Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Economic Value Added / 2 Systematische Berechnung der EVA-Komponenten

Unter Berücksichtigung der vorgestellten Kategorien wird im Folgenden eine Berechnungsmöglichkeit der drei Komponenten des EVA-Konzepts aufgezeigt (vgl. Götze/Glaser, 2001, S. 32f., und Hostettler, 1997, S. 109ff.). Die Berechnungen sind lediglich schematisch zu interpretieren und müssen in der praktischen Anwendung entsprechend detaillierter ausfallen. Net Operating Assets (...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Economic Value Added / 4 Anwendungsfelder des EVA-Konzepts

Der EVA kann einerseits in einer Ex-post-Betrachtung zur Anwendung kommen. Rückwärtsgerichtet kann festgestellt werden, inwiefern es in der Vergangenheit gelungen ist, einen Mehrwert zu erwirtschaften. Ebenso kann der EVA im Rahmen einer Ex-ante-Betrachtung zur Abschätzung der zukünftigen Wertentwicklung eingesetzt werden. Dabei kann beispielsweise eine Aussage darüber gener...mehr

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§ 4 Wirkungen des Verfahrens / j) Gesellschafterdarlehen (§ 135 InsO)

Rz. 215 Das Recht der eigenkapitalersetzenden Gesellschafterleistungen ist durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) neu geregelt worden. Die Regelung des § 135 InsO erschließt sich vor dem Hintergrund, dass ein Gesellschafter der Gesellschaft neben dem statutarischen Eigenkapital auch Fremdkapital, insbesondere in Form v...mehr

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Außerbilanzielle Korrekturen / 1.8 GKKB und außerbilanzielle Korrekturen

Rz. 61 Die Europäische Kommission hat den Entwurf einer Richtlinie für eine "Gemeinsame konsolidierte körperschaftsteuerliche Bemessungsgrundlage" vorgelegt (GKKB RLE). Die Realisierung dieses Großprojekts wird noch Jahre in Anspruch nehmen. Rz. 62 Die Richtlinie löst sich vom deutschen Konzept des Bestandsvergleichs und knüpft an die GuV an. Bei einer formalen Betrachtung se...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / VI. Beteiligung einer ausländischen Obergesellschaft an einer inländischen REIT-AG – Fassung für Wirtschaftsjahre ab 2007 (Absatz 2)

Rz. 158 Sinn und Zweck des § 14 Abs. 2. Durch § 14 Abs. 2 werden die niedrig besteuerten Zwischeneinkünfte einer nachgeschalteten inländischen REIT-AG, die nach § 16 REITG in der Person der REIT-AG körperschaft- und gewerbesteuerfrei sind, der jeweils vorgeschalteten ausländischen Obergesellschaft zugere...mehr

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Finanzierungskosten: Veranl... / 5.1.1 Wirtschaftlicher Zusammenhang

Finanzierungskosten können als Werbungskosten abgezogen werden, soweit sie mit einer Einkunftsart i. S. d. § 2 Abs. 1 Nr. 4, 6 und 7 EStG in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Regelmäßig ist dies bei der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung i. S. d. § 21 EStG der Fall. Dient eine Kapitallebensversicherung der Rückzahlung von Darlehen, die zum Erwerb von...mehr

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Finanzierungskosten: Veranl... / 3.1.5 Herstellungskosten

Zinsen für Fremdkapital gehören grundsätzlich nicht zu den Herstellungskosten. Handelsrechtlich besteht ein Wahlrecht, Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen und damit zu aktivieren, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung eines Vermögensgegenstands (Wirtschaftsguts) entfallen. Sie gelten dann als Herstellungskosten dieses Vermögensgegenstands. Dieses...mehr

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Betriebsprüfung: Richtsätze... / 1 Richtsätze dienen dem äußeren Betriebsvergleich

Der sog. äußere Betriebsvergleich stellt eine in der Praxis häufig angewandte Möglichkeit der Verprobung dar. Äußerer Betriebsvergleich bedeutet, dass die Ergebnisse des geprüften Betriebs den Ergebnissen vergleichbarer Betriebe gegenübergestellt werden. Neben zahlreichen Vergleichszahlen, die von Berufsverbänden, den Industrie- und Handelskammern oder sonstigen Institutione...mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 8... / 4.3.2 Entgelte

Rz. 47 Unter Entgelte für Schulden sind alle Gegenleistungen zu verstehen, die für die Nutzung des Fremdkapitals gewährt werden. Es muss sich um Leistungen handeln, die Gegenleistungen für die Zurverfügungstellung von Fremdmitteln darstellen. Hierunter fallen sowohl gewinn- als auch umsatzabhängige Vergütungen für die Überlassung von Fremdkapital, außerdem Entgelte für eine ...mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 8... / 5.2 Inhalt und Zweck der Vorschrift

Rz. 121 Nach § 8 Nr. 1 Buchst. b S. 1 GewStG ist dem Gewinn aus Gewerbebetrieb i. S. d. § 7 S. 1 GewStG die Summe aus Renten und dauernden Lasten hinzuzurechnen. Diese Summe wird dann aber nach § 8 Nr. 1 GewStG nur zu 25 % angesetzt. Dabei gelten nach § 8 Nr. 1 Buchst. b S. 2 GewStG Pensionszahlungen aufgrund einer unmittelbar vom Arbeitgeber erteilten Versorgungszusage nich...mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 8... / 4.2 Inhalt und Zweck der Vorschrift

Rz. 25 Nach § 8 Nr. 1 Buchst. a S. 1 GewStG sind dem Gewinn aus Gewerbebetrieb i. S. d. § 7 S. 1 GewStG Entgelte für Schulden hinzuzurechnen. Als Entgelt gelten nach § 8 Nr. 1 Buchst. a S. 2 GewStG auch der Aufwand aus nicht dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr entsprechenden gewährten Skonti und wirtschaftlich vergleichbaren Vorteilen im Zusammenhang mit der Erfüllung von Ford...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG § 4... / 8.2 Bezüge nach § 7 UmwStG

Rz. 136 § 7 UmwStG fingiert zur Sicherung des deutschen Besteuerungsrechts die Vollausschüttung der Gewinnrücklagen an alle Gesellschafter der übertragenden Körperschaft. Nach § 7 UmwStG wird jedem Anteilseigner der übertragenden Körperschaft entspr. seiner Beteiligung das in der Steuerbilanz ausgewiesene Eigenkapital abzüglich des steuerlichen Einlagekontos, das sich nach d...mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 8... / 6.5 Gewinnanteil

Rz. 167 Der stille Gesellschafter muss am Gewinn beteiligt sein. Er muss eine von dem geschäftlichen Ertrag abhängige Vergütung erhalten. Eine Beteiligung am Umsatz reicht nicht aus. Gleiches gilt für eine vom Betriebsergebnis unabhängige Zahlung oder eine leistungsabhängige Vergütung. Die Annahme einer stillen Gesellschaft setzt nach § 231 Abs. 2 HGB nicht die Beteiligung a...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG § 4... / 8.3.5 Keine Ermittlung des Übernahmeergebnisses für das gesamte übergehende Vermögen

Rz. 165 Nach § 4 Abs. 4 S. 3 UmwStG ist ein Übernahmeergebnis nur insoweit zu ermitteln, als die Anteile an der übertragenden Körperschaft zum Betriebsvermögen des übernehmenden Rechtsträgers gehören oder ihm nach § 5 UmwStG zuzurechnen sind. Gelten nicht alle Anteile an der übertragenden Körperschaft als in das Betriebsvermögen des übernehmenden Rechtsträgers eingelegt bzw....mehr

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Frotscher/Drüen, GewStG § 8... / 4.6.3.2 Höhe der Hinzurechnung

Rz. 92 Kreditinstitute refinanzieren ihre Ausleihungen regelmäßig mit Fremdkapital. Vor diesem Hintergrund besteht aus wirtschafts-, kredit- und währungspolitischen Gründen ein Interesse daran, dass sich Kreditinstitute zur Sicherung ihrer Liquidität langfristig refinanzieren. Um dies zu fördern, begrenzt § 19 Abs. 1 GewStDV die Höhe der zu berücksichtigenden Schulden. Dies ...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 4 B... / 4.1.2 Dotationskapital

Rz. 36 Wie dem Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft steht es auch dem Träger grundsätzlich frei, das Ausmaß der Finanzierung des Betriebs gewerblicher Art mit Eigen- oder Fremdkapital zu bestimmen. Der Träger ist daher nicht verpflichtet, den langfristigen Geldbedarf des Betriebs gewerblicher Art mit Eigenkapital zu decken. Allerdings ist der Träger wegen der Möglichkeit...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG § 4 B... / 4.1.1 Allgemeines

Rz. 33 Die Gewinnermittlung des Betriebs gewerblicher Art ist angesichts der Definition des Gewinns als Vermögensmehrung dadurch bestimmt, dass rechtlich die Vermögenssphäre des Betriebs gewerblicher Art nicht abgegrenzt ist von der des Trägers. Bei der Besteuerung wird der Betrieb jedoch gedanklich verselbstständigt und als eigenständiges Gewinnermittlungssubjekt behandelt,...mehr

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§ 9 § 136 InsO – Stille Ges... / B. Allgemeines

Rz. 495 Die Einlage des stillen Gesellschafters stellt nach dem Gesetz im Grundsatz Fremdkapital dar. Der Stille kann daher seinen Einlagenrückgewähranspruch im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Geschäftsinhabers grundsätzlich gemäß § 236 HGB als (gleichrangiger) Insolvenzgläubiger – freilich unter Berücksichtigung der auf ihn entfallenden Verlustanteile – geltend mac...mehr

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ZAP 23/2016, Der Franchisev... / 1. Bedeutung

Läuft der Kontakt zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer auf den Abschluss eines Franchisevertrags hinaus bzw. liegt ein ähnlicher geschäftlicher Kontakt vor, ist der Franchisegeber verpflichtet, vorvertragliche Aufklärung zu leisten. Diese vorvertragliche Aufklärung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt – wird somit von der Rechtsprechung bestimmt; insbesondere ...mehr

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ZAP 15/2015, Das Kleinanleg... / 9. Vermögensanlagen-Informationsblatt

Das Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB), das nicht mehr als drei DIN-A-4-Seiten umfassen darf, muss die wesentlichen Informationen übersichtlich und leicht verständlich darstellen. Dem VIB kann besonders in den Fällen der Befreiungen nach §§ 2a, 2b VermAnlG (s.o. III. 3.), in denen kein Verkaufsprospekt zu erstellen ist, grundlegende Bedeutung als – einzig verfügbare – ...mehr

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§ 1 Krisenfrüherkennung / 1. Kennzahlensysteme

Rz. 44 Hier werden einzelne Kennzahlen des Unternehmens in ein System mit Wechselwirkungen eingestellt, um funktionale Abhängigkeiten sichtbar zu machen. Die Änderung einer Kennzahl hat dann zwangsläufig die Änderung einer anderen Kennzahl zur Folge. Der Systemaufbau ist pyramidenförmig ausgehend von einer Spitzenkennzahl, z.B. der Rentabilität des Unternehmens. Diese Kennza...mehr

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§ 8 Haftungsgefahren für Ge... / I. Vollständige Änderung des Rechts der Gesellschafterfinanzierung und Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts

Rz. 1261 Durch das MoMiG wurde das frühere Eigenkapitalersatzrecht für Sachverhalte nach seinem Inkrafttreten (1.11.2008) abgeschafft. §§ 32a und 32b GmbHG a.F. (ebenso wurden die §§ 129a und 172a HGB aufgehoben) wurden aufgehoben und einige ihrer Inhalte in die InsO integriert. Außerdem wurden durch die Nichtanwendungsnorm in § 30 Abs. 1 Satz 3 GmbHG die früheren sog. Recht...mehr

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§ 2 Die Insolvenzreife der ... / II. Überschuldungsstatus

Rz. 94 Die Überschuldung ist anhand eines Überschuldungsstatus zu prüfen. Zum Stichtag (Tag der Vornahme der Prüfung) müssen in den Überschuldungsstatus das gesamte Vermögen sowie die dagegen stehenden Verbindlichkeiten aufgenommen werden. Sinn und Zweck des Überschuldungsstatus ist die Feststellung, ob das Gesellschaftsvermögen ausreicht, alle Gesellschaftsgläubiger zu befr...mehr

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Darlehen (Verrechnungspreis... / 2 Inhalt

Eine Verrechnung von Entgelten für Darlehen ist dem Grunde nach immer dann zulässig, wenn eine ernsthaft gewollte Vereinbarung vorliegt, die den allgemeinen Voraussetzungen für eine steuerliche Anerkennung von schuldrechtlichen Verträgen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter entspricht. Als Fremdkapital gelten dabei auch solche Darlehen, die zivilrechtlich als kapitalerset...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Holding – ABC IntStR / 2.3 Steuerliche Konsequenzen

Die steuerlichen Konsequenzen des Einsatzes von Holdinggesellschaften hängen einerseits davon ab, ob eine inl. oder eine ausl. Holding besteht, andererseits von der Rechtsform der Holding. Grundsätzlich gelten jedoch keine Sonderregelungen für die steuerliche Behandlung von Holdinggesellschaften. Vielmehr müssen sie die allgemeinen Anforderungen bei der Besteuerung (insbeson...mehr

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Hybride Finanzierungen – AB... / 1 Systematische Einordnung

Als "hybrid" bezeichnet man Finanzinstrumente mit Fremdkapitalcharakter und gewinnabhängiger Vergütung. Diese nehmen eine Zwischenstellung zwischen Eigen- und Fremdkapital ein. Der Begriff "gewinnabhängige Vergütung" kann dabei sehr weit gefasst sein. So kann eine gewinnabhängige Vergütung schon dann vorliegen, wenn die Vergütung bei Verlust nicht zu zahlen ist. Im internati...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Darlehen (Verrechnungspreis... / 3 Praxisfragen

§ 4h EStG i. V. m. § 8a KStG enthält Begrenzungen für den Umfang der steuerlich anzuerkennenden Finanzierung in Abhängigkeit vom steuerlichen EBITDA. Diese Vorschrift geht den allgemeinen Regelungen zur Einkünftekorrektur im Konzern vor, weil sie zu einer Umqualifizierung von grds. abzugsfähigen Zinsen in nicht abzugsfähige Betriebsausgaben führt. Nach Auffassung der Finanzv...mehr

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Internationales Steuerrecht... / 6.2 Zuordnung von Eigen- und Fremdkapital (Dotation)

Das Ergebnis einer Betriebsstätte bzw. des Stammhauses wird bei einer Gesamtfremdfinanzierung im erheblichen Umfang durch die Frage der Kapitalausstattung und damit korrespondierend der Frage der Zuweisung des nicht direkt unmittelbar zuordenbaren Zinsaufwands bestimmt. Nach Auffassung der Finanzverwaltung muss eine Betriebsstätte über das zur Erfüllung ihrer Funktion notwend...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Internationales Steuerrecht... / 7.3.6 Zuordnung des Dotationskapitals

Die Rechtsverordnung unterscheidet folgende Fälle: Inländische Betriebsstätte (§ 12 BsGaV) Der inländischen Betriebsstätte ist zu Beginn des Wirtschaftsjahres der Anteil am Eigenkapital des Unternehmens zuzuordnen, der ihren Personalfunktionen, ihrem Anteil an den Vermögenswerten sowie den Chancen und Risiken im Verhältnis zum übrigen Unternehmen entspricht (funktions- und ris...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GmbH-Gesellschafterversamml... / 1.2 Finanzierungsverantwortung

Die Gesellschafter haben die Finanzierungsverantwortung, d. h. sie entscheiden über die Ausstattung der Gesellschaft mit dem notwendigen (Eigen-)Kapital, etwa über die Frage, ob, wann und in welcher Höhe die ausstehenden Einlagen einzuzahlen sind. Erweist sich das Stammkapital als unzureichend, beschließen die Gesellschafter eine Kapitalerhöhung, ggf. durch Aufnahme neuen Ka...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GmbH-Gesellschafter: Haftun... / 2.1 Haftung bei Verstößen gegen die Grundsätze der Kapitalaufbringung

Eine GmbH muss mindestens ein Stammkapital von 25.000 EUR aufweisen. Diese Summe wird in den meisten Fällen viel zu gering sein, um einen Geschäftsbetrieb in Gang zu setzen. So lassen sich z.B. weder eine Fluggesellschaft noch etwa ein Produktionsbetrieb mit einem Kapital von 25000 EUR betreiben. Die Gesellschafter werden daher i. d. R. ein höheres Stammkapital festsetzen od...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GmbH-Gesellschafter: Haftun... / 4.3 Unterkapitalisierung

Als weitere Fallgruppe der Durchgriffshaftung wird die Unterkapitalisierung diskutiert. Eine Anerkennung durch die Rechtsprechung steht allerdings noch aus. Im Kern geht es darum, dass das Stammkapital im Verhältnis zum beabsichtigten Gesellschaftszweck zu niedrig dotiert ist. Wer z.B. eine Fluggesellschaft betreiben muss, dürfte mit einem Stammkapital von 25.000 EUR nicht a...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Unternehmensplanung: Langfr... / 3.5 Schritt 5: Die Ergebnisse

Das Ergebnis einer Mehrjahresplanung ist zunächst die Plan-Gewinn- und Verlustrechnung für jedes der geplanten Jahre (vgl. Abb. 12). Daraus können die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg entnommen werden. Es zeigt sich, ob die Annahmen und Vorgaben zu einer Verbesserung oder einer Verschlechterung der Unternehmenssituation geführt haben. Abb. 12: Plan-Gewinn- und Verlustr...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG 2002 n.F.

Leitsatz Eine vGA i.S.d. § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F. (sog. Korb II‐Gesetz) ist nicht erst auf der Stufe der Mitunternehmerkapitalgesellschaft, sondern als Teil des gesondert und einheitlich festzustellenden Gewinns einer Personengesellschaft und damit auch bei der Ermittlung ihres Gewerbeertrags zu erfassen. Normenkette § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F., § 7 GewStG 2002 Sachverhalt Be...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zuwendungen/Zuschüsse / 4.3.3 Erfassung bedingter Zuwendungen

Rz. 101 Bedingte Zuwendungen i. S. d. IAS 41 dürfen erst dann erfolgswirksam erfasst werden, wenn der Empfänger die an die Subvention geknüpften Bedingungen vollständig erfüllt hat. Sofern ein durchsetzbarer Anspruch auf Gewährung der Zuwendung – z. B. durch Bewilligungsbescheid der zuständigen Behörde – vor der vollständigen Umsetzung der Bedingungen entsteht, hat der Empfä...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zuwendungen/Zuschüsse / 2.1.2 Darstellung der IDW-Stellungnahme HFA 1/1984

Rz. 14 Mit seiner im Oktober 1984 erlassenen und 1990 überarbeiteten Stellungnahme zur Bilanzierung öffentlicher Zuwendungen lehnt sich das IDW inhaltlich an den unten näher erläuterten IAS 20 an. Gegenstand der Stellungnahme ist die Bilanzierung von verlorenen und bedingt rückzahlbaren Zuwendungen der öffentlichen Hand beim Zuwendungsempfänger. Im Überblick trifft der HFA d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zuwendungen/Zuschüsse / 4.2.4.2 Vermögenswertbezogene Zuwendungen

Rz. 75 IAS 20.24 erlaubt für den bilanziellen Ausweis von öffentlichen Zuwendungen für Vermögenswerte im Zugangszeitpunkt zwei formal gleichwertige Darstellungsalternativen. Zum einen besteht die Möglichkeit, den Zuwendungsbetrag in voller Höhe vom Buchwert des bezuschussten Vermögenswerts abzusetzen (Nettomethode). Zum anderen darf die Zuwendung in einem passivischen Abgren...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zuwendungen/Zuschüsse / 4.2.4.3 Erfolgsbezogene Zuwendungen

Rz. 78 Der bilanzielle Ausweis erfolgsbezogener Zuwendungen, die künftige Aufwendungen eines Unternehmens kompensieren sollen, ist in IAS 20 nicht explizit geregelt. Da es sich bei "grants related to income" um solche Zuwendungen handelt, die sich nicht auf einen Vermögenswert beziehen, ist eine Verrechnung mit einem Vermögenswert gerade nicht möglich. Folglich verbleibt für...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
"Gläsernes" Unternehmensreg... / 4 Die wichtigsten Kennzahlen

Zur Beurteilung des Wettbewerbs werden vielfach Bilanzkennzahlen herangezogen. Zur Bildung dieser Kennziffern werden folgende Informationen benötigt: Bilanzsumme Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen Liquide Mittel (Kasse, Bank) Gewinn/Verlust Eigenkapital Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital Mitarbeiter Praxis-Tipp Die einzelnen Positionen finden Sie in der Bilanz. Die Angabe z...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.1 Fremdkapital

Literaturhinweis: Janssen, Der Begriff des FK in § 8a KStG, DB 1997, 1589. 3.2.1.1 Allgemeines Tz. 91 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Anders als beim EK enthält § 8a Abs 1 S 1 KStG, obwohl der Begriff des FK für seine Anwendung zentrale Bedeutung hat, keine Legaldefinition. Dieser Begriff entstammt der Betriebswirtschaftslehre. Die Auslegung des Begriffs muss uE einheitlich für § 8a ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.1.5.20 Unentgeltlich überlassenes Fremdkapital

Tz. 115 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Nach Verw-Auff (s Schr des BMF v 15.12.1994, BStBl I 1995, 25, 176 Tz 44) gehört zum FK iSd § 8a KStG auch solches Kap, für das eine Vergütung nicht vereinbart wurde. Wenn man der Verw im Grundsatz folgt und unverzinsliches FK als FK iSd § 8a KStG ansieht, stellt sich die Frage, ob dieses FK bei der Berechnung des safe haven (§ 8a Abs 1 S 1 N...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.6.9.2 "... dieses Fremdkapital ..."

Tz. 187 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Str ist, ob mit "dieses FK", das die Kap-Ges bei sonst gleichen Umständen auch von einem fremden Dritten hätte erhalten können,mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.1.2 Zeitpunkt für die Beurteilung als Fremdkapital iSd § 8a KStG

Tz. 93 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Nach dem Wortlaut des § 8a KStG ist für die Beurteilung als FK iSd § 8a KStG grds auf den Zeitpunkt der Hingabe des Darlehens abzustellen. Wäre dies der einzig mögliche Zeitpunkt, ließe sich § 8a KStG leicht umgehen. So könnte jemand zB einer Kap-Ges im Jahre 01 ein Darlehen geben, im Jahre 03 AE werden und würde dennoch mit seinem Darlehen n...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.6.9 Gegenbeweis durch Drittvergleich bei ergebnisunabhängig vergütetem Fremdkapital

Ausgewählte Literaturhinweise: Prinz, Finanzgerichtlich akzeptierter Drittvergleich bei Gesellschafter-Fremdfinanzierung (§ 8a KStG), FR 2004, 146; Schmid/Grabbe, Fremdvergleich bei Gesellschafter-besicherten Drittdarlehen, DStR 2004, 403; Ammelung/Kaeser, § 8a KStG und Zeitpunkt des Drittvergleichs; Erkenntnisse für die Praxis aus dem BFH-Urt v 25.01.2005, DStR 2005, 818; Grüge...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.2 Vergütungen für Fremdkapital

3.2.2.1 Allgemeines Tz. 116 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 § 8a KStG enthält auch für den Begriff der Vergütungen keine Legaldefinition. Die Auslegung des Begriffs muss uE einheitlich für § 8a KStG idF des StandOG, idF des StSenkG und idF des sog Korb II-Gesetzes erfolgen. Die Tz 51 des Schr des BMF v 15.12.1994 (BStBl I 1995, 25, 176) bezeichnet als Vergütung iSd § 8a KStG "Gegen...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.6.8 Ergebnisunabhängig vergütetes Fremdkapital (§ 8a Abs 1 S 1 Nr 2 KStG)

3.2.6.8.1 Begriff des ergebnisunabhängig vergüteten Fremdkapitals Tz. 181 Stand: EL 61 – ET: 11/2007 Für FK, für das eine in einem Bruchteil des (Fremd-)Kap bemessene Vergütung vereinbart ist, enthält die Nr 2 des § 8a Abs 1 S 1 KStG eine Reihe von Sonderregelungen, die es bei dem unter die Nr 1 fallenden FK nicht gibt:mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.6.6 Verrechnungsregeln für Fremdkapital, für das ein safe haven besteht

3.2.6.6.1 Allgemeines Tz. 161 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Bei den ergebnisunabhängigen Vergütungen und vor In-Kraft-Treten des StSenkG auch bei den ergebnisabhängigen Vergütungen muss zur Ermittlung des safe haven ein Vergleich angestellt werden zwischenmehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.2.2 Sonderfall: Aktivierung von Zinsen für Fremdkapital nach § 255 Abs 3 S 2 HGB

Tz. 119 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 Zinsen für FK, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstands verwendet wird, dürfen nach § 255 Abs 3 S 2 HGB zu den HK gerechnet werden. Dieses handelsrechtliche Aktivierungswahlrecht gilt auch für die St-Bil (s R 33 Abs 4 S 1 EStR 2003). Fraglich ist die Behandlung derartiger aktivierter Zinsen iRd § 8a KStG. Unstr ist uE, ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.5.1.2 Der Anteilseigner ist Ausländer und die das Fremdkapital empfangende Kapitalgesellschaft ist im Inland steuerpflichtig

Tz. 273 Stand: EL 61 – ET: 11/2007 Bei einem ausl AE droht durch die Anwendung des § 8a KStG aF bzw nF eine Doppelbesteuerung (Besteuerung bei der TG nach § 8a KStG und Besteuerung der Zinsen bei der MG im Ausl), wenn der ausl Staat die Umqualifizierung in eine Dividende nicht nachvollzieht. Hierzu s Tz 84 ff. Nach Ansicht von Frotscher (in F/M, § 8a KStG Rn 104) wird der aus...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 3.2.6.6.3.2 Vorrangiger safe-haven-Verbrauch für Fremdkapital iSd § 8a Abs 1 S 1 Nr 1 KStG idF des StandOG (§ 8a Abs 1 S 1 Nr 2 HS 2 KStG idF des StandOG)

Tz. 165 Stand: EL 55 – ET: 10/2005 In einem 1. Schritt müssen die Darlehen auf die Nrn 1 und 2 des § 8a Abs 1 S 1 KStG idF des StandOG aufgeteilt werden. Treffen bei einer Kap-Ges an einen AE oder an eine diesem nahe stehende Person zu zahlende ergebnisabhängige und ergebnisunabhängige FK-Vergütungen zusammen , steht kraft ausdrücklicher Regelung in Abs 1 S 1 Nr 2 letzter Satzt...mehr