Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 1.3.2.1 Eigenkapitalgleiche Bindung

Rn 8 Die Parteien vereinbaren, dass die vom Stillen hingegebenen Mittel nicht nur in Bezug auf eine eventuelle Verlustbeteiligung, sondern insgesamt eigenkapitalgleich (und damit nicht wie eine typische Einlage eines stillen Gesellschafters) behandelt werden soll.[28] Weder Insolvenzrecht noch Gesellschafts-/GmbH-Recht stehen einer solchen parteivereinbarten eigenkapitalglei...mehr

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Verrechnungspreismethoden / 5.5 Finanzierung

Die folgende Tabelle fasst typische Transaktionsgruppen und die i. d. R. anwendbaren VP-Methoden zusammen:mehr

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Kernelemente der Internen L... / 3.1 Herstellungskosten

Zunächst muss geklärt werden, von welcher Definition der Herstellungskosten ausgegangen wird. Die Definitionen haben sich in den letzten Jahren angeglichen. Unterschiede bestehen teilweise dennoch. Dies betrifft vor allem das Thema der Wahlrechte. Eine Gegenüberstellung der Begriffe soll deshalb am Anfang stehen. Drei Punkte zu den nachfolgenden Definitionen sollen erläutert ...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 50... / 5.2 Betriebsstätte (§ 50g Abs. 3 Nr. 2, 3 EStG)

Rz. 43 § 50g Abs. 3 Nr. 2 und 3 EStG enthalten nähere Bestimmungen für den Fall, dass in die Zahlung der Vergütungen Betriebsstätten einbezogen sind. Insoweit handelt es sich nicht um Definitionen, sondern um ergänzende Regelungen. § 50g Abs. 3 Nr. 2 EStG beruht auf § 1 Abs. 3 der Zins- und Lizenzrichtlinie. Nach dieser Regelung gilt eine Betriebsstätte nur dann als Schuldne...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Schwarz/Pahlke, AO § 67 Kra... / 3 Krankenhäuser außerhalb des Geltungsbereichs der BPflV und des KHG

Rz. 8 Auch ein nicht unter die BPflV oder das KHG fallendes Krankenhaus[1] ist nach Abs. 2 ein Zweckbetrieb, wenn mindestens 40 % der jährlichen Pflegetage auf Patienten entfallen, bei denen kein höheres Entgelt als nach Abs. 1 berechnet wird. Der Sache nach bedeutet dies, dass das Entgelt für die Leistungen auf Selbstkostenbasis errechnet werden muss.[2] Wegen der fehlenden...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Abgrenzung des Goldhandels von privater Vermögensverwaltung

Leitsatz 1. Ob der Ankauf und Verkauf von Gold als Gewerbebetrieb anzusehen ist, muss anhand der Besonderheiten von Goldgeschäften beurteilt werden. Ein kurzfristiger und häufiger Umschlag des Goldbe­stands sowie der Einsatz von Fremdkapital können Indizien für eine gewerbliche Tätigkeit sein. Die Grundsätze des Wertpapierhandels sind auf den Handel mit physischem Gold nicht...mehr

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Anhang nach HGB: Inhalt des... / 3.2.2 Aktivierte Fremdkapitalzinsen

Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 284 Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (3) Im Anhang ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in einer gesonderten Aufgliederung darzustellen. … Sind in die Herstellungskosten Zinsen für Fremdkapital einbezogen worden, ist für jeden Posten des Anlagevermögens anzugeben, w...mehr

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Anhang nach HGB: Inhalt des... / 2.2 Ausweismethoden

Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 265 Allgemeine Grundsätze für die Gliederung (1) Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, ist beizubehalten, soweit nicht in Ausnahmefällen wegen besonderer Umstände Abweichungen erforderlich sind. Die Abweichungen sind im Anhang an...mehr

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Anhang nach HGB: Inhalt des... / 2.1 Ansatz- und Bewertungsmethoden

Berichtsgegenstand und zugrunde liegende Vorschriften Zitat HGB § 284 Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (2) Im Anhang müssen 1. die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben werden; 2. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben und begründet werden; deren...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / a) Eigenkapital

Rz. 343 Trotz der Vorschriften der §§ 272, 266 Abs. 3 HGB wird das Eigenkapital im Gesetz nicht definiert und gehört zu den unbestimmten Rechtsbegriffen. Eigenkapital kann weder als Vermögensgegenstand noch als Schuld gemäß § 246 Abs. 1 HGB aufgefasst werden und ist primär eine Wertgröße. Das Eigenkapital stellt den Saldo aus den angesetzten und bewerteten aktiven Vermögensg...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / 7. Passiva der Bilanz und deren Erfolgswirksamkeit durch Bewertung

Rz. 342 Die Passivseite der Bilanz (Passiva) gibt die Höhe der in der Vergangenheit zur Verfügung gestellten finanziellen und sachlichen Mittel und deren Herkunft an, ohne dass diese den gegenwärtigen liquiden Mitteln entsprechen müssen.[214] Nach der Art der Finanzierung unterscheidet die Betriebswirtschaftslehre zwischen zeitlich begrenztem Fremdkapital (Schulden) von unter...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / b) Rücklagen und Sonderposten mit Rücklageanteil

Rz. 368 Durch die Bildung von Sonderposten mit Rücklageanteil (siehe Rdn 289 ff.) werden die Dotierungsbeträge bis zum Zeitpunkt der Auflösung des Sonderpostens der Ertragsbesteuerung entzogen. Im Zeitpunkt der Auflösung des Sonderpostens unterliegen die Auflösungsbeträge der Ertragsbesteuerung. Aus diesem Grunde stellen diese Posten einen Mischposten aus Eigen- und Fremdkap...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / a) Thesaurierte Gewinne in der Personengesellschaft

Rz. 532 Auch bei den Personengesellschaften gelten die Regeln der Rücklagenbildung und zur Aufteilung des kalkulatorischen Unternehmerlohnes in Einkommens- und Vermögensseite, wie dieses schon bei der Thesaurierungsproblematik den Einzelunternehmen dargestellt worden ist. Rz. 533 Hinweis Bei der Personengesellschaft ist zunächst von der gesonderten und einheitlichen Gewinnfes...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / a) Bilanzaufbau nach § 266 HGB

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§ 1 Einkommensermittlung / 3. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzänderungsgesetz (MicroBilG)

Rz. 187 Mit dem BilMoG (vgl. unten auch Rdn 284)[120] wird die weitreichendste Bilanzreform seit dem Bilanzrichtliniengesetz 1985 für handelsrechtliche Jahresabschlüsse ab 2010 umgesetzt. Ziele der Reform sind: Bürokratieabbau durch Vereinfachung der Rechnungslegungsvorschriften; Schaffung von mehr Klarheit durch verbesserte Vergleichbarkeit der Abschlüsse von grenzüberschrei...mehr

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§ 1 Einkommensermittlung / 1. Thesaurierung von Gewinnen bei Einzelunternehmen

Rz. 523 "Klassisch" wird die Problematik der thesaurierten Gewinne bei Personen- und Kapitalgesellschaften diskutiert und nicht bei Einzelunternehmen. Hierbei wird fälschlicherweise unkritisch unterhaltsrechtlich mit einer Fiktion gearbeitet, dass die Gewinne uneingeschränkt dem Unternehmer zur persönlichen Lebensführung (unter Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen und St...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / b) Anschaffungs- und Herstellungskosten, § 255 HGB

Rz. 216 Die Anschaffungskosten ergeben sich aus: Kaufpreis (Anschaffungspreis) + Anschaffungsnebenkosten (ANK) – Anschaffungspreisminderungen = Anschaffungskosten (AK) Rz. 217 Anschaffungsnebenkosten sind Kosten, die neben dem Kaufpreis anfallen, z.B. bei Grundstücken: Maklerprovisionen netto Vermessungsgebühren netto Notar- und Rechtsanwaltsgebühren netto Grundbuchgebühren Grunderwerb...mehr

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§ 1b Individualarbeitsrecht... / aa) Wettbewerbsverbot, § 1

Rz. 872 § 1 legt den Inhalt der Unterlassungsverpflichtung in zeitlicher, räumlicher und sachlicher Hinsicht fest. Zeitlich ist das Verbot wegen § 74a Abs. 1 S. 3 HGB auf zwei Jahre beschränkt. Inhaltlich ist das Verbot unternehmensbezogen formuliert, das heißt es verbietet dem ehemaligen Arbeitnehmer jede Tätigkeit in einem Wettbewerbsunternehmen, auch wenn dieser dabei in ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Einkommensermittlung / aa) Allgemeines zu Rückstellungen

Rz. 388 Weder im Handels- noch im Steuerrecht findet sich eine Definition für Rückstellungen. § 249 HGB regelt ausschließlich die Zwecke der Rückstellungen. Sie stellen eine passivische Außenverpflichtung des Unternehmens dar; betriebswirtschaftlich sind sie Fremdkapital. Rückstellungen sind im Gegensatz zu Verbindlichkeiten ihrer genauen Höhe nach nicht bestimmt, was ein gewi...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei Zwischenvermietung

Leitsatz 1. Die Hinzurechnung verausgabter Miet- und Pachtzinsen nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG findet auch in Zwischenvermietungsfällen statt. 2. Der Zwischenvermieter kann die Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG nicht in Anspruch nehmen. Normenkette § 8 Nr. 1 Buchst. e, § 9 Nr. 1 GewStG, Art. 3 Abs. 1 GG Sachverhalt Die Geschäftstätigkeit einer GmbH bestand im Streitjahr 2008 nebe...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategische und operative ... / 2.3.3 Der Verbriefungsboom und seine Folgen

Boom von Mezzanine-Kapitel vor der Finanzkrise Besonders in den Boom-Jahren 2004 bis 2007 griffen auch viele Mittelständler auf Mezzanine-Finanzierungen zurück. Gab es anfangs Mezzanine-Kapital nur in individualisierter Form, wurde ab 2004 Mezzanine-Kapital gebündelt, verbrieft, in handelbare Form restrukturiert und in sog. Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicle) eingeb...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategische und operative ... / 2.3.1 Merkmale der Mezzanine-Finanzierung

Höheres Risiko, höhere Verzinsung Mezzanine-Kapital nimmt eine Zwischenstellung zwischen klassischem Beteiligungs- und konventionellem Kreditkapital ein. Kennzeichen dieser "Zwischenstock-Finanzierung" ist die Nachrangigkeit gegenüber vorrangigem Kreditkapital, u. a. im Insolvenzfall. Aufgrund dieser höheren relativen Risikobelastung durch die Nachrangigkeit weist Mezzanine-...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategische und operative ... / 4 Ausblick und Fazit

Prägend für das deutsche Finanzsystem sind eine spezifische Ausgestaltung und Praxis der Unternehmensfinanzierung (und der Corporate Governance). Häufig wird das deutsche Modell vor allem durch die hohe Dominanz von (Haus-)Bankbeziehungen gegenüber Kapitalmarkttransaktionen, deutlich intern ausgerichteter Corporate Governance und eher längerfristig ausgelegter Unternehmenszi...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategische und operative ... / 2.3.2 Vorteile von Mezzanine-Kapital

Mezzanine-Kapital besitzt viele Ausgestaltungs­möglichkeiten Mezzanine-Kapital bietet durchaus Vorteile gegenüber herkömmlichem Fremd- oder Eigenkapital. So ermöglicht es die Aufnahme von wirtschaftlichem und/oder bilanziellem Eigenkapital ohne die Notwendigkeit, den Kapitalgebern Stimmrechte oder Einflussrechte abgeben zu müssen. Mezzanine-Kapital bindet keine Sicherheiten, ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategische und operative ... / 1 Unternehmensfinanzierung im Wandel

Mittelstand sucht Wachstums­finanzierung Trotz der mittlerweile deutlichen konjunkturellen Erholung in Deutschland steht die Frage der Kreditversorgung der deutschen Wirtschaft, speziell des deutschen Mittelstands, weiterhin stark im Fokus. Im Rahmen aktueller Umfragen, wie u. a. von der HANNOVER-Finanz-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Finanzmagazin Finance oder der Stiftung ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Gewerbesteuererklärung 2016 / 4.3.2 Entgelte für Schulden (Zeile 36 und Zeile 42)

Entgelte für Schulden sind die Gegenleistung für die eigentliche Nutzung von Fremdkapital und die vorzeitige Zurverfügungstellung von Kapital. Dabei kommt es nicht auf die Bezeichnung, sondern auf den wirtschaftlichen Gehalt an.[1] Auf die Dauerhaftigkeit der Schulden kommt es nicht an, sodass auch Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsverkehrs unter die Regelung fallen. A...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Gewerbesteuererklärung 2016 / 4.3.1 Finanzierungsanteile (Zeilen 36 – 47a)

Die Hinzurechnung von Finanzierungsanteilen wird in einer zusammenfassenden Regelung[1] erfasst. Die Hinzurechnung erfolgt mit 25 % der Summe aus Entgelten für Schulden (Zeile 36), Renten und dauernde Lasten (Zeile 37), Gewinnanteile des stillen Gesellschafters (Zeile 38); dabei ist ein Verlustanteil mindernd zu berücksichtigen[2], 20 % der Miet- und Pachtzinsen (einschließlich L...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Economic Value Added / 2 Systematische Berechnung der EVA-Komponenten

Unter Berücksichtigung der vorgestellten Kategorien wird im Folgenden eine Berechnungsmöglichkeit der drei Komponenten des EVA-Konzepts aufgezeigt (vgl. Götze/Glaser, 2001, S. 32f., und Hostettler, 1997, S. 109ff.). Die Berechnungen sind lediglich schematisch zu interpretieren und müssen in der praktischen Anwendung entsprechend detaillierter ausfallen. Net Operating Assets (...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Economic Value Added / 4 Anwendungsfelder des EVA-Konzepts

Der EVA kann einerseits in einer Ex-post-Betrachtung zur Anwendung kommen. Rückwärtsgerichtet kann festgestellt werden, inwiefern es in der Vergangenheit gelungen ist, einen Mehrwert zu erwirtschaften. Ebenso kann der EVA im Rahmen einer Ex-ante-Betrachtung zur Abschätzung der zukünftigen Wertentwicklung eingesetzt werden. Dabei kann beispielsweise eine Aussage darüber gener...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 4 Wirkungen des Verfahrens / j) Gesellschafterdarlehen (§ 135 InsO)

Rz. 215 Das Recht der eigenkapitalersetzenden Gesellschafterleistungen ist durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) neu geregelt worden. Die Regelung des § 135 InsO erschließt sich vor dem Hintergrund, dass ein Gesellschafter der Gesellschaft neben dem statutarischen Eigenkapital auch Fremdkapital, insbesondere in Form v...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Außerbilanzielle Korrekturen / 1.8 GKKB und außerbilanzielle Korrekturen

Rz. 61 Die Europäische Kommission hat den Entwurf einer Richtlinie für eine "Gemeinsame konsolidierte körperschaftsteuerliche Bemessungsgrundlage" vorgelegt (GKKB RLE).[1] Die Realisierung dieses Großprojekts wird noch Jahre in Anspruch nehmen. Rz. 62 Die Richtlinie löst sich vom deutschen Konzept des Bestandsvergleichs und knüpft an die GuV an. Bei einer formalen Betrachtung...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / VI. Beteiligung einer ausländischen Obergesellschaft an einer inländischen REIT-AG – Fassung für Wirtschaftsjahre ab 2007 (Absatz 2)

Rz. 158 Sinn und Zweck des § 14 Abs. 2. Durch § 14 Abs. 2 werden die niedrig besteuerten Zwischeneinkünfte einer nachgeschalteten inländischen REIT-AG, die nach § 16 REITG in der Person der REIT-AG körperschaft- und gewerbesteuerfrei sind, der jeweils vorgeschalteten ausländischen Obergesell...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsprüfung: Richtsätze... / 1 Richtsätze dienen dem äußeren Betriebsvergleich

Der sog. äußere Betriebsvergleich stellt eine in der Praxis häufig angewandte Möglichkeit der Verprobung dar. Äußerer Betriebsvergleich bedeutet, dass die Ergebnisse des geprüften Betriebs den Ergebnissen vergleichbarer Betriebe gegenübergestellt werden. Neben zahlreichen Vergleichszahlen, die von Berufsverbänden, den Industrie- und Handelskammern oder sonstigen Institutione...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 9 § 136 InsO – Stille Ges... / B. Allgemeines

Rz. 495 Die Einlage des stillen Gesellschafters stellt nach dem Gesetz im Grundsatz Fremdkapital dar.[7] Der Stille kann daher seinen Einlagenrückgewähranspruch im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Geschäftsinhabers grundsätzlich gemäß § 236 HGB als (gleichrangiger) Insolvenzgläubiger – freilich unter Berücksichtigung der auf ihn entfallenden Verlustanteile – geltend ...mehr

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ZAP 23/2016, Der Franchisev... / 1. Bedeutung

Läuft der Kontakt zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer auf den Abschluss eines Franchisevertrags hinaus bzw. liegt ein ähnlicher geschäftlicher Kontakt vor, ist der Franchisegeber verpflichtet, vorvertragliche Aufklärung zu leisten. Diese vorvertragliche Aufklärung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt – wird somit von der Rechtsprechung bestimmt; insbesondere ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 15/2015, Das Kleinanleg... / 9. Vermögensanlagen-Informationsblatt

Das Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB), das nicht mehr als drei DIN-A-4-Seiten umfassen darf, muss die wesentlichen Informationen übersichtlich und leicht verständlich darstellen. Dem VIB kann besonders in den Fällen der Befreiungen nach §§ 2a, 2b VermAnlG (s.o. III. 3.), in denen kein Verkaufsprospekt zu erstellen ist, grundlegende Bedeutung als – einzig verfügbare – ...mehr

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§ 1 Krisenfrüherkennung / 1. Kennzahlensysteme

Rz. 44 Hier werden einzelne Kennzahlen des Unternehmens in ein System mit Wechselwirkungen eingestellt, um funktionale Abhängigkeiten sichtbar zu machen. Die Änderung einer Kennzahl hat dann zwangsläufig die Änderung einer anderen Kennzahl zur Folge. Der Systemaufbau ist pyramidenförmig ausgehend von einer Spitzenkennzahl, z.B. der Rentabilität des Unternehmens. Diese Kennza...mehr

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§ 2 Die Insolvenzreife der ... / II. Überschuldungsstatus

Rz. 94 Die Überschuldung ist anhand eines Überschuldungsstatus zu prüfen. Zum Stichtag (Tag der Vornahme der Prüfung) müssen in den Überschuldungsstatus das gesamte Vermögen sowie die dagegen stehenden Verbindlichkeiten aufgenommen werden. Sinn und Zweck des Überschuldungsstatus ist die Feststellung, ob das Gesellschaftsvermögen ausreicht, alle Gesellschaftsgläubiger zu befr...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 8 Haftungsgefahren für Ge... / I. Vollständige Änderung des Rechts der Gesellschafterfinanzierung und Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts

Rz. 1261 Durch das MoMiG[730] wurde das frühere Eigenkapitalersatzrecht für Sachverhalte nach seinem Inkrafttreten (1.11.2008) abgeschafft. §§ 32a und 32b GmbHG a.F. (ebenso wurden die §§ 129a und 172a HGB aufgehoben) wurden aufgehoben und einige ihrer Inhalte in die InsO integriert. Außerdem wurden durch die Nichtanwendungsnorm in § 30 Abs. 1 Satz 3 GmbHG die früheren sog. ...mehr

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Betriebseinnahmen nach EStG / 2.4 Abgrenzung zu Wertzugängen i. S. d. § 4 Abs. 3 und §§ 4 Abs. 1, 5 Abs. 1 EStG

Rz. 17 Nur erfolgswirksame Wertzugänge können Betriebseinnahmen darstellen. Im Falle einer Darlehensgewährung handelt es sich um eine erfolgsneutrale Vermögensumschichtung.[1] Beim Betriebsvermögensvergleich ergibt sich dadurch eine erfolgsneutrale Bilanzverlängerung.[2] Bei der Überschussrechnung wird dieser Geschäftsvorfall nicht erfasst. Rz. 18 Gemäß § 4 Abs. 3 Satz 2 EStG...mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Holding – ABC IntStR / 2.3 Steuerliche Konsequenzen

Die steuerlichen Konsequenzen des Einsatzes von Holdinggesellschaften hängen einerseits davon ab, ob eine inl. oder eine ausl. Holding besteht, andererseits von der Rechtsform der Holding. Grundsätzlich gelten jedoch keine Sonderregelungen für die steuerliche Behandlung von Holdinggesellschaften. Vielmehr müssen sie die allgemeinen Anforderungen bei der Besteuerung (insbeson...mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Darlehen (Verrechnungspreis... / 2 Inhalt

Eine Verrechnung von Entgelten für Darlehen ist dem Grunde nach immer dann zulässig, wenn eine ernsthaft gewollte Vereinbarung vorliegt, die den allgemeinen Voraussetzungen für eine steuerliche Anerkennung von schuldrechtlichen Verträgen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter entspricht. Als Fremdkapital gelten dabei auch solche Darlehen, die zivilrechtlich als kapitalerset...mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Hybride Finanzierungen – AB... / 1 Systematische Einordnung

Als "hybrid" bezeichnet man Finanzinstrumente mit Fremdkapitalcharakter und gewinnabhängiger Vergütung. Diese nehmen eine Zwischenstellung zwischen Eigen- und Fremdkapital ein. Der Begriff "gewinnabhängige Vergütung" kann dabei sehr weit gefasst sein. So kann eine gewinnabhängige Vergütung schon dann vorliegen, wenn die Vergütung bei Verlust nicht zu zahlen ist.[1] Im intern...mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Darlehen (Verrechnungspreis... / 3 Praxisfragen

§ 4h EStG i. V. m. § 8a KStG enthält Begrenzungen für den Umfang der steuerlich anzuerkennenden Finanzierung in Abhängigkeit vom steuerlichen EBITDA. Diese Vorschrift geht den allgemeinen Regelungen zur Einkünftekorrektur im Konzern vor, weil sie zu einer Umqualifizierung von grds. abzugsfähigen Zinsen in nicht abzugsfähige Betriebsausgaben führt. Nach Auffassung der Finanzv...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Gesellschafter: Haftun... / 4.3 Unterkapitalisierung

Als weitere Fallgruppe der Durchgriffshaftung wird die Unterkapitalisierung diskutiert. Eine Anerkennung durch die Rechtsprechung steht allerdings noch aus.[15] Im Kern geht es darum, dass das Stammkapital im Verhältnis zum beabsichtigten Gesellschaftszweck zu niedrig dotiert ist. Wer z.B. eine Fluggesellschaft betreiben muss, dürfte mit einem Stammkapital von 25.000 EUR nic...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Gesellschafter: Haftun... / 2.1 Haftung bei Verstößen gegen die Grundsätze der Kapitalaufbringung

Eine GmbH muss mindestens ein Stammkapital von 25.000 EUR aufweisen. Diese Summe wird in den meisten Fällen viel zu gering sein, um einen Geschäftsbetrieb in Gang zu setzen. So lassen sich z.B. weder eine Fluggesellschaft noch etwa ein Produktionsbetrieb mit einem Kapital von 25000 EUR betreiben. Die Gesellschafter werden daher i. d. R. ein höheres Stammkapital festsetzen od...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
GmbH-Gesellschafterversamml... / 1.2 Finanzierungsverantwortung

Die Gesellschafter haben die Finanzierungsverantwortung, d. h. sie entscheiden über die Ausstattung der Gesellschaft mit dem notwendigen (Eigen-)Kapital, etwa über die Frage, ob, wann und in welcher Höhe die ausstehenden Einlagen einzuzahlen sind. Erweist sich das Stammkapital als unzureichend, beschließen die Gesellschafter eine Kapitalerhöhung, ggf. durch Aufnahme neuen Ka...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Unternehmensplanung: Langfr... / 3.5 Schritt 5: Die Ergebnisse

Das Ergebnis einer Mehrjahresplanung ist zunächst die Plan-Gewinn- und Verlustrechnung für jedes der geplanten Jahre (vgl. Abb. 12). Daraus können die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg entnommen werden. Es zeigt sich, ob die Annahmen und Vorgaben zu einer Verbesserung oder einer Verschlechterung der Unternehmenssituation geführt haben. Abb. 12: Plan-Gewinn- und Verlustr...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG 2002 n.F.

Leitsatz Eine vGA i.S.d. § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F. (sog. Korb II‐Gesetz) ist nicht erst auf der Stufe der Mitunternehmerkapitalgesellschaft, sondern als Teil des gesondert und einheitlich festzustellenden Gewinns einer Personengesellschaft und damit auch bei der Ermittlung ihres Gewerbeertrags zu erfassen. Normenkette § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F., § 7 GewStG 2002 Sachverhalt Be...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
"Gläsernes" Unternehmensreg... / 4 Die wichtigsten Kennzahlen

Zur Beurteilung des Wettbewerbs werden vielfach Bilanzkennzahlen herangezogen. Zur Bildung dieser Kennziffern werden folgende Informationen benötigt: Bilanzsumme Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen Liquide Mittel (Kasse, Bank) Gewinn/Verlust Eigenkapital Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital Mitarbeiter Praxis-Tipp Die einzelnen Positionen finden Sie in der Bilanz. Die Angabe z...mehr