Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

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ZErb 7/2013, Bewertung anha... / III. Anmerkungen zu den einzelnen Verfahren

Im Einzelnen ist zu den verschiedenen Verfahren Folgendes anzumerken: 1) AWH-Standard. Es handelt sich um das von der Arbeitsgemeinschaft der wertermittelnden Betriebsberater im Handwerk (AWH) erarbeitete Bewertungsverfahren.[23] Ausgangspunkt ist das Ertragswertverfahren, wobei der Substanzwert als Mindestwert zum Ansatz kommen kann. Der nach dieser Methode ermittelte Ertrag...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 17... / 3.2.4.2.2.6 Finanzplandarlehen

Rz. 260 Ebenfalls gesellschaftsrechtlich veranlasst sind Darlehen, die, unabhängig von einer Krise, im Rahmen des Finanzplans von vornherein zur Finanzierung des Gesellschaftszwecks gegeben werden ("Finanzplandarlehen"). Diese Finanzplandarlehen sind aufgrund einer rechtlichen Bewertung aller maßgeblichen Umstände gesellschaftsrechtlich den Einlagen gleichzustellen und daher...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 17... / 2.2.2.2 Ähnliche Beteiligungen

Rz. 39 § 17 Abs. 1 S. 3 EStG erfasst nicht nur die jeweils gesellschaftstypischen Mitgliedschaftsrechte, sondern auch "ähnliche Beteiligungen". Sprachlich bezieht sich dieser Ausdruck nicht auf die unmittelbar davor stehenden "Genussscheine", sondern auf alle in S. 3 aufgezählten Anteilsrechte. "Ähnliche Beteiligungen" sind also den Aktien, GmbH-Anteilen und Genussscheinen ä...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 17... / 3.2.4.2.2.2 Notwendigkeit einer unmittelbaren Finanzierung

Rz. 246 Eigenkapitalersetzend i. S. der Rspr. (Rz. 234) kann nur ein Darlehen, eine Bürgschaft oder eine sonstige Finanzierungsmaßnahme sein und damit zu nachträglichen Anschaffungskosten führen, wenn die Finanzierungsmaßnahme unmittelbar der Kapitalgesellschaft gewährt wird. Es genügt nicht, wenn das Darlehen, die Bürgschaft usw. an eine andere Gesellschaft gegeben werden, ...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.6 Fremdkapital

3.5.6.1 Kennzeichen und Entstehen Rz. 1256 Fremdkapital stellt eine gegenwärtige Verpflichtung der Stiftung dar, die aus vergangenen Ereignissen resultiert und deren Erfüllung einen Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Wert erwarten lässt.[1818] Im deutschen Handelsrecht werden die Schulden (Fremdkapital) in der Bilanz nach "Verbindlichkeiten" und "Rückstellungen" unte...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.6.1 Kennzeichen und Entstehen

Rz. 1256 Fremdkapital stellt eine gegenwärtige Verpflichtung der Stiftung dar, die aus vergangenen Ereignissen resultiert und deren Erfüllung einen Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Wert erwarten lässt.[1818] Im deutschen Handelsrecht werden die Schulden (Fremdkapital) in der Bilanz nach "Verbindlichkeiten" und "Rückstellungen" unterschieden. Rückstellungen untersc...mehr

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III Die Stiftung im Steuerr... / 1.3.4 Kombination aus Familiengesellschaft und Stiftung

Rz. 107 Eine weitere Alternative ist die Kombination von Familiengesellschaft und Stiftung.[127] Hierbei wird das Familienvermögen zur organisatorischen Sicherung zunächst in eine Familiengesellschaft eingebracht, deren Anteile im Erbfall auf eine Stiftung übertragen werden.[128] Rz. 108 Dies kann insofern vorteilhaft sein, als die Übertragung von Vermögen auf eine Familienge...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.4 Stiftungskapital

Rz. 1241 Das Stiftungskapital ist das Eigenkapital der Stiftung. Wirtschaftlich betrachtet ergibt es sich aus der Differenz zwischen dem Vermögen (auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen) und dem Fremdkapital (auf der Passivseite). Das Stiftungskapital ist somit eine Residualgröße. Eine Sonderrolle haben die Sonderposten, da diese eine Zwischenstellung haben. Das Stiftungs...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.5 Sonderposten

Rz. 1252 Sonderposten spielen im Jahresabschluss von gemeinnützigen Organisationen eine wichtigere Rolle als bei erwerbswirtschaftlichen Unternehmen. Sonderposten stehen bilanzanalytisch zwischen Eigen- und Fremdkapital.[1781] Sie sind daher auch zwischen diesen beiden Posten auszuweisen. Angesetzt werden darin Beträge, die der Stiftung zwar zur Verfügung gestellt wurden, vo...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.5.2 Sonderposten für Investitionen

Rz. 1255 Insbesondere steuerbegünstigte Körperschaften und Anstaltsstiftungen erhalten zur Finanzierung bestimmter Investitionen Zuschüsse. Praxis-Beispiel Investitionskostenzuschüsse für den Um- oder Neubau von Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern; "Werbemobile" für mobile soziale Dienste oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Handels- und Steuerbilanzrecht ge...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.6.3 Rückzahlung von Spenden, Zuschüssen und Fördermitteln

Rz. 1261 Sind Zuwendungen oder Fördermittel ganz oder teilweise zurückzuzahlen, z. B. nach Abrechnung im Fördernachweis, ist dieser Verpflichtung im Jahresabschluss Rechnung zu tragen. Hat die Stiftung am Stichtag noch eine (Rest-)Forderung gegen den Zuschussgeber, mit der sie den Rückzahlungsanspruch aufrechnen kann, so ist diese Forderung entsprechend niedriger zu bewerten...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.6.2 Bilanzierung satzungsmäßiger Leistungen

Rz. 1258 Satzungsmäßige Leistungen sind solche Mittelabflüsse, die die Stiftung aufgrund ihrer Satzung zu erfüllen hat. Die Bilanzierung der Verpflichtungen gegenüber Destinatären (Genussberechtigten) erfolgt unabhängig davon, ob diese einen klagbaren Anspruch auf diese Leistungen der Stiftungen haben oder nicht. Die Passivierung dieser Außenverpflichtung richtet sich nach a...mehr

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XI Rechnungslegung / 1.5.2.3 Der Kontenrahmen

Rz. 1101 Verschiedene Verbände und Anbieter stellen "Kontenrahmen", auch speziell für Stiftungen, zur Verfügung. Dieser beinhaltet eine systematische Übersicht der möglicherweise auftretenden Konten,[1644] die Konten, gruppiert in Kontenklassen, -gruppen und -arten. Einige Verbände sehen verpflichtend einen bestimmten Kontenrahmen vor. Die Kontenrahmen sind i. d. R. nach den ...mehr

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XI Rechnungslegung / 3.5.1.3 Finanzanlagevermögen

Rz. 1224 Finanzanlagen umfassen (a) Eigenkapital-Anteile an Unternehmen (nachfolgend als "Beteiligungen" bezeichnet) und (b) vertragliche Rechte, die die Stiftung berechtigen, (i) flüssige Mittel oder andere finanzielle Vermögenswerte ("financial assets") zu erhalten oder (ii) finanzielle Vermögenswerte ("financial assets") oder Verpflichtungen ("financial liabilities") mit ...mehr

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V Gründung der Stiftung – S... / 1.5.1.1 Eigenwirtschaftliche Zwecke

Rz. 359 Eine Körperschaft verfolgt eigenwirtschaftliche Zwecke, wenn sie z. B. gewerbliche oder sonstige Erwerbszwecke verfolgt, die Tätigkeit also darauf gerichtet ist, Vermögen und Einkünfte zu mehren.[469] Um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit nicht zu verlieren, darf die Körperschaft weder für sich selbst noch zugunsten ihrer Mitglieder – bei der Stiftung zugunsten des...mehr

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Rechtsnatur eines Gesellschafterkontos (§ 15a EStG)

Leitsatz Ist nach dem Gesellschaftsvertrag eine Entnahme ausdrücklich zulässig, ohne dass ausschüttungsfähiges Kapital vorhanden ist und wird der so entstandene Saldo gesellschaftsvertraglich als Forderung der Gesellschaft bezeichnet, so liegt ein Darlehenskonto der Gesellschafter vor. Sachverhalt Im Streitfall ging es um eine Kommanditgesellschaft, für deren Gesellschafter e...mehr

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Nach Liquidationsbeginn zugeführte Mittel als nachträgliche Anschaffungskosten einer Beteiligung

Leitsatz Werden einer GmbH nach dem Liquidationsbeginn Finanzierungshilfen durch Gesellschafter zugeführt, können sich aus einem späteren Verlust nachträgliche Anschaffungskosten ergeben. Allerdings liegt ein Gestaltungsmissbrauch vor, wenn die neu zugeführten Gelder nur dazu dienen, andere Darlehen des Gesellschafters abzulösen und dadurch bereits entstandene Vermögensverlu...mehr

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Abtretung der Besserungsanwartschaft auf eine Gesellschafterforderung an einen Anteilserwerber im Rahmen eines sog. Mantelkaufs nicht missbräuchlich

Leitsatz Eine GmbH kann die Zahlung auf eine betrieblich begründete Gesellschafterforderung auch dann als Betriebsausgabe abziehen, wenn die Forderung zwischenzeitlich wertlos geworden war, der frühere Gesellschafter und Forderungsinhaber gegen Besserungsschein auf die Forderung verzichtet und die Besserungsanwartschaft später im Zusammenhang mit der Veräußerung des sog. Gmb...mehr

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Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten

Leitsatz Veräußert der Steuerpflichtige eine bislang vermietete Immobilie, kann er Schuldzinsen, die nachfolgend weiterhin anfallen, weil der Veräußerungserlös nicht zur vollständigen Tilgung des zur Finanzierung des Objekts aufgenommenen Darlehens ausreicht, weiterhin als Werbungskosten absetzen. Sachverhalt Im Streitfall vermietete der Steuerpflichtige ein Gebäude, in dem s...mehr

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Abgeltungsteuer bei Darlehen zwischen nahen Angehörigen

Leitsatz Die Regelung in § 32d Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a EStG, wonach die Abgeltungsteuer bei Darlehensgewährung zwischen nahe stehenden Personen nicht greift, ist verfassungsgemäß. Sachverhalt Im Streitfall schlossen die Kläger als Darlehensgeber in den Jahren 2007 und 2008 mit ihrem Sohn sowie ihren volljährigen Enkeln jeweils einen schriftlichen Darlehensvertrag ab. Im Einkomm...mehr

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Bauzeitzinsen können auch bei Überschusseinkünften Herstellungskosten sein

Leitsatz Sind Bauzeitzinsen während der Herstellungsphase nicht als (vorab entstandene) Werbungskosten gem. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG abziehbar, können sie nach § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten des Gebäudes einbezogen werden, wenn das fertiggestellte Gebäude durch Vermietung genutzt wird. Normenkette § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 und Nr. 7, § 7 EStG, § 255 Abs. ...mehr

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Rechtmäßigkeit der tariflichen Besteuerung nach § 32d Abs. 2 Nr. 1b EStG

Leitsatz Es gibt einleuchtende Sachgründe, die es rechtfertigen, Kapitalerträge aus Gesellschafterdarlehen unter den in § 32d Abs. 2 Nr. 1b EStG näher bezeichneten Voraussetzungen von der Anwendbarkeit des abgeltenden Steuersatzes auszunehmen. Sachverhalt In seiner Einkommensteuererklärung wies der Steuerpflichtige in Zeile 22 der Anlage KAP 16.320 EUR laufende Einkünfte aus ...mehr

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Ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 8a Abs. 2 Alt. 3 KStG 2002 n.F.

Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob § 8a Abs. 2 Alt. 3 KStG 2002 n.F. jedenfalls insoweit verfassungsrechtlichen Anforderungen standhält, als dadurch nicht nur sog. Back-to-back-Finanzierungen, sondern auch übliche Fremdfinanzierungen von Kapitalgesellschaften bei Banken erfasst und damit die entsprechenden Zinsaufwendungen der Betriebsausgabenabzugsbeschränkung der so...mehr

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Unterbilanzhaftung bei wirtschaftlicher Neugründung einer GmbH

Leitsatz Bei Verwendung einer auf Vorrat gegründeten GmbH oder eines GmbH-"Mantels" bestehen Haftungsrisiken, falls die darin liegende "wirtschaftliche Neugründung" nicht dem Registergericht angezeigt wird. Der BGH hat nun den ( bislang umstrittenen ( Haftungsumfang auf eine Unterbilanzhaftung begrenzt. Sachverhalt Bei Gründung muss eine GmbH mindestens über ein Eigenkapital ...mehr

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Periodenübergreifende und betriebsbezogene Überentnahmen nach § 4 Abs. 4a EStG – keine verfassungsrechtliche Bedenken

Leitsatz 1. Es bestehen weder im Hinblick auf das objektive Nettoprinzip noch in Bezug auf das Bestimmtheitsgebot verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 4 Abs. 4a EStG. 2. § 4 Abs. 4a EStG ist betriebsbezogen und periodenübergreifend anzuwenden. – (Leitsatz redaktionell bearbeitet) Normenkette § 4 Abs. 4a EStG Sachverhalt Der Kläger ermittelte seinen Gewinn nach § 4 Abs. 1 ESt...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG Anha... / 7.2.2 Ertragsteuerrechtliche Sicht

Rz. 312 Bei den Ertragsteuern sind Besonderheiten hinsichtlich der rechtsformabhängigen Besteuerung zu beachten. Die folgenden Ergebnisse wurden einer Untersuchung von Corsten/Dreßler [1] entnommen. Rz. 313 Bei Kapitalgesellschaften sind auf der Ebene der Kapitalgesellschaft sowohl Dividenden als auch Veräußerungsgewinne zu 95 % freigestellt[2]. Gehören die Anteile an der Kapi...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / II. Folgerichtige Entscheidungen des Gesetzgebers

Nach Prof. Dr. Wassermeyer könne es nicht Aufgabe der Rechtsprechung sein, die Anforderungen für das Eingreifen einer Verlustabzugsbeschränkung zu konkretisieren. Er verwies hierbei auf zwei Entscheidungen des Bundesfinanzhofs. Während die erste Entscheidung[10] aus dem Jahre 1986 die Aufgabe der damaligen Mantelkaufrechtsprechung betraf, hatte die zweite Entscheidung[11] au...mehr

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Auslandsbetriebsstätten in ... / 2.3.3 Dotationskapital und nicht direkt zurechenbares Fremdkapital

Rz. 24 Die über die direkt zurechenbaren Schulden hinausgehende Kapitalausstattung der ausländischen Betriebsstätte besteht aus dem Dotationskapital und dem nicht direkt zurechenbaren Fremdkapital. Das der Betriebsstätte nicht direkt zurechenbare Fremdkapital berechnet sich als Differenz aus der Summe des nach den Vorschriften des deutschen Steuerrechts ermittelten Aktivvermö...mehr

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Auslandsbetriebsstätten in ... / 2.3.2 Zuordnung von Fremdkapital

Rz. 22 Die Zuordnung der aus direkter Fremdkapitalaufnahme der Betriebsstätte bei fremden Kreditgebern entstandenen Schulden zum Betriebsstättenvermögen gestaltet sich weitgehend unproblematisch. Nach dem Grundsatz der wirtschaftlichen Zugehörigkeit sind der ausländischen Betriebsstätte insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Wechselverbindlichkeiten, ...mehr

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Auslandsbetriebsstätten in ... / 2.3.1 Finanzierungsformen der Betriebsstätte

Rz. 20 Der Entscheidung über die Kapitalausstattung der Betriebsstätte kommt deswegen besondere Bedeutung zu, weil die auf ihr basierende Zurechnung von Zinsaufwendungen unmittelbare Auswirkungen auf die Gewinnabgrenzung zwischen Stammhaus und ausländischer Betriebsstätte zur Folge hat. Über sie ist mit der beschriebenen Zuordnung der Wirtschaftsgüter des Aktivvermögens noch...mehr

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Auslandsbetriebsstätten in ... / 5.2 Unternehmensinterner Leistungsaustausch

Rz. 50 Auswirkungen auf die Handelsbilanz des Gesamtunternehmens hat der Leistungsaustausch zwischen Stammhaus und ausländischer Betriebsstätte nicht. Falls Stammhaus und Betriebsstätte den unternehmensinternen Leistungsverkehr wie unter fremden Dritten buchhalterisch behandeln, müssen die auftretenden Liefergewinne eliminiert werden. Bestände aus diesem Verkehr werden bei d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 4.3 Auswirkungen auf die Gesellschafter-Fremdfinanzierung

Rz. 50a Nach § 8a Abs. 2 KStG richtet sich die Höhe des safe havens nach dem anteiligen Eigenkapital in der Handelsbilanz zum Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Erfolgt eine Verschmelzung steuerlich rückwirkend auf diesen Stichtag, stellt sich die Frage, ob das Eigenkapital der übertragenden Körperschaft bereits für die Berechnung des safe havens der übernehmende...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Anwendung des Halbabzugsverbotes gem. § 3c Abs. 2 EStG a. F. auf Einbringungsverluste

Leitsatz Resultiert aus der Einbringung einer Kapitalgesellschaft ein Verlust, ist dieser aufgrund des Halbabzugsverbots gem. § 3c Abs. 2 EStG a. F. nur zu 50% bzw. ab Veranlagungszeitraum 2009 nur zu 60% abzugsfähig. Dies gilt auch dann, wenn die übertragene Kapitalgesellschaft bis zur Einbringung keine Gewinnausschüttungen vorgenommen hat, da der fiktive Veräußerungspreis ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Unbeachtlichkeit von Währungskursschwankungen bei der Aufnahme und Tilgung von Fremdwährungsdarlehen zur Erzielung von Einkünften aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften

Leitsatz 1. Währungskursschwankungen im Privatvermögen gehören bis zur Einführung der Abgeltungsteuer zum nicht steuerbaren Bereich, sofern nicht der Tatbe­stand eines privaten Veräußerungsgeschäfts erfüllt ist. 2. Dies gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige im Rahmen eines Anlagekonzepts durch häufigen Wechsel zwischen verschiedenen Fremdwährungsdarlehen einen Vorteil in ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
§ 8a KStG 1999 a.F./n.F. verstößt gegen Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992

Leitsatz Die Umqualifizierung von Zinsen in vGA nach § 8a Abs. 1 S. 1 Nr. 2 KStG 1999 a.F./n.F. ist nicht mit dem Diskriminierungsverbot des Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992 vereinbar. Normenkette § 8a Abs. 1 S. 1 Nr. 2, § 8 Abs. 3 S. 2 KStG 1999, Art. 9 Abs. 1, Art. 11 Abs. 4, Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992 Sachverhalt Die Klägerin ist eine AG Schweizer Rechts mit s...mehr

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ZErb 08/2010, Steuerpolitis... / I. Steuerpolitische Vorhaben in der neuen Legislaturperiode

Nach Dr. Peters befinde sich Deutschland im größten Wirtschaftsumbruch seiner Geschichte. Er gehe von einer Nettokreditaufnahme in Höhe von rund 85 Milliarden Euro aus. Diese hohe Neuverschuldung sei aus seiner Sicht aber alternativlos, weil Handlungsdruck für gezielte Maßnahmen gegen die Krise bestanden habe. 2009 habe es ein Maastricht-Defizit von 3,2 % gegeben. In diesem ...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
"Geschäftsbeziehung" i.S.d. § 1 AStG a.F.

Leitsatz Die Vergabe eines zinslosen Gesellschafterdarlehens kann eine "Geschäftsbeziehung" i.S.d. § 1 AStG i.d.F. des StÄndG 1992 begründen (Klarstellung zum Senatsurteil vom 29.11.2000, I R 85/99, BFH/NV 2001, 833, BFH/PR 2001, 264 und zum Senatsurteil vom 27.08.2008, I R 28/07, BFH/NV 2009, 123; Bestätigung des BMF-Schreibens vom 12.01.2010, BStBl I 2010, 34). Normenkette...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Teil B Steuerrecht / 2.6 Überschussermittlung bei einer vermögensverwaltenden GbR

Rz. 793 Die Einkünfte einer vermögensverwaltenden GbR werden als Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (§§ 8 bis 9a EStG) ermittelt, wobei die sachliche Zurechnung zu einer der Einkunftsarten der §§ 20-23 EStG erfolgt. Die Gewinnermittlungsvorschriften der §§ 4 ff. EStG sind nicht anwendbar. Einnahmen sind innerhalb des Kalenderjahres bezogen, in dem sie zugefloss...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 42 Mis... / 7.1.2 Verlagerungen in ausländische Kapitalanlagegesellschaften

Rz. 163 Die Beteiligung einer inländischen Kapitalgesellschaft an einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuernden Ausland ist nicht schon deswegen rechtsmissbräuchlich, weil die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte im Ausland durch eine Managementgesellschaft geschieht[1]. Rz. 164 Die Zwischenschaltung einer niederländischen Kapitalgesellschaft, die im Inland Grundbesitz verm...mehr

Kommentar aus Steuer Office Basic
Frotscher/Geurts, EStG, Eig... / 2.3.2 Dauerwohnrecht

Rz. 20 Der Dauerwohnberechtigte ist wirtschaftlicher Eigentümer, wenn seine Rechte und Pflichten bei wirtschaftlicher Betrachtung denen eines Eigentümers entsprechen und ihm bei Aufgabe des Wohnrechts aufgrund des Vertrags oder kraft Gesetzes[1] eine angemessene Entschädigung zusteht[2]. Ob dies der Fall ist, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls[3]. Eine dem Wohnu...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
VII Besteuerung der Gesells... / 2.3.4 Rechnungslegung bei der Personenhandelsgesellschaft

Rz. 773 Sind dagegen die Vorschriften des § 264a HGB bzw. des PublG nicht anzuwenden, besteht eine gewisse Freiheit zum Ausweis des Eigenkapitals und der Bildung verschiedener Gesellschafterkonten. Anders als bei der Buchführung einer Einzelfirma werden bei Personenhandelsgesellschaften mehrere Kapitalkonten und mehrere Privatkonten geführt. Dabei ist jedoch für die Untersch...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
XIV Erbschaft-/Schenkungsteuer / 6 Begünstigung des Betriebsvermögens (altes Recht)

Rz. 1811 Der Freibetrag und der verminderte Wertansatz (§ 13a Abs. 1 und 2 ErbStG a.F.) galten u.a. für inländisches Betriebsvermögen (§ 13a Abs. 4 i.V.m. § 12 Abs. 5 ErbStG a.F.) beim Erwerb eines ganzen Gewerbebetriebs, eines Teilbetriebs, eines Anteils bzw. Bruchteils an einer Gesellschaft i.S.d. § 15 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder § 18 Abs. 4 EStG sowie eines Anteils eines...mehr

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VII Besteuerung der Gesells... / 2.3.5.1 Kapital-/Gesellschafterkonten

Rz. 787 Hinsichtlich der Verbuchung der Kapitalkonten/Gesellschafterkonten gelten grundsätzlich die handelsrechtlichen Bestimmungen auch für die Steuerbilanz. Danach gelten grundsätzlich die folgenden Vorgehensweisen, wobei in der Praxis üblicherweise davon abgewichen wird und die Führung verschiedener Kapitalkonten (fest, variabel) sowie die Einrichtung von Privat- oder Ver...mehr

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XVI Besonderheiten bei Publ... / 1.2 Gewinnerzielungsabsicht

Rz. 2046 Grundvoraussetzung für die Erzielung gewerblicher Einkünfte (Gewinne oder Verluste) ist die Gewinnerzielungsabsicht auf Ebene der Gesellschaft und des Anlegers, wenn sie auch nur Nebenzweck ist.[1] Ansonsten liegt steuerlich gesehen eine als unbeachtlich zu beurteilende Liebhaberei vor. Erforderlich ist folglich eine Tätigkeit mit der Absicht, auf Dauer positive Ein...mehr

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XVI Besonderheiten bei Publ... / 1.5 Nebenkosten/Investitionskosten

Rz. 2059 In der Vergangenheit war es insbesondere bei Immobilienfonds bisher streitig und unklar, welche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Grundstücks als sofort abzugsfähiger Aufwand oder als Anschaffungskosten zu qualifizieren waren. Der IX. Senat des BFH [4277] wertete Provisionen und Gebühren der Initiatoren regelmäßig als Anschaffungskosten des Grundstück...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Auch unverzinsliche Gesellschafterdarlehen sind abzuzinsen

Leitsatz Unverzinsliche Gesellschafterdarlehen sind nach Maßgabe des § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG abzuzinsen. Das gilt grundsätzlich auch dann, wenn sie aus handelsrechtlicher Sicht eigenkapitalersetzenden Charakter haben. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG Sachverhalt Klägerin ist eine GmbH, der von ihrem alleinigen Gesellschafter 1998 ein Darlehen gewährt worden war, das d...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Eigenkapitalersatz durch zinsloses Darlehen ist keine Geschäftsbeziehung nach § 1 AStG

Leitsatz Die unentgeltliche Darlehensvergabe eines Kommanditisten an eine kanadische Limited fällt nicht unter § 1 AStG, wenn es sich um eine eigenkapitalersetzende Kapitalüberlassung handelt. Es liegt kein Leistungsaustausch, sondern ein Gesellschafterbeitrag vor. Sachverhalt Ein im Inland ansässiger Kommanditist einer inländischen KG war außerdem mit einer Gesellschafterein...mehr

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Veräußerungsgewinn aus Mitarbeiterbeteiligung keine Lohn- sondern Kapitaleinkünfte

Leitsatz Der Veräußerungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen führt nicht allein deshalb zu Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit, weil die Kapitalbeteiligung von einem Arbeitnehmer des Unternehmens gehalten und nur Arbeitnehmern angeboten worden war. Normenkette § 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, § 8 Abs. 1, § 34 EStG Sachverhalt Der Kläger erzielte als Vorstan...mehr

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Abzinsung eigenkapitalersetzender Gesellschafterdarlehen

Leitsatz Auch Gesellschafterdarlehen unterliegen der Abzinsungsregelung gem. § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG. Wird gleichzeitig mit der Zinsvereinbarung der Rangrücktritt erklärt und die Verzinsungsabrede außerdem völlig unbeachtet gelassen, ist von der Unverzinslichkeit der Verbindlichkeit auszugehen. Sachverhalt Eine GmbH hatte in den Vorjahren umfangreiche Gesellschafterdarlehen erh...mehr

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Bei älteren Darlehen greifen Haftungsregeln aus der Zeit vor der GmbH-Reform

Leitsatz Die durch das GmbH-Modernisierungsgesetz überholten Regeln zum kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen werden angewendet, wenn das Darlehen vor dem 1.11.2008 gewährt und zurückgezahlt wurde. Sachverhalt Die bisher geltenden Grundsätze der eigenkapitalersetzenden Gesellschafterleistungen sind abgeschafft. Dabei geht es um Leistungen der Gesellschafter an die GmbH, d...mehr