Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 5.16 Zeile 41

In dieser Zeile ist nachrichtlich die Höhe der Vergütungen für Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen oder Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Plan-Jahresabschluss (Mögli... / 4.3 Durchführung der integrierten Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung

Rz. 49 Die integrierte Finanz-, Bilanz- und Erfolgsplanung der Absatzprogramme 1-3 ist in den Tabellen 2-4 wiedergegeben.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Plan-Jahresabschluss (Mögli... / 4.4 Interpretation der Ergebnisse

Rz. 50 Erfolgssituation Unter der realistischen Annahme, dass 200 Stück und 240 Stück Rasentraktoren Extremwerte für die tatsächlich mögliche Absatzmenge darstellen, ist aus Sicht der Gewinnoptimierung zu fragen, welche Mindestabsatzmenge an Rasentraktoren bei Produktionsprogramm 1 erforderlich ist, um den Gewinn des alternativen Produktionsprogramms 2 zu erreichen. Diese Min...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GmbH-Geschäftsführer: Pflic... / 2.2 Rangrücktritt des/r Gesellschafter/s

Auch der Rangrücktritt ist ein probates Mittel, die Überschuldung zumindest zeitweise zu verhindern. Beim Rangrücktritt tritt der Gläubiger mit seiner Forderung freiwillig hinter alle anderen Gläubiger zurück. Tritt der Gläubiger mit seinem Anspruch lediglich hinter diejenigen Ansprüche anderer Gesellschaftsgläubiger zurück und verlangt er erst wieder Erfüllung, sobald und so...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewinnausschüttung: Wann un... / 1 Vorüberlegungen: Wann ist eine Gewinnausschüttung wirtschaftlich sinnvoll?

Bevor Sie über eine Gewinnausschüttung nachdenken, sollten Sie die wirtschaftlichen Folgen für Ihre Firma bedenken. Durch eine Ausschüttung wird der GmbH Liquidität entzogen. Dies ist insbesondere für verschiedene Adressaten und Situationen von Bedeutung: Gläubiger: Wenn es darum geht, ohne Vorkasse oder Sicherheiten Leistungen gegenüber der GmbH zu erbringen, werden sich die...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Einzelheiten zur Ermittlung der Kostenmiete

Rz. 94 Kostenmiete ist die Miete, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen erforderlich ist. Laufende Aufwendungen in diesem Sinne sind die Kapitalkosten und die Bewirtschaftungskosten (historische Gesamtkosten). Nicht dazu gehörten die Leistungen aus der Hypothekengewinnabgabe. Die Kostenmiete wird also durch diese beiden Faktoren bestimmt. Da die Kapitalkosten i.d.R. de...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Maßgeblichkeitsgrundsatz / 1.1 Materielle Maßgeblichkeit

Der materielle Maßgeblichkeitsgrundsatz bestimmt die rechtliche Bindung der Steuerbilanz an die handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften. Der Steuerpflichtige hat die Steuerbilanz nach Maßgabe der handelsrechtlichen Vorgaben zu erstellen, soweit nicht zwingende Steuerrechtsnormen entgegenstehen (Durchbrechung der Maßgeblichkeit; § 5 Abs. 1a – 7 EStG). Dies sind die fol...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Maßgeblichkeitsgrundsatz / 2.3.1 Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen GoB für die steuerliche Gewinnermittlung

Unverändert gilt der Grundsatz der Maßgeblichkeit (materielle) fort. Dabei ist Ausgangspunkt für die Ermittlung des steuerlichen Gewinns der Betriebsvermögensvergleich. Soweit der Steuerpflichtige keine gesonderte Steuerbilanz aufstellt, ist Grundlage für die steuerliche Gewinn­ermittlung die Handelsbilanz unter Beachtung der vorgeschriebenen steuerlichen Anpassungen. Weiterh...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6a... / 1.3 Wirtschaftliche Funktion des § 6a EStG

Rz. 7 Die steuerrechtliche Anerkennung der Rückstellungsbildung ermöglicht die Verwirklichung der betriebswirtschaftlichen Zielsetzung im Bereich des unversteuerten Vermögens: Soweit Aktivkapital durch die Pensionsrückstellung passivisch gebunden wird, handelt es sich um ertragsteuerlich nicht belastetes Vermögen. Dabei ist allerdings vorausgesetzt, dass das insoweit gebunde...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 6a... / 1.2 Finanzierungsarten

Rz. 4 Die Mittel zur Finanzierung der Altersversorgung aufgrund einer Pensionszusage werden vom Arbeitgeber aufgebracht. Die Arbeitnehmer können sich – im Gegensatz zur Direktversicherung und zur Pensionszusage über Pensionskassen – nicht durch eigene Beiträge beteiligen, weil dadurch für den Arbeitgeber ein versicherungsaufsichtsrechtlich genehmigungspflichtiges Versicherun...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Zinsschranke; Gesellschafter-Fremdfinanzierung

Leitsatz Bei der Prüfung der 10 %-grenze, ob zur Anwendung der sog. Zinsschranke eine "schädliche" Gesellschafter-Fremdfinanzierung i.S.d. § 8a Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des UntStRefG 2008 vorliegt (Rückausnahme zum sog. Eigenkapital- und Konzernvergleich des § 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst. c EStG 2002 i.d.F. des Bürgerentlastungsgesetzes Krankenversicherung), sind Vergütung...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Honorar-Brief für Steuerber... / 2 Betriebswirtschaftliche Beratung: Beratung von Existenzgründern als Geschäftsfeld für Steuerberater

Der Steuerberater ist für Existenzgründer meist einer der ersten Ansprechpartner bei der Unternehmensgründung. Für den Steuerberater kommt es in diesem Fall darauf an, die Erfolgsaussichten der Gründungsidee systematisch zu prüfen, Existenzgründer mit Wachstumspotenzial durch eine qualifizierte Beratung systematisch zu fördern und auf diese Weise ein lukratives Dauermandat s...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 2.1.2 Zinsen als Herstellungskosten

Rz. 11 Die Aktivierung von Zinsen für Fremdkapital im Rahmen der Ermittlung des Umfangs der Herstellungskosten ist in § 255 Abs. 3 HGB geregelt. Nach dessen Satz 1 gehören Zinsen für Fremdkapital nicht zu den Herstellungskosten. Eine Relativierung offenbart Satz 2, wonach ein Aktivierungswahlrecht für Zinsen besteht, die zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegens...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 2.1.1 Zinsen als Anschaffungskosten

Rz. 5 Nachstehend ist sich der Frage zu widmen, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen Zinsen als Bestandteil der Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB zu klassifizieren sind. Laut Satz 1 dieser Rechtsvorschrift bilden "Anschaffungskosten […] die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu verset...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.3.2.3 Der Zinsschranke unterliegende Zinsaufwendungen

Rz. 43 Der Anwendungsbereich der Zinsschranke ist weit gefasst. Wie bereits erwähnt, erfasst sie den Aufwand aus der nicht an eine Mindestdauer gebundenen Überlassung von Geldkapital, jedoch nicht von Sachkapital. Definiert werden der Zinsschranke unterliegende Zinsaufwendungen als "Vergütungen für Fremdkapital, die den maßgeblichen Gewinn gemindert haben" (§ 4h Abs. 3 Satz ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 4.1 Aktivierung von Zinsaufwendungen als Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten

Rz. 51 Die bilanzielle Behandlung von Fremdkapitalkosten (borrowing costs) im Rahmen der Erfassung als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (IAS 23 (rev. 2007)) gestaltet sich nach den IFRS – anders als in der nationalen Rechnungslegung – einheitlich. Gem. IAS 23.8 besteht für Fremdkapitalkosten, die sich direkt (also Einzelkosten!) dem Erwerb, dem Bau oder der Her...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 2.2.1 Zinsen als "Zinsen und ähnliche Aufwendungen"

Rz. 21 Gem. § 275 Abs. 2 Nr. 13 HGB (Gesamtkostenverfahren) bzw. gem. § 275 Abs. 3 Nr. 12 HGB (Umsatzkostenverfahren) sind in der Gewinn- und Verlustrechnung "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" auszuweisen. Dieser Posten enthält sämtliche Beträge, die für aufgenommenes Fremdkapital zu entrichten sind, seien es Aufwendungen für die Beschaffung, für die Rückzahlung oder Aufwend...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.3.2.2 Überblick über die Zinsschranke

Rz. 36 Die im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 ergriffenen Reformmaßnahmen sind mit erheblichen Steuermindereinnahmen verbunden. Zu deren Gegenfinanzierung wurden mehrere Maßnahmen ergriffen. Eine dieser Gegenfinanzierungsmaßnahmen stellt die Zinsschranke dar. Rz. 37 Außerdem wurde durch die Zinsschranke § 8a KStG ersetzt, der ursprünglich Vergütungen für Fremdkapital...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.2.2 Zinsen als Herstellungskosten

Rz. 28 Die "Zinsen für Fremdkapital" i. S. v. § 255 Abs. 3 HGB erlangen über den Verweis in R 6.3 Abs. 5 Satz 1 EStR für steuerliche Zwecke sowohl im oben bereits beschriebenen sachlichen als auch im zeitlichen Umfang Geltung, sodass eine begriffliche Deckungsgleichheit zu konstatieren ist. Wurde das Aktivierungswahlrecht für Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB a...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Zinsaufwendungen im Abschlu... / 3.3.3 Exkurs: Gewerbesteuerliche Beschränkungen durch Hinzurechnungsvorschriften

Rz. 46 Generell mindern Zinsaufwendungen – soweit diese nicht den Regelungen zur Zinsschranke unterliegen – auch den Gewinn aus Gewerbebetrieb (§ 7 Satz 1 GewStG), welcher die Ausgangsgröße zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer bildet. Jener ist insbesondere um 25 % der Summe der hinzurechnungsfähigen Bestandteile i. S. v. § 8 Nr. 1 GewStG zu erhöhen, fall...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 4 Güterstände / (a) WACC-Ansatz

Rz. 364 Der WACC ist der am Kapitalmarkt meist verbreitetste Abzinsungsfaktor für die Berechnung des Unternehmenswertes. Im WACC-Konzept wird der Marktwert des Gesamtkapitals durch Kapitalisierung der Free-Cash-Flows mit den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) ermittelt. Für die richtige Gewichtung der Kapitalkosten wird üblicherweise nur das zinstragende Frem...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 5.2.1 Kapitalstrategie

Rz. 100 Vermieter, die über eine starke Finanzkraft und renditestarke Objekte verfügen, sollten ihre Kapitalstrategie quasi entgegengesetzt zu der von Eigennutzern ausrichten. Das Fremdkapital sollte so hoch wie möglich sein und Eigenkapital nur so viel wie nötig eingesetzt werden, was vor allem gilt, wenn sich die Zinskosten aus den Mieteinnahmen decken lassen. Die Eigentums...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 4.4.1 Das Verkäuferdarlehen/Nachrangdarlehen

Rz. 73 Zunehmend fällt es Erwerbern schwerer, die von den Banken geforderte Eigenkapitalquote zu erfüllen. Dabei könnte das Verkäuferdarlehen helfen. Mehr Eigenkapital bedeutet auch einen größeren Spielraum bei der Verhandlung über Darlehenszinsen mit den Banken. Das Verkäuferdarlehen ist eine besondere Form des Darlehens, das durch den Immobilieneigentümer beim Verkauf gege...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 5.1.1 Kapitalstrategie

Rz. 92 Die wichtigste Grundregel für Eigennutzer von Eigentumswohnungen besteht darin, dass nur so viel Eigenkapital wie möglich zur Verfügung steht und so viel Fremdkapital wie nötig aufgenommen wird. Da die Aufnahme von Fremdkapital immer auch Kosten verursacht, sollte eine möglichst hohe Eigenkapitalquote angestrebt werden mit der Zielsetzung, den Bedarf an Krediten zu re...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 4 Die Arten der Baufinanzierung

Rz. 42 Es gibt viele Quellen, aus denen das Fremdkapital für den Kauf einer Eigentumswohnung stammen kann. Diese können zum einen Realkreditinstitute wie Banken, Sparkassen, Hypothekenbanken, Versicherungen, Bausparkassen oder Pfandbriefinstitute sein, daneben kommen aber auch Privatleute oder der Arbeitgeber als Kreditgeber infrage. Je nach Anbieter bergen die Finanzierungs...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 5.2 Vermieter

Rz. 99 Die Finanzierungsstrategie von Vermietern unterscheidet sich von der Strategie der Selbstnutzer erheblich. Zwar wollen auch Kapitalanleger ihre Zinsen minimieren und Belastungen aus Kapitaldienst gering halten, doch können sie andererseits von hohen Steuerersparnissen durch den steuerlichen Abzug von Schuldzinsen und Abschreibungen profitieren. Deshalb stellt es für s...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 3.1 Öffentliche Förderungen

Rz. 28 Ebenso wie Bauherren oder Erwerber von Häusern erhalten auch Käufer von Eigentumswohnungen staatliche Hilfen bei der Finanzierung ihrer Immobilie, denn Bund, Länder und Gemeinden fördern den Wohnungsbau in Form von verschiedenen Zuschüssen, Darlehen oder Steuererleichterungen. Häufig werden bei der Vergabe der Förderungen die jeweiligen Einkommens- und Familienverhält...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 3.6.2 Geförderte Riester-Darlehen

Rz. 36 Für Selbstnutzer kann sich auch die Aufnahme eines Riesterdarlehens oder eines Riester-Bausparvertrags lohnen. Banken, Bausparkassen und Versicherer bieten entsprechende zertifizierte Verträge an. Banken halten geförderte Annuitätendarlehen mit direkter Tilgung und einer Zinsbindung von bis zu 20 Jahren und länger bereit. Zwischen den angebotenen Riester-Annuitäten-Da...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 3.6.1 Riester-Guthaben zur Finanzierung entnehmen

Rz. 35 Wer über einen Riestervertrag verfügt, kann die angesammelten Ersparnisse aus dem Vertrag – Spar-, Lebensversicherungs- oder Fondsvertrag – komplett oder in Teilbeträgen entnehmen und für die Finanzierung eines Eigenheims einsetzen. Der Vorteil der Entnahme besteht darin, dass der Bauherr auf diese Weise sein Eigenkapital erhöht und dadurch eine geringere Summe an Fre...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Finanzierung der Eigentumsw... / 4.2.11 Hypothekendarlehen über das Internet

Rz. 69 Bauherren können von Baugeldvermittlern günstig Fremdkapital für die eigene Immobilie bekommen. Diese Vermittlungsgesellschaften bieten via Internet, Telefon sowie per Post Kredite zu günstigen Effektivzinsen an. Sie suchen aus den Angeboten der verschiedenen Banken den günstigsten Hypothekenkredit heraus, prüfen die Kreditinteressenten und sortieren diejenigen aus, b...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8b ... / 3.6.2 Rechtslage bis Vz 2007

Rz. 371 Bis einschließlich Vz 2007 ist eine Gewinnminderung infolge der Teilwertabschreibung eines Darlehens, das der Beteiligungsgesellschaft gegeben wurde, steuerlich zu berücksichtigen. Darlehen und Beteiligung sind verschiedene Wirtschaftsgüter; ein eigenkapitalersetzendes Darlehen gehört nicht zu den Anschaffungskosten der Beteiligung. Entscheidend ist nicht, dass ein e...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8b ... / 2.4.1 Allgemeines

Rz. 103 Regelungsgrund für die Steuerfreistellung nach Abs. 1 S. 1 ist gedanklich, dass der ausgeschüttete Gewinn auf der Ebene der ausschüttenden Körperschaft einer steuerlichen Vorbelastung unterlegen hat; dies ist jedoch nach Abs. 1 S. 1 nicht Tatbestandsmerkmal der Vorschrift. Grund hierfür ist, dass es im Einzelfall sehr schwierig ist, das Bestehen einer Vorbelastung un...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8b ... / 3.6.3.5 Möglichkeit des Drittvergleichs

Rz. 420 Abs. 3 S. 6 ermöglicht dem Gesellschafter bzw. der nahe stehenden Person den Nachweis eines dem Drittvergleich entsprechenden Verhaltens. Hintergrund dieser Regelung ist, dass Abs. 3 S. 4, 5 bei der Darlehens- oder Sicherheitengewährung durch einen wesentlich beteiligten Gesellschafter oder eine nahe stehende Person eine gesellschaftsrechtliche Veranlassung unterstel...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gewerbesteuerliche Hinzurechnung für Mietzinsen nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG

Leitsatz Die Hinzurechnung nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2008 ist verfassungskonform und gilt auch für kurzfristige Nutzungsüberlassungen durch Unternehmen im In- und Ausland sowie bei Weitervermietung von Immobilien und erfasst Miet- und Pachtzinsen i. S. d. BGB. Sachverhalt Die Klägerin ist eine GmbH. Sie war im Streitjahr u. a. als Durchführungsgesellschaft für Auslandsm...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt: Tilgung aus Bilanzgewinn und Liquidationsüberschuss

Leitsatz 1. Eine Verbindlichkeit, die nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung nur aus einem zukünftigen Bilanzgewinn und aus einem etwaigen Liquidationsüberschuss zu tilgen ist, unterliegt dem Passivierungsverbot des § 5 Abs. 2a EStG (insoweit Bestätigung des Senatsurteils vom 30.11.2011, I R 100/10, BStBl II 2012, 332, BFH/NV 2012, 6...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 5.17 Zeile 41

In dieser Zeile ist nachrichtlich die Höhe der Vergütungen für Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen oder Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wen...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 2.11 Zeile 12

In dieser Zeile ist anzugeben, ob der gesamte verbliebene Zinsaufwand abzugsfähig ist, weil eine der 3 Ausnahmen des § 4h Abs. 2 Satz 1 EStG vorliegt. Ist der Zinssaldo einschließlich des noch vorhandenen Zinsvortrags (Betrag der Zeile 11) kleiner als 3 Mio. EUR, greift die Zinsschranke nach § 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst. a EStG nicht ein. Der Gesamtbetrag der Zinsaufwendungen is...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 2.19 Zeile 17

In dieser Zeile ist die Höhe der Vergütungen für Gesellschafter-Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen und Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wen...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 5.12 Zeile 30

In dieser Zeile ist die Höhe der Vergütungen für Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen oder Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch wenn der Betrieb ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kalkulation / 5 Welche Probleme ergeben sich bei den Einzelaufgaben der Kalkulation?

Sofern Marktpreise existieren, ist in der Regel der Preis nicht aus den Kosten alleine ableitbar. Wettbewerbspreise und Beschäftigungs- und Nachfragesituation nehmen einen starken Einfluss. Dennoch stellen die Selbstkosten der Erzeugnisse eine wesentliche Basisinformation für die Preisbildung dar. Achtung Preisuntergrenzen sind wichtige Hilfsmittel Häufig stellen die Preisunte...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Tarifbegünstigung einer Entlassungsentschädigung bei Auszahlung in zwei Teilbeträgen

Leitsatz Die für eine ermäßigte Besteuerung einer Entlassungsentschädigung erforderliche Zusammenballung ist auch dann erfüllt, wenn im Erstjahr lediglich ein absolut als auch prozentual geringfügiger Betrag ausgezahlt wird und die Auszahlung des weitaus größeren Restbetrags im zweiten Jahr erfolgt. Sachverhalt Im Streitfall erhielt der Steuerpflichtige eine Entlassungsentsch...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 6. Aufsatzliteratur

Rn 58 Bayer, Anwendung aktienrechtlicher Regelungen auf die eingetragene Genossenschaft, DStR 1999, 1815; Bezzenberger, Kapitalersetzende Gesellschafterdarlehen im Recht der GmbH, in: FS-Bezzenberger, 2000, S. 23; Blöse, Das österreichische Eigenkapitalersatzgesetz: Vorbild für den deutschen Gesetzgeber?, GmbHR 2004, 412; ders., Cash-Management-Systeme als Problem des Eigenk...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / 3.1 Ausdrückliche Nennung im gestaltenden Teil

Rn 14 Stimmen die gesicherten Gläubiger einer Beteiligung am Plan zu, so muss im gestaltenden Teil (§ 221) der genaue Umfang festgelegt werden, in dem vom gesetzlichen Leitbild abgewichen wird (§ 223 Abs. 2). Ausdrücklich sieht der Gesetzestext eine Kürzung oder Stundung der gesicherten Forderungen vor. Denkbar ist auch eine Kürzung auf Null, mithin ein Erlass. Daneben sind ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG 2002,... / 3.2.1 Begriff des "neuen Betriebsvermögens"

Rz. 72 Im Zusammenhang mit der Anteilsübertragung muss der Kapitalgesellschaft überwiegend neues Betriebsvermögen zugeführt werden. Der Begriff der "Zuführung" ist im Gesetz nicht ausdrücklich enthalten, jedoch kann er als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal angesehen werden. Das Betriebsvermögen muss überwiegend "neu", darf also vorher nicht vorhanden gewesen sein. Ein bei d...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Honorar-Brief für Steuerber... / 1 Honorarmanagement: Außenstände optimal minimieren durch Factoring

Außenstände von bis zu 3 Monaten und teilweise auch mehr sind im steuerberatenden Beruf leider keine Seltenheit. Wesentliche Gründe hierfür sind, dass die Rechnungen nicht zeitnah mit Erledigung/Be endigung der Angelegenheit geschrieben und nicht konsequent angemahnt/beigetrieben werden. Zu oft lassen sich Steuerberater von ihren Mandanten vertrösten bzw. einen Bären aufbinde...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsaufspaltung (Rechnu... / 3.2.5 Eigenkapital ersetzendes Darlehen

Rz. 38 Ein Eigenkapital ersetzendes Darlehen, das die Besitzgesellschaft der Betriebsgesellschaft gewährt, kann bei dieser nur dann als verdeckte Einlage behandelt werden, wenn das zugeführte Kapital dauerhaft in das Vermögen der Betriebsgesellschaft übergehen soll und eine Rückzahlung nicht beabsichtigt ist. Für den Regelfall ist das Eigenkapital ersetzende Darlehen nicht b...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verfassungsmäßigkeit der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Miet- und Pachtzinsen

Leitsatz 1. Auch die Mieten und Pachten für weitervermietete oder -verpachtete Immobilien sind dem Gewinn aus Gewerbebetrieb gem. § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 hinzuzurechnen. 2. Die Hinzurechnung von dreizehn Zwanzigstel der Miet- und Pachtzinsen für die Benutzung der unbeweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die im Eigentum eines anderen stehen, ist verfassungsg...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gemeinnützige Vereine: Grun... / 6.1 Eigenwirtschaftliche Zwecke

Die Annahme steuerbegünstigter Zwecke setzt u. a. voraus, dass die Tätigkeit des Vereins auf die selbstlose Förderung der Allgemeinheit (gemeinnützige Zwecke - § 52 AO), die selbstlose Unterstützung von Personen (mildtätige Zwecke - § 53 AO) oder die selbstlose Förderung einer Religionsgemeinschaft (kirchliche Zwecke - § 54 AO) gerichtet ist. Eine Förderung geschieht selbstlo...mehr

Kommentar aus TVöD Office Professional
Sauer, SGB II § 16c Leistun... / 2.2.2 Wirtschaftliche Tragfähigkeit

Rz. 16 Die wirtschaftliche Tragfähigkeit der (beabsichtigten) selbständigen Tätigkeit ist i. d. R. durch eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zu belegen. Dieser Begriff ist ursprünglich dem Recht der Arbeitsförderung über den Gründungszuschuss entnommen. § 93 Abs. 2 Satz 2 SGB III nennt als fachkundige Stellen insbesondere die Industrie- und Handelskammern, die Handw...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
VI Das Kapital / 4 Zwischenformen von Eigen- und Fremdkapital

Rz. 1243 Nur ansatzweise regelt § 221 AktG Finanzierungsinstrumente, die der Beschaffung von Kapitel dienen und im Zwischenbereich zwischen Eigen- und Fremdkapital anzusiedeln sind: Wandelschuldverschreibungen (Abs. 1 1. Alternative, umfassend Wandelanleihen und Optionsanleihen), Gewinnschuldverschreibungen (Abs. 1 2. Alternative), und Genussrechte (Abs. 3). Gemeinsam ist diesen...mehr