die der Stiftung zwar zur Verfügung gestellt wurden, von dene...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.6.3 Rückzahlung von Spenden, Zuschüssen und Fördermitteln

Rz. 1261 Sind Zuwendungen oder Fördermittel ganz oder teilweise zurückzuzahlen, z. B. nach Abrechnung im Fördernachweis, ist dieser Verpflichtung im Jahresabschluss Rechnung zu tragen. Hat die Stiftung am Stichtag noch eine (Rest-)Forderung gegen den Zuschussgeber, mit der sie den Rückzahlungsanspruch aufrechnen kann, so ist diese Forderung entsprechend niedriger zu bewerten...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.6.2 Bilanzierung satzungsmäßiger Leistungen

Rz. 1258 Satzungsmäßige Leistungen sind solche Mittelabflüsse, die die Stiftung aufgrund ihrer Satzung zu erfüllen hat. Die Bilanzierung der Verpflichtungen gegenüber Destinatären (Genussberechtigten) erfolgt unabhängig davon, ob diese einen klagbaren Anspruch auf diese Leistungen der Stiftungen haben oder nicht. Die Passivierung dieser Außenverpflichtung richtet sich nach a...mehr

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XI Rechnungslegung / 1.5.2.3 Der Kontenrahmen

Rz. 1101 Verschiedene Verbände und Anbieter stellen "Kontenrahmen", auch speziell für Stiftungen, zur Verfügung. Dieser beinhaltet eine systematische Übersicht der möglicherweise auftretenden Konten, die Konten, gruppiert in Kontenklassen, -gruppen und -arten. Einige Verbände sehen verpflichtend einen bestimmten Kontenrahmen vor. Die Kontenrahmen sind i. d. R. nach den Posten...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.1.3 Finanzanlagevermögen

Rz. 1224 Finanzanlagen umfassen (a) Eigenkapital-Anteile an Unternehmen (nachfolgend als "Beteiligungen" bezeichnet) und (b) vertragliche Rechte, die die Stiftung berechtigen, (i) flüssige Mittel oder andere finanzielle Vermögenswerte ("financial assets") zu erhalten oder (ii) finanzielle Vermögenswerte ("financial assets") oder Verpflichtungen ("financial liabilities") mit ...mehr

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V Gründung der Stiftung – S... / 1.5.1.1 Eigenwirtschaftliche Zwecke

Rz. 359 Eine Körperschaft verfolgt eigenwirtschaftliche Zwecke, wenn sie z. B. gewerbliche oder sonstige Erwerbszwecke verfolgt, die Tätigkeit also darauf gerichtet ist, Vermögen und Einkünfte zu mehren. Um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit nicht zu verlieren, darf die Körperschaft weder für sich selbst noch zugunsten ihrer Mitglieder – bei der Stiftung zugunsten des Stif...mehr

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Wertpapiere in Handels- und... / 3.2.3 Sonstige Wertpapiere des Anlagevermögens

Rz. 34 Wertpapiere des Anlagevermögens können sein Stammaktien, Vorzugsaktien, Genussscheine, Investmentzertifikate, Gewinnobligationen, Wandelschuldverschreibungen, festverzinsliche Wertpapiere, Optionsscheine und sonstige Wertpapiere. Rz. 35 Wertpapiere an einem anderen Unternehmen können erworben werden durch Zurverfügungstellung von Eigenkapital oder Überlassung von Fremdkapital. ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Rechtsnatur eines Gesellschafterkontos (§ 15a EStG)

Leitsatz Ist nach dem Gesellschaftsvertrag eine Entnahme ausdrücklich zulässig, ohne dass ausschüttungsfähiges Kapital vorhanden ist und wird der so entstandene Saldo gesellschaftsvertraglich als Forderung der Gesellschaft bezeichnet, so liegt ein Darlehenskonto der Gesellschafter vor. Sachverhalt Im Streitfall ging es um eine Kommanditgesellschaft, für deren Gesellschafter e...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Nach Liquidationsbeginn zugeführte Mittel als nachträgliche Anschaffungskosten einer Beteiligung

Leitsatz Werden einer GmbH nach dem Liquidationsbeginn Finanzierungshilfen durch Gesellschafter zugeführt, können sich aus einem späteren Verlust nachträgliche Anschaffungskosten ergeben. Allerdings liegt ein Gestaltungsmissbrauch vor, wenn die neu zugeführten Gelder nur dazu dienen, andere Darlehen des Gesellschafters abzulösen und dadurch bereits entstandene Vermögensverlu...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abtretung der Besserungsanwartschaft auf eine Gesellschafterforderung an einen Anteilserwerber im Rahmen eines sog. Mantelkaufs nicht missbräuchlich

Leitsatz Eine GmbH kann die Zahlung auf eine betrieblich begründete Gesellschafterforderung auch dann als Betriebsausgabe abziehen, wenn die Forderung zwischenzeitlich wertlos geworden war, der frühere Gesellschafter und Forderungsinhaber gegen Besserungsschein auf die Forderung verzichtet und die Besserungsanwartschaft später im Zusammenhang mit der Veräußerung des sog. Gmb...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten

Leitsatz Veräußert der Steuerpflichtige eine bislang vermietete Immobilie, kann er Schuldzinsen, die nachfolgend weiterhin anfallen, weil der Veräußerungserlös nicht zur vollständigen Tilgung des zur Finanzierung des Objekts aufgenommenen Darlehens ausreicht, weiterhin als Werbungskosten absetzen. Sachverhalt Im Streitfall vermietete der Steuerpflichtige ein Gebäude, in dem s...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abgeltungsteuer bei Darlehen zwischen nahen Angehörigen

Leitsatz Die Regelung in § 32d Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a EStG, wonach die Abgeltungsteuer bei Darlehensgewährung zwischen nahe stehenden Personen nicht greift, ist verfassungsgemäß. Sachverhalt Im Streitfall schlossen die Kläger als Darlehensgeber in den Jahren 2007 und 2008 mit ihrem Sohn sowie ihren volljährigen Enkeln jeweils einen schriftlichen Darlehensvertrag ab. Im Einkomm...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bauzeitzinsen können auch bei Überschusseinkünften Herstellungskosten sein

Leitsatz Sind Bauzeitzinsen während der Herstellungsphase nicht als (vorab entstandene) Werbungskosten gem. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG abziehbar, können sie nach § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten des Gebäudes einbezogen werden, wenn das fertiggestellte Gebäude durch Vermietung genutzt wird. Normenkette § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 und Nr. 7, § 7 EStG, § 255 Abs. ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Fertigstellungsgrad

Rz. 46 Der unter Anm. 44 f. ermittelte Gebäudewert im Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit ist nur anteilig, und zwar entsprechend dem Fertigstellungsgrad des im Bau befindlichen Gebäudes nach den Verhältnissen im Besteuerungszeitpunkt, anzusetzen. Der Fertigstellungsgrad berechnet sich nach den Vorgaben in § 149 Abs. 2 Satz 3 BewG nach den bis zum Besteuerungszeitpunkt angefalle...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Rechtmäßigkeit der tariflichen Besteuerung nach § 32d Abs. 2 Nr. 1b EStG

Leitsatz Es gibt einleuchtende Sachgründe, die es rechtfertigen, Kapitalerträge aus Gesellschafterdarlehen unter den in § 32d Abs. 2 Nr. 1b EStG näher bezeichneten Voraussetzungen von der Anwendbarkeit des abgeltenden Steuersatzes auszunehmen. Sachverhalt In seiner Einkommensteuererklärung wies der Steuerpflichtige in Zeile 22 der Anlage KAP 16.320 EUR laufende Einkünfte aus ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 8a Abs. 2 Alt. 3 KStG 2002 n.F.

Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob § 8a Abs. 2 Alt. 3 KStG 2002 n.F. jedenfalls insoweit verfassungsrechtlichen Anforderungen standhält, als dadurch nicht nur sog. Back-to-back-Finanzierungen, sondern auch übliche Fremdfinanzierungen von Kapitalgesellschaften bei Banken erfasst und damit die entsprechenden Zinsaufwendungen der Betriebsausgabenabzugsbeschränkung der so...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Unterbilanzhaftung bei wirtschaftlicher Neugründung einer GmbH

Leitsatz Bei Verwendung einer auf Vorrat gegründeten GmbH oder eines GmbH-"Mantels" bestehen Haftungsrisiken, falls die darin liegende "wirtschaftliche Neugründung" nicht dem Registergericht angezeigt wird. Der BGH hat nun den ( bislang umstrittenen ( Haftungsumfang auf eine Unterbilanzhaftung begrenzt. Sachverhalt Bei Gründung muss eine GmbH mindestens über ein Eigenkapital ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Periodenübergreifende und betriebsbezogene Überentnahmen nach § 4 Abs. 4a EStG – keine verfassungsrechtliche Bedenken

Leitsatz 1. Es bestehen weder im Hinblick auf das objektive Nettoprinzip noch in Bezug auf das Bestimmtheitsgebot verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 4 Abs. 4a EStG. 2. § 4 Abs. 4a EStG ist betriebsbezogen und periodenübergreifend anzuwenden. – (Leitsatz redaktionell bearbeitet) Normenkette § 4 Abs. 4a EStG Sachverhalt Der Kläger ermittelte seinen Gewinn nach § 4 Abs. 1 ESt...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG Anha... / 7.2.2 Ertragsteuerrechtliche Sicht

Rz. 312 Bei den Ertragsteuern sind Besonderheiten hinsichtlich der rechtsformabhängigen Besteuerung zu beachten. Die folgenden Ergebnisse wurden einer Untersuchung von Corsten/Dreßler entnommen. Rz. 313 Bei Kapitalgesellschaften sind auf der Ebene der Kapitalgesellschaft sowohl Dividenden als auch Veräußerungsgewinne zu 95 % freigestellt. Gehören die Anteile an der Kapitalges...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 12/2011, Einschränkung... / II. Folgerichtige Entscheidungen des Gesetzgebers

Nach Prof. Dr. Wassermeyer könne es nicht Aufgabe der Rechtsprechung sein, die Anforderungen für das Eingreifen einer Verlustabzugsbeschränkung zu konkretisieren. Er verwies hierbei auf zwei Entscheidungen des Bundesfinanzhofs. Während die erste Entscheidung aus dem Jahre 1986 die Aufgabe der damaligen Mantelkaufrechtsprechung betraf, hatte die zweite Entscheidung aus dem Ja...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Auslandsbetriebsstätten in ... / 2.3.3 Dotationskapital und nicht direkt zurechenbares Fremdkapital

Rz. 24 Die über die direkt zurechenbaren Schulden hinausgehende Kapitalausstattung der ausländischen Betriebsstätte besteht aus dem Dotationskapital und dem nicht direkt zurechenbaren Fremdkapital. Das der Betriebsstätte nicht direkt zurechenbare Fremdkapital berechnet sich als Differenz aus der Summe des nach den Vorschriften des deutschen Steuerrechts ermittelten Aktivvermö...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Auslandsbetriebsstätten in ... / 2.3.2 Zuordnung von Fremdkapital

Rz. 22 Die Zuordnung der aus direkter Fremdkapitalaufnahme der Betriebsstätte bei fremden Kreditgebern entstandenen Schulden zum Betriebsstättenvermögen gestaltet sich weitgehend unproblematisch. Nach dem Grundsatz der wirtschaftlichen Zugehörigkeit sind der ausländischen Betriebsstätte insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Wechselverbindlichkeiten, ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Auslandsbetriebsstätten in ... / 2.3.1 Finanzierungsformen der Betriebsstätte

Rz. 20 Der Entscheidung über die Kapitalausstattung der Betriebsstätte kommt deswegen besondere Bedeutung zu, weil die auf ihr basierende Zurechnung von Zinsaufwendungen unmittelbare Auswirkungen auf die Gewinnabgrenzung zwischen Stammhaus und ausländischer Betriebsstätte zur Folge hat. Über sie ist mit der beschriebenen Zuordnung der Wirtschaftsgüter des Aktivvermögens noch...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Auslandsbetriebsstätten in ... / 5.2 Unternehmensinterner Leistungsaustausch

Rz. 50 Auswirkungen auf die Handelsbilanz des Gesamtunternehmens hat der Leistungsaustausch zwischen Stammhaus und ausländischer Betriebsstätte nicht. Falls Stammhaus und Betriebsstätte den unternehmensinternen Leistungsverkehr wie unter fremden Dritten buchhalterisch behandeln, müssen die auftretenden Liefergewinne eliminiert werden. Bestände aus diesem Verkehr werden bei d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Entstehung der Vorschrift

Rz. 4 § 91 BewG wurde durch das BewÄndG vom 13.8.1965 in das Bewertungsgesetz neu aufgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Frage der Wertermittlung für Grundstücke im Zustand der Bebauung in § 33a RBewDV geregelt (siehe Kommentierung zu § 129 Abs. 2 Satz 2) Rz. 5 Der heute nicht mehr gültige Abs. 2 sah anders als § 33a RBewDV vor, dass die im Bau befindlichen Gebäude od...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 4.3 Auswirkungen auf die Gesellschafter-Fremdfinanzierung

Rz. 50a Nach § 8a Abs. 2 KStG richtet sich die Höhe des safe havens nach dem anteiligen Eigenkapital in der Handelsbilanz zum Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Erfolgt eine Verschmelzung steuerlich rückwirkend auf diesen Stichtag, stellt sich die Frage, ob das Eigenkapital der übertragenden Körperschaft bereits für die Berechnung des safe havens der übernehmende...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Anwendung des Halbabzugsverbotes gem. § 3c Abs. 2 EStG a. F. auf Einbringungsverluste

Leitsatz Resultiert aus der Einbringung einer Kapitalgesellschaft ein Verlust, ist dieser aufgrund des Halbabzugsverbots gem. § 3c Abs. 2 EStG a. F. nur zu 50% bzw. ab Veranlagungszeitraum 2009 nur zu 60% abzugsfähig. Dies gilt auch dann, wenn die übertragene Kapitalgesellschaft bis zur Einbringung keine Gewinnausschüttungen vorgenommen hat, da der fiktive Veräußerungspreis ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Unbeachtlichkeit von Währungskursschwankungen bei der Aufnahme und Tilgung von Fremdwährungsdarlehen zur Erzielung von Einkünften aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften

Leitsatz 1. Währungskursschwankungen im Privatvermögen gehören bis zur Einführung der Abgeltungsteuer zum nicht steuerbaren Bereich, sofern nicht der Tatbe­stand eines privaten Veräußerungsgeschäfts erfüllt ist. 2. Dies gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige im Rahmen eines Anlagekonzepts durch häufigen Wechsel zwischen verschiedenen Fremdwährungsdarlehen einen Vorteil in ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
§ 8a KStG 1999 a.F./n.F. verstößt gegen Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992

Leitsatz Die Umqualifizierung von Zinsen in vGA nach § 8a Abs. 1 S. 1 Nr. 2 KStG 1999 a.F./n.F. ist nicht mit dem Diskriminierungsverbot des Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992 vereinbar. Normenkette § 8a Abs. 1 S. 1 Nr. 2, § 8 Abs. 3 S. 2 KStG 1999, Art. 9 Abs. 1, Art. 11 Abs. 4, Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992 Sachverhalt Die Klägerin ist eine AG Schweizer Rechts mit s...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 08/2010, Steuerpolitis... / I. Steuerpolitische Vorhaben in der neuen Legislaturperiode

Nach Dr. Peters befinde sich Deutschland im größten Wirtschaftsumbruch seiner Geschichte. Er gehe von einer Nettokreditaufnahme in Höhe von rund 85 Milliarden Euro aus. Diese hohe Neuverschuldung sei aus seiner Sicht aber alternativlos, weil Handlungsdruck für gezielte Maßnahmen gegen die Krise bestanden habe. 2009 habe es ein Maastricht-Defizit von 3,2 % gegeben. In diesem ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
"Geschäftsbeziehung" i.S.d. § 1 AStG a.F.

Leitsatz Die Vergabe eines zinslosen Gesellschafterdarlehens kann eine "Geschäftsbeziehung" i.S.d. § 1 AStG i.d.F. des StÄndG 1992 begründen (Klarstellung zum Senatsurteil vom 29.11.2000, I R 85/99, BFH/NV 2001, 833, BFH/PR 2001, 264 und zum Senatsurteil vom 27.08.2008, I R 28/07, BFH/NV 2009, 123; Bestätigung des BMF-Schreibens vom 12.01.2010, BStBl I 2010, 34). Normenkette...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Teil B Steuerrecht / 2.6 Überschussermittlung bei einer vermögensverwaltenden GbR

Rz. 793 Die Einkünfte einer vermögensverwaltenden GbR werden als Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (§§ 8 bis 9a EStG) ermittelt, wobei die sachliche Zurechnung zu einer der Einkunftsarten der §§ 20-23 EStG erfolgt. Die Gewinnermittlungsvorschriften der §§ 4 ff. EStG sind nicht anwendbar. Einnahmen sind innerhalb des Kalenderjahres bezogen, in dem sie zugefloss...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Pahlke, AO § 42 Mis... / 7.1.2 Verlagerungen in ausländische Kapitalanlagegesellschaften

Rz. 163 Die Beteiligung einer inländischen Kapitalgesellschaft an einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuernden Ausland ist nicht schon deswegen rechtsmissbräuchlich, weil die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte im Ausland durch eine Managementgesellschaft geschieht. Rz. 164 Die Zwischenschaltung einer niederländischen Kapitalgesellschaft, die im Inland Grundbesitz vermiet...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG, Eig... / 2.3.2 Dauerwohnrecht

Rz. 20 Der Dauerwohnberechtigte ist wirtschaftlicher Eigentümer, wenn seine Rechte und Pflichten bei wirtschaftlicher Betrachtung denen eines Eigentümers entsprechen und ihm bei Aufgabe des Wohnrechts aufgrund des Vertrags oder kraft Gesetzes eine angemessene Entschädigung zusteht. Ob dies der Fall ist, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Eine dem Wohnungseigent...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
VII Besteuerung der Gesells... / 2.3.4 Rechnungslegung bei der Personenhandelsgesellschaft

Rz. 773 Sind dagegen die Vorschriften des § 264a HGB bzw. des PublG nicht anzuwenden, besteht eine gewisse Freiheit zum Ausweis des Eigenkapitals und der Bildung verschiedener Gesellschafterkonten. Anders als bei der Buchführung einer Einzelfirma werden bei Personenhandelsgesellschaften mehrere Kapitalkonten und mehrere Privatkonten geführt. Dabei ist jedoch für die Untersch...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
XVI Besonderheiten bei Publ... / 1.5 Nebenkosten/Investitionskosten

Rz. 2059 In der Vergangenheit war es insbesondere bei Immobilienfonds bisher streitig und unklar, welche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Grundstücks als sofort abzugsfähiger Aufwand oder als Anschaffungskosten zu qualifizieren waren. Der IX. Senat des BFH wertete Provisionen und Gebühren der Initiatoren regelmäßig als Anschaffungskosten des Grundstücks. Die...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
VII Besteuerung der Gesells... / 2.3.5.1 Kapital-/Gesellschafterkonten

Rz. 787 Hinsichtlich der Verbuchung der Kapitalkonten/Gesellschafterkonten gelten grundsätzlich die handelsrechtlichen Bestimmungen auch für die Steuerbilanz. Danach gelten grundsätzlich die folgenden Vorgehensweisen, wobei in der Praxis üblicherweise davon abgewichen wird und die Führung verschiedener Kapitalkonten (fest, variabel) sowie die Einrichtung von Privat- oder Ver...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Auch unverzinsliche Gesellschafterdarlehen sind abzuzinsen

Leitsatz Unverzinsliche Gesellschafterdarlehen sind nach Maßgabe des § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG abzuzinsen. Das gilt grundsätzlich auch dann, wenn sie aus handelsrechtlicher Sicht eigenkapitalersetzenden Charakter haben. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG Sachverhalt Klägerin ist eine GmbH, der von ihrem alleinigen Gesellschafter 1998 ein Darlehen gewährt worden war, das d...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Eigenkapitalersatz durch zinsloses Darlehen ist keine Geschäftsbeziehung nach § 1 AStG

Leitsatz Die unentgeltliche Darlehensvergabe eines Kommanditisten an eine kanadische Limited fällt nicht unter § 1 AStG, wenn es sich um eine eigenkapitalersetzende Kapitalüberlassung handelt. Es liegt kein Leistungsaustausch, sondern ein Gesellschafterbeitrag vor. Sachverhalt Ein im Inland ansässiger Kommanditist einer inländischen KG war außerdem mit einer Gesellschafterein...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Veräußerungsgewinn aus Mitarbeiterbeteiligung keine Lohn- sondern Kapitaleinkünfte

Leitsatz Der Veräußerungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen führt nicht allein deshalb zu Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit, weil die Kapitalbeteiligung von einem Arbeitnehmer des Unternehmens gehalten und nur Arbeitnehmern angeboten worden war. Normenkette § 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, § 8 Abs. 1, § 34 EStG Sachverhalt Der Kläger erzielte als Vorstan...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abzinsung eigenkapitalersetzender Gesellschafterdarlehen

Leitsatz Auch Gesellschafterdarlehen unterliegen der Abzinsungsregelung gem. § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG. Wird gleichzeitig mit der Zinsvereinbarung der Rangrücktritt erklärt und die Verzinsungsabrede außerdem völlig unbeachtet gelassen, ist von der Unverzinslichkeit der Verbindlichkeit auszugehen. Sachverhalt Eine GmbH hatte in den Vorjahren umfangreiche Gesellschafterdarlehen erh...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Bei älteren Darlehen greifen Haftungsregeln aus der Zeit vor der GmbH-Reform

Leitsatz Die durch das GmbH-Modernisierungsgesetz überholten Regeln zum kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen werden angewendet, wenn das Darlehen vor dem 1.11.2008 gewährt und zurückgezahlt wurde. Sachverhalt Die bisher geltenden Grundsätze der eigenkapitalersetzenden Gesellschafterleistungen sind abgeschafft. Dabei geht es um Leistungen der Gesellschafter an die GmbH, d...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Insolvenzanfechtung bei Sicherheitsleistung für Gründungskredite

Leitsatz Sachverhalt Bei Gründung eines neuen Unternehmens in der Rechtsform einer GmbH nahm der Unternehmensinhaber für die GmbH einen Kredit seiner Hausbank in Anspruch. Zur Sicherheit für den Kredit bürgte er nicht nur persönlich, er übertrug auch sämtliche Unternehmenswerte an die Bank (unter anderem trat er alle Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen ab, übereig...mehr

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ZErb 03/2009, Eigentum und ... / 2. Indexierung (Fremdkapital)

Beim in der Unternehmensfinanzierung weithin üblichen Fremdkapital (z. B. Anleihen; § 266 Abs. 3 C. HGB) erleidet der Gläubiger als Kapitalgeber inflationsbedingte Einbußen (s. V.1.). Dagegen schützen inflationsindexierte Wertpapiere. Sie bieten vertraglich neben relativ niedrigen Basiszinsen eine variable Zinskomponente, die gekoppelt ist an einen Referenzzinssatz (z. B. EU...mehr

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ZErb 03/2009, Eigentum und ... / 1. Vertragsfreiheit

Für die Praxis steht angesichts der weltweit massiven Inflationierung die Frage zentral: Wie kann Vermögen geschützt, namentlich vertraglich Wertschutz gewährleistet werden? Grundsätzlich bietet die Vertragsfreiheit (Art. 2 GG, § 241 BGB) die Möglichkeit, privatautonom in einem Vertrag zwischen den Parteien den Wertschutz zu regeln (beachte aber 4., 5.). Bei der Bewertung vo...mehr

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Erbschaftsteuer-Reform 2009... / 5.3.1 Die Fallgruppen

Die stille Gesellschaft gem. §§ 230 ff. HGB erfreut sich in der Praxis großer Beliebtheit, da man sich mit ihr an einem Handelsgewerbe beteiligen kann, ohne im Register eingetragen zu sein, m. a. W. ohne Publizitätsakt. Dies ist für bestimmte Berufsträger deshalb von Bedeutung, wenn und weil ihr jeweiliges Berufsrecht (z. B. bei Beamten und weitgehend auch bei Freiberuflern)...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Eigenkapitalersatzrechtliche Erstattungsverpflichtungen gegenüber Schwestergesellschaft als vGA

Leitsatz Eine Rückstellung für die Verpflichtung einer GmbH, einer Schwestergesellschaft die von dieser geleisteten Mietzahlungen nach den Grundsätzen der eigenkapitalersetzenden Gebrauchsüberlassung zu erstatten, führt zu einer vGA. Normenkette § 8 Abs. 3 S. 2 KStG, § 31, § 32a, § 32b GmbHG Sachverhalt Die GmbH I hatte 1995 ein Grundstück erworben, das bereits seit 1991 an ei...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 20... / 21.2 Persönlicher Geltungsbereich der Abgeltungsteuer

Rz. 289 Die Abgeltungsteuer wird nur für natürliche Personen gelten, die ihre Kapitalanlagen im Privatvermögen halten. Sind sie hingegen dem Betriebsvermögen oder der Vermietung und Verpachtung zuzuordnen, wird der gleichwohl vorgenommene KapESt-Abzug weiterhin lediglich Vorauszahlungscharakter haben für die im Weg der Veranlagung festzusetzende ESt, vgl. §§ 20 Abs. 8, 32d A...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Mit Verlusten verrechenbares "Darlehenskonto" erhöht Kapital i.S.d. § 15a EStG

Leitsatz Bei einem als "Darlehenskonto" bezeichneten Konto eines Kommanditisten, das im Rahmen des sog. Vier-Konten-Modells dazu bestimmt ist, die nicht auf dem Rücklagenkonto verbuchten Gewinnanteile aufzunehmen, kann es sich auch dann um ein Kapitalkonto i.S.d. § 15a Abs. 1 S. 1 EStG handeln, wenn es gewinnunabhängig zu verzinsen ist. Voraussetzung ist allerdings, dass ent...mehr