Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.5.2 Anknüpfungsmerkmal "Vergütungen, die im Inland nicht im Rahmen einer Veranlagung erfasst werden" (§ 8a Abs 1 S 2 KStG idF des StSenkG)

Tz. 147 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Wegen des Wegfalls des Vollanrechnungsverfahrens knüpft § 8a Abs 1 S 2 KStG idF des StSenkG nach dem Systemwechsel an die Erfassung der Vergütung iR einer Veranlagung im Inl an. Nach § 8a Abs 1 S 2 KStG idF des StSenkG ist § 8a Abs 1 S 1 KStG idF des StSenkG nicht anzuwenden, wenn die Vergütung bei dem AE im Inl iR einer Veranlagung erfasst ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 32... / 3.1 Typisierte Missbrauchstatbestände, Nr. 1

Rz. 30 § 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG sieht vor, dass für Kapitalerträge i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 4 u. 7 sowie Abs. 2 S. 1 Nr. 4 u. 7 EStG nicht der proportionale Sondertarif i. S. d. § 32d Abs. 1 EStG, sondern der progressive Normaltarif i. S. d. § 32a Abs. 1 EStG zur Anwendung kommt, wenn der Stpfl. bei der Einkünfteerzielung einen in dieser Vorschrift genannten, typisierten Miss...mehr

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Rangrücktritt in Handels- u... / 3.1 Ansicht der Finanzverwaltung

Eine Verbindlichkeit ist zu passivieren, wenn sie rechtlich entstanden und wirtschaftlich verursacht ist. Die Vereinbarung eines einfachen oder eines qualifizierten Rangrücktritts hat keinen Einfluss auf die Bilanzierung der Verbindlichkeit. Im Gegensatz zu einem Forderungsverzicht mindert sich oder erlischt die Verbindlichkeit nicht. Diese wird weiterhin geschuldet und stel...mehr

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Rangrücktritt in Handels- u... / Zusammenfassung

Überblick Der Rangrücktritt hat das Ziel, eine kurzfristige Überschuldung und damit die Pflicht zum Antrag auf Insolvenz zu vermeiden. Mit dem Rangrücktritt erklärt der Gläubiger - i. d. R. ein Gesellschafter - gegenüber dem Schuldner (der Gesellschaft), dass seine Forderung nachrangig gegenüber Forderungen anderer Gläubiger sein soll. Der Rangrücktritt hat zum Ziel, dass die...mehr

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Verbilligte Nutzungsüberlas... / 3.2 Besonderheiten beim "missglückt" formulierten Rangrücktritt

Nach dem BFH-Urteil v. 15.4.2015[1] kann es bei einem "missglückt formulierten" Rangrücktritt - wie bei einem Forderungsverzicht gegen Besserungsabrede - zu einer "fiktiven" verdeckten Einlage kommen. Ist nämlich eine Schuld nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung nur aus einem zukünftigen Bilanzgewinn und aus einem etwaigen Liquidati...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / (5) Verzinsung des betreffenden Kontos

Rz. 1768 [Autor/Stand] Das Merkmal der Verzinsung bildet grundsätzlich kein geeignetes Abgrenzungskriterium, weil handelsrechtlich die Verzinsung von Fremdkapital (§ 111 HGB) und von Kapitalanteilen im Rahmen der Gewinnverteilung (§ 121 Abs. 1 und 2, § 168 Abs. 1 HGB) gleichermaßen üblich und typisch sind.[2] Von diesem Grundsatz gibt es allerdings Ausnahmen: Rz. 1769 [Autor/...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Genussscheine

Rz. 519 [Autor/Stand] Für die Begriffe "Genussrechte" und die eventuell zu deren Verbriefung ausgegebenen "Genussscheine" gibt es keine Legaldefinition. Gleichwohl werden die Begriffe vom Gesetzgeber an verschiedenen Stellen verwendet, so z.B. in den §§ 160 Abs. 3 Nr. 6 und 221 Abs. 3 AktG, in § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG sowie in § 17 Abs. 1 Satz 3 und § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Rz....mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 2.12 Zeile 12

In dieser Zeile ist anzugeben, ob der gesamte verbliebene Zinsaufwand abzugsfähig ist, weil eine der 3 Ausnahmen des § 4h Abs. 2 Satz 1 EStG vorliegt. Ist der Zinssaldo einschließlich des noch vorhandenen Zinsvortrags (Betrag der Zeile 11) kleiner als 3 Mio. EUR, greift die Zinsschranke nach § 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst. a EStG nicht ein. Der Gesamtbetrag der Zinsaufwendungen is...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 2.20 Zeile 17

In dieser Zeile ist die Höhe der Vergütungen für Gesellschafter-Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen und Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wen...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 5.12 Zeile 30

In dieser Zeile ist die Höhe der Vergütungen für Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen oder Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wenn der Betrieb ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Körperschaftsteuererklärung... / 5.16 Zeile 41

In dieser Zeile ist nachrichtlich die Höhe der Vergütungen für Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen oder Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wen...mehr

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Plan-Jahresabschluss (Mögli... / 4.3 Durchführung der integrierten Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung

Rz. 49 Die integrierte Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung der Absatzprogramme 1-3 ist in den Tabellen 2-4 wiedergegeben.mehr

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Plan-Jahresabschluss (Mögli... / 4.4 Interpretation der Ergebnisse

Rz. 50 Erfolgssituation Unter der realistischen Annahme, dass 200 Stück und 240 Stück Rasentraktoren Extremwerte für die tatsächlich mögliche Absatzmenge darstellen, ist aus Sicht der Gewinnoptimierung zu fragen, welche Mindestabsatzmenge an Rasentraktoren bei Produktionsprogramm 1 erforderlich ist, um den Gewinn des alternativen Produktionsprogramms 2 zu erreichen. Diese Min...mehr

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Gewinnausschüttung: Wann un... / 1 Vorüberlegungen: Wann ist eine Gewinnausschüttung wirtschaftlich sinnvoll?

Bevor Sie über eine Gewinnausschüttung nachdenken, sollten Sie die wirtschaftlichen Folgen für Ihre Firma bedenken. Durch eine Ausschüttung wird der GmbH Liquidität entzogen. Dies ist insbesondere für verschiedene Adressaten und Situationen von Bedeutung: Gläubiger: Wenn es darum geht, ohne Vorkasse oder Sicherheiten Leistungen gegenüber der GmbH zu erbringen, werden sich die...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Einzelheiten zur Ermittlung der Kostenmiete

Rz. 94 [Autor/Stand] Kostenmiete ist die Miete, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen erforderlich ist. Laufende Aufwendungen in diesem Sinne sind die Kapitalkosten und die Bewirtschaftungskosten (historische Gesamtkosten). Nicht dazu gehörten die Leistungen aus der Hypothekengewinnabgabe.[2] Die Kostenmiete wird also durch diese beiden Faktoren bestimmt. Da die Kapital...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Zinsschranke; Gesellschafter-Fremdfinanzierung

Leitsatz Bei der Prüfung der 10 %-grenze, ob zur Anwendung der sog. Zinsschranke eine "schädliche" Gesellschafter-Fremdfinanzierung i.S.d. § 8a Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des UntStRefG 2008 vorliegt (Rückausnahme zum sog. Eigenkapital- und Konzernvergleich des § 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst. c EStG 2002 i.d.F. des Bürgerentlastungsgesetzes Krankenversicherung), sind Vergütung...mehr

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Honorar-Brief für Steuerber... / 2 Betriebswirtschaftliche Beratung: Beratung von Existenzgründern als Geschäftsfeld für Steuerberater

Der Steuerberater ist für Existenzgründer meist einer der ersten Ansprechpartner bei der Unternehmensgründung. Für den Steuerberater kommt es in diesem Fall darauf an, die Erfolgsaussichten der Gründungsidee systematisch zu prüfen, Existenzgründer mit Wachstumspotenzial durch eine qualifizierte Beratung systematisch zu fördern und auf diese Weise ein lukratives Dauermandat s...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 2.1.2 Zinsen als Herstellungskosten

Rz. 11 Die Aktivierung von Zinsen für Fremdkapital im Rahmen der Ermittlung des Umfangs der Herstellungskosten ist in § 255 Abs. 3 HGB geregelt. Nach dessen Satz 1 gehören Zinsen für Fremdkapital nicht zu den Herstellungskosten. Eine Relativierung offenbart Satz 2, wonach ein Aktivierungswahlrecht für Zinsen besteht, die zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegens...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 2.1.1 Zinsen als Anschaffungskosten

Rz. 5 Nachstehend ist sich der Frage zu widmen, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen Zinsen als Bestandteil der Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB zu klassifizieren sind. Laut Satz 1 dieser Rechtsvorschrift bilden "Anschaffungskosten […] die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu verset...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.3.2.3 Der Zinsschranke unterliegende Zinsaufwendungen

Rz. 43 Der Anwendungsbereich der Zinsschranke ist weit gefasst. Wie bereits erwähnt, erfasst sie den Aufwand aus der nicht an eine Mindestdauer gebundenen Überlassung von Geldkapital, jedoch nicht von Sachkapital.[1] Definiert werden der Zinsschranke unterliegende Zinsaufwendungen als "Vergütungen für Fremdkapital, die den maßgeblichen Gewinn gemindert haben" (§ 4h Abs. 3 Sa...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 2.2.1 Zinsen als "Zinsen und ähnliche Aufwendungen"

Rz. 21 Gem. § 275 Abs. 2 Nr. 13 HGB (Gesamtkostenverfahren) bzw. gem. § 275 Abs. 3 Nr. 12 HGB (Umsatzkostenverfahren) sind in der Gewinn- und Verlustrechnung "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" auszuweisen.[1] Dieser Posten enthält sämtliche Beträge, die für aufgenommenes Fremdkapital zu entrichten sind, seien es Aufwendungen für die Beschaffung, für die Rückzahlung oder Aufw...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 4.1 Aktivierung von Zinsaufwendungen als Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten

Rz. 51 Die bilanzielle Behandlung von Fremdkapitalkosten (borrowing costs) im Rahmen der Erfassung als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (IAS 23 (rev. 2007))[1] gestaltet sich nach den IFRS – anders als in der nationalen Rechnungslegung – einheitlich. Gem. IAS 23.8 besteht für Fremdkapitalkosten, die sich direkt (also Einzelkosten!)[2] dem Erwerb, dem Bau oder d...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.3.2.2 Überblick über die Zinsschranke

Rz. 36 Die im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 ergriffenen Reformmaßnahmen sind mit erheblichen Steuermindereinnahmen verbunden. Zu deren Gegenfinanzierung wurden mehrere Maßnahmen ergriffen.[1] Eine dieser Gegenfinanzierungsmaßnahmen stellt die Zinsschranke dar. Rz. 37 Außerdem wurde durch die Zinsschranke § 8a KStG ersetzt, der ursprünglich Vergütungen für Fremdkapi...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.2.2 Zinsen als Herstellungskosten

Rz. 28 Die "Zinsen für Fremdkapital" i. S. v. § 255 Abs. 3 HGB erlangen über den Verweis in R 6.3 Abs. 5 Satz 1 EStR für steuerliche Zwecke sowohl im oben[1] bereits beschriebenen sachlichen als auch im zeitlichen Umfang Geltung,[2] sodass eine begriffliche Deckungsgleichheit zu konstatieren ist. Wurde das Aktivierungswahlrecht für Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 Satz 2...mehr

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Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.3.3 Exkurs: Gewerbesteuerliche Beschränkungen durch Hinzurechnungsvorschriften

Rz. 46 Generell mindern Zinsaufwendungen – soweit diese nicht den Regelungen zur Zinsschranke unterliegen – auch den Gewinn aus Gewerbebetrieb (§ 7 Satz 1 GewStG), welcher die Ausgangsgröße zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer bildet. Jener ist insbesondere um 25 % der Summe der hinzurechnungsfähigen Bestandteile i. S. v. § 8 Nr. 1 GewStG zu erhöhen, fall...mehr

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§ 4 Güterstände / (a) WACC-Ansatz

Rz. 364 Der WACC ist der am Kapitalmarkt meist verbreitetste Abzinsungsfaktor für die Berechnung des Unternehmenswertes. Im WACC-Konzept wird der Marktwert des Gesamtkapitals durch Kapitalisierung der Free-Cash-Flows mit den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) ermittelt.[576] Für die richtige Gewichtung der Kapitalkosten wird üblicherweise nur das zinstragende...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung für Mietzinsen nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG

Leitsatz Die Hinzurechnung nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2008 ist verfassungskonform und gilt auch für kurzfristige Nutzungsüberlassungen durch Unternehmen im In- und Ausland sowie bei Weitervermietung von Immobilien und erfasst Miet- und Pachtzinsen i. S. d. BGB. Sachverhalt Die Klägerin ist eine GmbH. Sie war im Streitjahr u. a. als Durchführungsgesellschaft für Auslandsm...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt: Tilgung aus Bilanzgewinn und Liquidationsüberschuss

Leitsatz 1. Eine Verbindlichkeit, die nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung nur aus einem zukünftigen Bilanzgewinn und aus einem etwaigen Liquidationsüberschuss zu tilgen ist, unterliegt dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. 2a EStG (insoweit Bestätigung des Senatsurteils vom 30.11.2011, I R 100/10, BStBl II 2012, 332, BFH/NV 2012, 6...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Tarifbegünstigung einer Entlassungsentschädigung bei Auszahlung in zwei Teilbeträgen

Leitsatz Die für eine ermäßigte Besteuerung einer Entlassungsentschädigung erforderliche Zusammenballung ist auch dann erfüllt, wenn im Erstjahr lediglich ein absolut als auch prozentual geringfügiger Betrag ausgezahlt wird und die Auszahlung des weitaus größeren Restbetrags im zweiten Jahr erfolgt. Sachverhalt Im Streitfall erhielt der Steuerpflichtige eine Entlassungsentsch...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 3.1 Ausdrückliche Nennung im gestaltenden Teil

Rn 14 Stimmen die gesicherten Gläubiger einer Beteiligung am Plan zu, so muss im gestaltenden Teil (§ 221) der genaue Umfang festgelegt werden, in dem vom gesetzlichen Leitbild abgewichen wird (§ 223 Abs. 2). Ausdrücklich sieht der Gesetzestext eine Kürzung oder Stundung der gesicherten Forderungen [26] vor. Denkbar ist auch eine Kürzung auf Null, mithin ein Erlass.[27] Daneb...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 6. Aufsatzliteratur

Rn 58 Bayer, Anwendung aktienrechtlicher Regelungen auf die eingetragene Genossenschaft, DStR 1999, 1815; Bezzenberger, Kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen im Recht der GmbH, in: FS-Bezzenberger, 2000, S. 23; Blöse, Das österreichische Eigenkapitalersatzgesetz: Vorbild für den deutschen Gesetzgeber?, GmbHR 2004, 412; ders., Cash-Management-Systeme als Problem des Eigenk...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Frotscher/Drüen, KStG 2002,... / 3.2.1 Begriff des "neuen Betriebsvermögens"

Rz. 72 Im Zusammenhang mit der Anteilsübertragung muss der Kapitalgesellschaft überwiegend neues Betriebsvermögen zugeführt werden. Der Begriff der "Zuführung" ist im Gesetz nicht ausdrücklich enthalten, jedoch kann er als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal angesehen werden. Das Betriebsvermögen muss überwiegend "neu", darf also vorher nicht vorhanden gewesen sein.[1] Ein be...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Honorar-Brief für Steuerber... / 1 Honorarmanagement: Außenstände optimal minimieren durch Factoring

Außenstände von bis zu 3 Monaten und teilweise auch mehr sind im steuerberatenden Beruf leider keine Seltenheit. Wesentliche Gründe hierfür sind, dass die Rechnungen nicht zeitnah mit Erledigung/Be endigung der Angelegenheit geschrieben und nicht konsequent angemahnt/beigetrieben werden. Zu oft lassen sich Steuerberater von ihren Mandanten vertrösten bzw. einen Bären aufbinde...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umwandlung einer Kapitalges... / 3.4 Buchwert- oder Zwischenwertansatz in der steuerlichen Schlussbilanz

Als Alternative zum Ansatz der gemeinen Werte können auf Antrag des übertragenden Rechtsträgers und unter den in § 3 Abs. 2 UmwStG genannten kumulativen Voraussetzungen in der steuerlichen Schlussbilanz die übergehenden Wirtschaftsgüter auch mit dem Buchwert oder einem Zwischenwert angesetzt werden. Da der Antrag nach Rn. 03.10 UmwSt-Erlass 2011[1] nur einheitlich für alle W...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Verfassungsmäßigkeit der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Miet- und Pachtzinsen

Leitsatz 1. Auch die Mieten und Pachten für weitervermietete oder -verpachtete Immobilien sind dem Gewinn aus Gewerbebetrieb gem. § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 hinzuzurechnen. 2. Die Hinzurechnung von dreizehn Zwanzigstel der Miet- und Pachtzinsen für die Benutzung der unbeweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die im Eigentum eines anderen stehen, ist verfassungsg...mehr

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Gemeinnützige Vereine: Grun... / 6.1 Eigenwirtschaftliche Zwecke

Die Annahme steuerbegünstigter Zwecke setzt u. a. voraus, dass die Tätigkeit des Vereins auf die selbstlose Förderung der Allgemeinheit (gemeinnützige Zwecke - § 52 AO), die selbstlose Unterstützung von Personen (mildtätige Zwecke - § 53 AO) oder die selbstlose Förderung einer Religionsgemeinschaft (kirchliche Zwecke - § 54 AO) gerichtet ist. Eine Förderung geschieht selbstlo...mehr

Kommentar aus TVöD Office Professional
Sauer, SGB II § 16c Leistun... / 2.2.2 Wirtschaftliche Tragfähigkeit

Rz. 16 Die wirtschaftliche Tragfähigkeit der (beabsichtigten) selbständigen Tätigkeit ist i. d. R. durch eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zu belegen. Dieser Begriff ist ursprünglich dem Recht der Arbeitsförderung über den Gründungszuschuss entnommen. § 93 Abs. 2 Satz 2 SGB III nennt als fachkundige Stellen insbesondere die Industrie- und Handelskammern, die Handw...mehr

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Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen: Wie Finanzierungskosten in die Rückstellung einfließen

Kommentar Das Bayerische Landesamt für Steuern erklärt mit Verfügung vom 31.1.2014, wie Finanzierungskosten bei der Berechnung von Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen berücksichtigt werden dürfen. Anlass ist ein BFH-Urteil zur Poolfinanzierung aus dem Jahr 2012. Mit Urteil vom 11.10.2012 (Az. I R 66/11) hatte der BFH entschieden, dass Finanzierungskost...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
§ 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Satz 2 KStG 1999 a.F. verstößt gegen Art. 24 Abs. 4 DBA-USA 1989

Leitsatz 1. Gewährt eine nicht zur Anrechnung von KSt berechtigte (ausländische) Kapitalgesellschaft ihrer unbeschränkt steuerpflichtigen (inländischen) Schwester-Kapitalgesellschaft ein Darlehen, werden die dafür gezahlten Zinsen nur dann nach § 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Satz 2 KStG 1999 a.F. in vGA umqualifiziert, wenn auch die (gemeinsame) Muttergesellschaft nicht zur...mehr

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zerb 1/2014, Mobile Unterne... / 2. Der Handlungsspielraum des Gesetzgebers

Die Körperschaftsteuersenkung im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 habe den gewünschten Effekt zur Folge gehabt. Die EMTR und die EATR seien deutlich gesunken und es gebe geringere Anreize zur Gewinnverlagerung. Untersuchungen an seinem Lehrstuhl belegten, dass sich die Senkung des Körperschaftsteuersatzes positiv für die Standortwahl ausgewirkt habe und den aus deutsc...mehr

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§ 23 Stiftungsrecht / V. Kombination aus Familiengesellschaft und Stiftung

Rz. 341 Eine weitere Alternative ist die Kombination von Familiengesellschaft und Stiftung. Hierbei wird das Familienvermögen zur organisatorischen Sicherung zunächst in eine Familiengesellschaft eingebracht, deren Anteile im Erbfall auf eine Stiftung übertragen werden. Rz. 342 Dies ist insofern vorteilhaft, als die Übertragung von Vermögen auf eine Familiengesellschaft erbsc...mehr

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Praxisorientierter Aufbau e... / 2.1 Schritt eins: Welche Kosten und Leistungen sind im Unternehmen durch den tatsächlichen Betriebszweck verursacht worden?

Die primäre Aufgabe des ersten Schrittes besteht zunächst darin, die durch den eigentlichen Betriebszweck begründeten Kosten und Leistungen einer Periode von den nicht betrieblich begründeten Aufwendungen und Erträgen zu trennen. Ausgangsbasis ist der vorhandene Jahresabschluss oder die BWA. Für die stark an externe Informationsempfänger gerichteten Dokumentationen existieren...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / IV. Absatz 2

Rz. 70 [Autor/Stand] Verhältnis zu § 1 Abs. 4 aF und zu § 162 AO. § 17 Abs. 2 ist lex specialis gegenüber § 162 AO. Die Vorschrift konkretisiert den in § 162 AO vorgegebenen Schätzungsrahmen.[2] Sie bezieht sich nur auf Zwischeneinkünfte i.S. des § 8, die gem. § 8 Abs. 3 niedrig besteuert werden, deshalb jedoch keine ausländischen Einkünfte sein müssen.[3] Das Verhältnis von...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / I. Allgemeines

Rz. 134 Vor allem aus dem angloamerikanischen Raum stammen verschiedene Bewertungsansätze, die im Allgemeinen unter dem Stichwort "Discounted Cash-Flow-(DCF-)Methoden"[197] zusammengefasst werden. Allen diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass die entnahmefähigen Überschüsse des Unternehmens (Free Cash-Flow) auf den Bewertungsstichtag abgezinst werden.[198] Hiermit unterscheiden ...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / 5. Bestimmung der Kapitalkosten

Rz. 150 Die gewogenen Kapitalkosten werden von der Höhe der Eigen- und der Fremdkapitalkosten bestimmt. Im Hinblick auf die fehlende Finanzierungsneutralität der (Unternehmens-)Besteuerung spielt aber auch der Verschuldungsgrad – gemessen als Verhältnis des Marktwerts des Fremdkapitals zum Marktwert des Eigenkapitals – eine wesentliche Rolle.[228] Besondere Schwierigkeiten e...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / III. Adjusted Present Value-Ansatz (Konzept des angepassten Barwerts)

Rz. 154 Unterschiede zwischen der Methode des APV und dem WACC-Ansatz ergeben sich insbesondere hinsichtlich der Ermittlung des Unternehmensgesamtwerts. Kernstück der APV-Methode ist die vom Wertbeitrag der Finanzierungsstruktur unabhängige Ermittlung des Werts der operativen Tätigkeit des Unternehmens. Daraus folgt eine zweistufige Ermittlung des Gesamtkapitalwerts.[235] Zu...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / 3. Finanzplanung und Zinsprognose

Rz. 120 Da das Volumen der für Ausschüttungen an die Unternehmenseigener zur Verfügung stehenden Überschüsse auch von der zukünftigen Entwicklung der Zinsaufwendungen und -erträge abhängt, muss das Zinsergebnis ebenfalls prognostiziert werden.[170] Rz. 121 Die Aufstellung dieser Finanz- und Zinsplanung erweist sich in der Praxis als besonders schwierig, da jeder zusätzliche (...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / 2. Anwendung des AWH-Standards

Rz. 188 Die Ermittlung des Ertragswerts nach dem AWH-Standard geht von einer Kapitalisierung der nachhaltigen Erträge des Unternehmens aus. Betrachtet wird hierbei der durchschnittliche Ertrag der letzten drei bis fünf Wirtschaftsjahre vor dem Bewertungsstichtag. Bei der Analyse der Gewinn- und Verlustrechnungen sind außerordentliche Aufwendungen und außerordentliche Erträge...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / 5. Brutto- oder Nettokapitalisierung

Rz. 107 Rechnerisch lässt sich der Unternehmenswert entweder direkt (einstufig) durch Nettokapitalisierung ermitteln, indem die um Fremdkapitalkosten verminderten finanziellen Überschüsse in einem Schritt diskontiert werden. Dies ist die Vorgehensweise beim klassischen Ertragswertverfahren sowie im Rahmen des sog. Equity-Ansatzes beim DCF-Verfahren. Der Unternehmenswert läss...mehr

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§ 15 Unternehmensbewertung ... / 2. Definition des Cash Flow

Rz. 142 Die zu diskontierenden Cash Flows sind zukunftsbezogen, also als Erwartungswerte aufzufassen.[212] Als entziehbarer Cash Flow gelten dabei all jene finanziellen Überschüsse, die allen Kapitalgebern des Unternehmens zur Verfügung stehen.[213] Rz. 143 Der Cash Flow stellt sich als finanzieller Überschuss der Unternehmenstätigkeit nach (unternehmensbezogenen) Steuern, je...mehr