Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital

Beitrag aus Finance Office Professional
Jahresabschluss: Vorbereitu... / 2 Vortragen der Eröffnungsbilanz

Die Schlussbilanz des Vorjahres wird aus laufender Buchhaltung, Abschlussbuchungen und den Inventurwerten zum Jahresende aufgestellt. Die Bestände an Vermögenswerten werden links angeordnet (Aktiva), Schulden und in der Regel das Eigenkapital auf der rechten Seite (Passiva). Sämtliche Erfolgskonten saldieren zum Jahresende mit dem Jahresgewinn und sind mit Ablauf eines Wirtsc...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsprüfung: Richtsätze... / 1 Richtsätze dienen dem äußeren Betriebsvergleich

Der sog. äußere Betriebsvergleich stellt eine in der Praxis häufig angewandte Möglichkeit der Verprobung dar. Äußerer Betriebsvergleich bedeutet, dass die Ergebnisse des geprüften Betriebs den Ergebnissen vergleichbarer Betriebe gegenübergestellt werden. Neben zahlreichen Vergleichszahlen, die von Berufsverbänden, den Industrie- und Handelskammern oder sonstigen Institutione...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Belege / 2 Bestandteile eines Belegs

Aus den Belegen müssen die erbrachten Lieferungen oder Leistungen eindeutig erkennbar und unmissverständlich sein. Weitere inhaltliche Anforderungen kommen aus dem Umsatzsteuergesetz. Die Belege müssen rechnerisch richtig sein. In der Buchhaltung sind die Belege zu archivieren. Bei Bedarf müssen sie auffindbar sein und bei einer Außenprüfung vorgelegt werden können. Hilfreich i...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Investitionsrechnungsverfah... / 4 Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung

Durch den Einsatz der dynamischen Verfahren können die Nachteile statischer Verfahren behoben werden, da die dynamischen Verfahren die Lebensdauer und die hiermit einhergehenden Schwankungen von Kosten und Erlösen berücksichtigen. Sie sind genauer als die statischen Verfahren, wenn es gelingt, eine fundierte Planung zu erstellen. Die in verschiedenen Geschäftsjahren anfallend...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Investitionsrechnungsverfah... / 4.2 Kapitalwertmethode

Der Bar- oder Kapitalwert einer Investition ist die Summe aller auf einen Zeitpunkt abgezinsten Ein- und Auszahlungen, die durch die Umsetzung dieses Vorhabens verursacht werden. Ist der Bar- oder Kapitalwert gleich oder größer Null, ist eine Investition vorteilhaft, wobei ein Kapitalwert von Null bedeutet, dass sich die Investition exakt mit dem gewählten Zinsfuß verzinst. ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / Materialien

Schrifttum: Anzinger, Dauerniedrigzins bei Bilanzierung, Unternehmensbewertung und Besteuerung, DStR 2016, 1766; Autenrieth, Ergänzungsbilanzwerte in der Vermögensaufstellung, NWB, Blickpunkt Steuern 2/95, 5 (7/1995); Balmes/Felten, Hoch bewertet und dennoch verschont?, FR 2009, 258; Bauer/Wartenburger, Die Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetzes, MittBayNot 2009, ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.3.7.2 Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren

Rz. 397 Das Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren wird angewendet, wenn die Körperschaft zwar über ausreichende Gewinne – einschließlich Gewinnvortrag und -rücklagen – verfügt, die handelsrechtlich ausschüttbar sind, die Ausschüttung aber zu einem Vermögens- und/oder Liquiditätsabfluss führen würde, der aus betriebswirtschaftlicher Sicht als nicht tragbar erscheint. Beim Schütt-au...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.6 Eigenkapitalersetzende Darlehen (Gesellschafterdarlehen)

Rz. 457 Die Rechtsgrundlagen für eigenkapitalersetzende Darlehen wurden durch Gesetz v. 23.10.2008 grundlegend geändert, indem sie aus dem GmbHG bzw. dem AktG in die InsO bzw. in das AnfG überführt wurden. Die Neuregelung ist anwendbar auf Insolvenzverfahren, die nach dem 31.10.2008 eröffnet worden sind sowie auf danach eröffnete Insolvenzverfahren, wenn die Rechtshandlung d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.2.2.4 Bilanzierung von Optionsanleihen und Wandelschuldverschreibungen

Rz. 184 Wandelschuldverschreibungen sind Gläubigerrechte; sie verleihen dem Gläubiger das Recht, innerhalb bestimmter Fristen und zu bestimmten Konditionen Anteile zu beziehen, die Gläubigerstellung also in eine Gesellschafterstellung umzuwandeln. Optionsanleihen unterscheiden sich von Wandelschuldverschreibungen dadurch, dass bei Ausübung der Option zum Bezug der Anteile an...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.4.5 Debt-Mezzanine-Swaps

Rz. 446 Eine Möglichkeit, den Ausweis des Gewinns beim Debt-Equity-Swap in Höhe des nicht werthaltigen Teils der erlöschenden Forderung zu vermeiden, bietet der Debt-Mezzanine-Swap mithilfe eines nicht beteiligungsähnlichen Genussrechts. Dabei wird eine Forderung gegen die sanierungsbedürftige Gesellschaft in ein nicht beteiligungsähnliches Genussrecht umgewandelt. Das Genus...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.3.6 Ausschüttungen auf Genussrechte

Rz. 378 Für Genussrechte und Genussscheine gibt es keine Legaldefinition. Sie sind eine Schöpfung der Wirtschaftspraxis. Das AktG gebraucht den Begriff der Genussrechte ohne Legaldefinition in § 221 Abs. 3, 4 AktG: Hiernach dürfen Genussrechte nur aufgrund eines Beschlusses der Hauptversammlung ausgegeben werden, der einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln des bei der Bes...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.4.2 Forderungserlass gegen Besserungsabrede

Rz. 434 Bei einer Sanierung gegen Besserungsabrede, die durch einen Besserungsschein verbrieft sein kann, verpflichtet sich das sanierte Unternehmen gegenüber seinen Gläubigern, bei Eintritt bestimmter Bedingungen Zahlungen auf die erlassenen Schulden zu leisten. Der Erlass der Schuld ist zivilrechtlich voll wirksam, es entsteht Eigenkapital. Der Erlass steht unter der auflö...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.4.3 Rangrücktritt

Rz. 442 Wird nicht ein bedingter Erlass der Verbindlichkeit ausgesprochen, sondern ein Rangrücktritt, kann dies ebenfalls eine insolvenzrechtliche Überschuldung verhindern, wenn die Forderung hinter alle anderen Forderungen zurücktritt. Ein einfacher Rangrücktritt liegt vor, wenn vereinbart wird, dass eine Verbindlichkeit nur aus künftigen Gewinnen, aus einem Liquidationsübe...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 8 E... / 3.2.6.3 Einlage von Gesellschafterforderungen

Rz. 299 Eine Einlage in eine Kapitalgesellschaft kann auch durch einen Verzicht des Gesellschafters auf eine gegen die Kapitalgesellschaft bestehende Forderung erbracht werden, wenn und soweit der Vorgang keine Sanierung aus betrieblichen Gründen darstellt. Entsprechendes gilt, wenn der Gesellschafter die Forderung an die Körperschaft abtritt, da die Forderung dann durch Ver...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
BWA-Analyse als Frühwarnsys... / 2 Aufbau der BWA

Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten der Darstellung einer BWA: DATEV-BWA: Eine von der Firma DATEV eG erstellte EDV-Auswertung, die ihre Daten von der Finanzbuchhaltung eines Unternehmens bzw. von dessen Steuerberater bezieht. Steuerberater-BWA: Der Steuerberater erstellt aufgrund eigener Software oder eigengenutzter Fremdprogramme die betriebswirtschaftlichen Auswertungen. I...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalerhöhung: Gesellscha... / Einführung

Die typische GmbH wird mit einem Stammkapital von 25.000 EUR gegründet, das die Gesellschafter mindestens zur Hälfte einzahlen. Mit diesem Stammkapital darf die Gesellschaft arbeiten und ihre Geschäftstätigkeit finanzieren. Reicht das ursprünglich vorgesehene Kapital aber nicht aus, stellt sich für die Gesellschafter die Frage, wie sie die weitere Finanzierung sichern: Durch ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Selbst erstellte Anlagen / 3.3 Zinsen für Fremdkapital als Herstellungsaufwand

Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstands verwendet wird, dürfen in der Handelsbilanz angesetzt werden, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen; in diesem Falle gelten sie als Herstellungskosten des Vermögensgegenstands. Das handelsrechtliche Bewertungswahlrecht gilt auch für die Steuerbilanz; Voraussetzung für die...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Selbst erstellte Anlagen / 3.4 Keine Herstellungskosten

Nicht zu den Herstellungskosten gehören: Forschungs- und Vertriebskosten; Steuern vom Einkommen (Einkommen- oder Körperschaftsteuer); Gewerbesteuer; Umsatzsteuer (gehört zu den Vertriebskosten, die die Herstellungskosten ebenfalls nicht berühren); Zölle und Verbrauchsteuern; Zinsen für Fremdkapital, das nicht direkt zugeordnet werden kann; Kosten der Geldbeschaffung.mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Herstellungskosten / 2.3.2 Handelsbilanz

Wird Fremdkapital zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet, dürfen die für das Fremdkapital gezahlten Zinsen insoweit als Herstellungskosten aktiviert werden, als sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Wenn sie unter diesen Voraussetzungen aktiviert werden, gelten sie als Herstellungskosten. Gesetzestechnisch werden damit Kosten, die ke...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Herstellungskosten / 2.3.1 Übersicht

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Beitrag aus Finance Office Professional
Gewinn- und Verlustrechnung... / 4.2.5 Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon an verbundene Unternehmen sowie aus der Abzinsung (Pos. 13 GKV, 12 UKV)

Rz. 167 Dem Grunde nach fällt unter diese Position der gesamte Aufwand für Fremdkapital, unabhängig davon, ob es sich um einmalige oder laufende Kapitalentgelte handelt. Dementsprechend sind alle Entgelte für die Überlassung von Kapital, das gegen Gläubigerrechte erlangt wurde, hierunter auszuweisen. Folglich zählen hierzu: Zinsen für aufgenommene Darlehen aller Art, Diskontau...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anhang nach HGB / 2.2.1.3 Zusatzangaben zu den Bewertungsmethoden

Rz. 89 Das HGB enthält für den Anhang eine Reihe von Angabepflichten zu speziellen Bewertungsfragen. Grundsätzlich gehören auch diese Angaben zur Erläuterung der Bewertungsmethoden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Die z. T. im Anschluss an die Richtlinie 2013/34/EU erfolgte ausdrückliche gesetzliche Nennung stellt sicher, dass die betreffenden Angaben wirklich erfolgen und nich...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kennzahlen: Grundlagen und ... / 1.3 Arten von Kennzahlen

Für die methodische Einordnung von Kennzahlen ist die Statistik verantwortlich. Aus der Betriebswirtschaft stammende Zahlen werden in der Literatur als "statistische Zahlen" aufgefasst. Zahlen im statistischen Sinn lassen sich differenzieren hinsichtlich absoluten und relativen Zahlen, was bedeutet, dass eine entsprechende Einordnung für Kennzahlen ebenfalls erfolgen muss. Ab...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Existenzgründungsberatung d... / 1.4 Finanzielle Basis/Hintergrund

In diesem Bereich ist der Steuerberater extrem gefordert. In der Praxis zeigt sich, dass Gründer oft völlig unbedarft sind und z. B. Risiken im Unternehmen wie Forderungsausfälle, eigene Krankheit, Mängelrügen nicht wahrnehmen und oft keinen Überblick haben, welche privaten Ausgaben sie haben. Kapitalbedarf Der Kapitalbedarf für produzierende Gründer ist ein anderer als der fü...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Existenzgründungsberatung d... / 6 Finanzierung und Fördermittel

Länder und Bund unterstützen Unternehmensgründungen durch eine Reihe von öffentlichen Förderprogrammen. Zinsgünstige Darlehen, öffentliche Bürgschaften, Haftungsfreistellungen, Kapitalbeteiligungen u. a. erleichtern dem Gründer den Start in die Selbstständigkeit. Bei der Vergabe öffentlicher Förderhilfen müssen grundsätzlich viele Voraussetzungen beachtet werden: Existenzgründe...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewinn- und Verlustrechnung... / 4.6.3.4 Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe

Rz. 146 Für die Umrechnung eines in funktionaler Währung erstellten bzw. umgerechneten (Einzel-)Abschlusses eines ausländischen Geschäftsbetriebs in eine von der funktionalen Währung abweichenden Berichtswährung gelten folgende Grundsätze: Die Vermögens- und Schuldposten sind mit dem jeweiligen Stichtagskurs, die Aufwands- und Ertragsposten der GuV-Rechnung und des sonstigen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Cashflow/Kapitalflussrechnung / 3.2 Kennziffernrechnung

Kennziffernsysteme sind insbesondere bei Banken fester Bestandteil der Auswertung von Jahresabschlüssen und der Beurteilung der Bonität der Firmenkunden. Soweit dabei der "Cashflow" zu Kennziffern verarbeitet wird, ist in aller Regel tatsächlich der operative Cashflow gemeint. Im Rahmen einer Unternehmensbewertung steht insbesondere der Future-Cashflow im Mittelpunkt (DCF-Ve...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Cash Pooling / 3.1 Vorteile und Risiken des physischen Cash Poolings

Liquiditätsplanungseffekt Als Erstes führt die Zusammenführung der Unterkonten auf einem einzigen Zielkonto zu einem vereinfachten Cash-Management des Konzerns über Ländergrenzen und Konzerneinheiten hinweg. Für die Konzernmutter vereinfacht sich die Planung, Sicherung und Kontrolle der liquiden Mittel, da diese vollständig auf dem Master Account konsolidiert werden. Diese Li...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Fremdfinanzierung – Sonderf... / 3 Factoring und Reverse Factoring

Da Forderungsverluste eine wesentliche Ursache für Liquiditätsengpässe und damit für steigende Insolvenzen sind, sollten mittelständische Unternehmen dem Verkauf von Geldforderungen einen hohen Stellenwert einräumen. Unter dem Begriff "Factoring" wird der laufende Verkauf von Geldforderungen aus Waren- und Dienstleistungsgeschäften an eine Factoring-Gesellschaft (Factor) vers...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Fremdfinanzierung – Sonderf... / 1 Öffentliche Fördermittel

Unternehmensgründer, aber auch junge, innovative Unternehmen stehen häufig vor dem Problem, das notwendige Startkapital für eine erfolgreiche Gründung zu beschaffen bzw. ihr weiteres Wachstum mithilfe von Fremdkapital zu finanzieren. Dies liegt insbesondere daran, dass es ihnen häufig an einer entsprechenden Eigenkapitalausstattung fehlt, die aus Sicht eines Kreditinstituts ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 3 ... / 3.3 Finanzierung des Erwerbs (Doppelbuchst. dd)

Rz. 28 Die Steuerfreiheit wird nur dann gewährt, wenn für den Erwerb des Anteils an der Kapitalgesellschaft kein Fremdkapital eingesetzt wird (S. 1). Dadurch soll offenbar verhindert werden, dass der Erwerber ein zusätzliches Finanzierungsrisiko eingeht. Der Erwerb muss aus Eigenmitteln des Erwerbers finanziert worden sein. Ob es sich um Geld- oder Sachleistungen handelt, is...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Annuitätendarlehen: Zins, T... / 4 Darf's ein bisschen weniger sein? Das Disagio

In Zeiten hoher Zinssätze war es für Unternehmen oft schwierig, sich mit Fremdkapital auszustatten, da die Belastung mit Zins und Tilgung meist zu Liquiditätsschwierigkeiten führte. In solchen Fällen behalf man sich damit, dem Darlehensnehmer nicht die vereinbarte (und zurückzuzahlende) Darlehenssumme zu überweisen, sondern nahm einen Abschlag von mehreren Prozentpunkten vor...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Annuitätendarlehen: Zins, T... / 3 Zinsen: Der Preis für den Kredit

Banken geben ihren Kunden nicht kostenlos Geld. Für Fremdkapital erhält ein Kreditinstitut als Bezahlung Zinsen. Im Kreditwesen wird zwischen Nominalzins und Effektivzins unterschieden. Der Effektivzins ist höher, denn dieser beinhaltet zusätzlich Verwaltungsgebühren und andere Kosten des Kreditinstituts. Bezahlt wird immer der Effektivzins. In der Praxis lassen Kunden sich ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
BWA: Praktische Tipps für d... / 2.2 Bewegungsbilanz findet Vermögen

An dieser Stelle macht so mancher den Realitätsabgleich: So viel sollen wir verdient haben? Wo ist denn dieser Ertrag geblieben? Auch diese Frage kann die BWA beantworten – mithilfe der Bewegungsbilanz. Hier wird übersichtlich dargestellt, wofür die finanziellen Mittel verwendet wurden und wo sie herkamen. Die Vermögens- und Kapitalpositionen – Maschinen, Bürogeräte, Bankguth...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Zinsen / Zusammenfassung

Begriff Zinsen zählen wie Dividenden zu den Erträgen des Betriebs, wenn die Kapitalforderungen bzw. Wertpapiere zum Betriebsvermögen gehören. Zinsen sind begrenzt abziehbare Betriebsausgaben, wenn diese als Entgelt für die Überlassung von Fremdkapital für betriebliche Konten gezahlt werden müssen. Zinsen aufgrund eines Darlehens für die Anschaffung eines konkreten Wirtschaft...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Zinsen / 5 Betrieblicher Zinsaufwand: Wann diese unbegrenzt abzugsfähig sind

Gezahlte Zinsen für die Inanspruchnahme von Fremdkapital sind als Zinsaufwand in der Buchführung Bestandteil des neutralen Ergebnisses. Schuldzinsen sind nur dann als Betriebsausgabe unbegrenzt abziehbar, wenn die Mittel des Darlehens für betriebliche Zwecke verwendet worden sind (z. B. Anschaffung/Herstellung von Anlagegütern etc.). Ob Schuldzinsen i. S. d. § 4 Abs. 4a Satz...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Eigenleistungen / 1.3 Wahrechte bei Zuordnung der laufenden Kosten zu den Herstellungskosten

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Eigenleistungen / 2.7 Das handelsrechtliche Wahlrecht gilt auch im Steuerrecht

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Eigenleistungen / 1.2 Herstellungskosten entstehen bei der Produktion des Wirtschaftsguts auf eigene Rechnung und Gefahr

Herstellungskosten sind Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Zu den Herstellungskosten gehören Kosten, die unmittelbar der Herstellung dienen, und Aufwendungen, die z...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Unternehmenskrise: Entstehu... / 4.4 Fehleinschätzungen der finanziellen Unternehmensführung

Die bilanzielle und in verschärfter Ausprägungsform wirtschaftliche Überschuldung des Unternehmens ist dabei regelmäßig als Resultat von einzelnen oder wiederholten Fehlentscheidungen und -einschätzungen der finanziellen Unternehmensführung anzusehen. Überschuldungsgründe Die Gründe der Überschuldung und damit die originären finanzwirtschaftlichen Krisenursachen können insb. i...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Unternehmenskrise: Entstehu... / 4.3 Überschuldung

Die Überwindung der Unternehmenskrise kann neben dem dringenden Erfordernis der Beseitigung der Krisenursachen die finanzielle Sanierung des Unternehmens erfordern. Als ein in der Bilanz ersichtlicher Indikator für die Notwendigkeit der finanziellen Sanierung eines Unternehmens ist die Überschuldung anzusehen. In der Bilanz werden die Vermögenswerte auf der Aktivseite erfasst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Darlehen im Abschluss nach ... / 2.2.3.2 Darlehen von Gesellschaftern an die Kapitalgesellschaft

Rz. 35 Darlehensforderungen der Gesellschafter an die Kapitalgesellschaft sind als deren Betriebsvermögen oder Privatvermögen zu behandeln, je nachdem, ob die betreffenden Gesellschafter das Darlehen aus ihrem Betriebsvermögen oder Privatvermögen gewähren. Die an die Gesellschafter gezahlten Zinsen sind bei diesen, wenn die Darlehensforderung bei ihnen zum Betriebsvermögen g...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Cash Value Added / Zusammenfassung

Begriff Im Rahmen der wertorientierten Unternehmensführung (Shareholder Value Management) rücken wertorientierte Kennzahlen immer stärker in den Fokus. In der betrieblichen Praxis hat sich eine Reihe wertorientierter Konzepte entwickelt. Große Verbreitung unter deutschen Unternehmen findet das Cash-Value-Added-(CVA-)Konzept, welches teilweise auch unter dem Begriff „Cashflow...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Cash Value Added / 1 Komponenten des CVA

Zur Berechnung des CVA werden folgende Eingangsgrößen benötigt: der Brutto-Cashflow , der den Liquiditätszufluss aus der Geschäftstätigkeit vor Investitionen in Anlage- und Umlaufvermögen darstellt, die Bruttoinvestitionsbasis , die die zur Erwirtschaftung des Brutto-Cashflows benötigten Vermögensgegenstände enthält, und die ökonomische Abschreibung, die den konstanten Betrag, de...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
zerb 5/2018, Erbschaftsteue... / Aus den Gründen

Die Revision ist unbegründet und war daher zurückzuweisen (§ 126 Abs. 4 FGO). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass dem Kläger für den Erwerb des Anteils an der D-KG die Steuerbefreiung nach § 13 a iVm § 13 b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Satz 2 Buchst. d ErbStG nicht zu gewähren ist. Die Vermietung der Wohnungen durch die D-KG erforderte keinen wirtschaftlichen Geschäftsb...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalveränderungen: Rechn... / 2.1.2 Genussrechtskapital

Rz. 6 Der BGH hat sich in einigen grundlegenden Urteilen der Herausarbeitung von Abgrenzungskriterien zwischen Eigen- und Fremdkapital gestellt. Ausgangspunkt und theoretische Grundlage kann dabei das "Klöckner-Urteil" des BGH bilden. Kernbereich der Entscheidung ist die Formulierung von Abgrenzungskriterien zwischen Genussrechts- und Aktienkapital (= gezeichnetes Kapital). ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalveränderungen: Rechn... / 2.1 Kriterien materiellen Eigenkapitals

Rz. 4 Das Bilanzgliederungsschema des § 266 Abs. 3 HGB verlangt zwar einen separaten Ausweis des Eigenkapitals, d. h. eine Abgrenzung von den übrigen Bilanzpassiva, jedoch gibt das Gesetz keine Abgrenzungskriterien vor. Daher sollen die zum Problembereich der Bilanzierung hybrider Finanzierungsformen wie z. B. zur atypischen stillen Gesellschaft, zum Genussrechtskapital oder...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalveränderungen: Rechn... / 4.1 Grundsätzliches

Rz. 39 Das gezeichnete Kapital der GmbH wird gem. § 42 Abs. 1 GmbHG als Stammkapital in dem nach §§ 242, 264 HGB aufzustellenden Jahresabschluss ausgewiesen. Dieses muss nach § 5 GmbHG mindestens 25.000 EUR betragen. Eine Gesellschaft, die mit einem Stammkapital gegründet wird, das den Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs. 1 GmbHG unterschreitet, muss gemäß § 5a Abs. ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalveränderungen: Rechn... / 4.2 Kapitalerhöhungen

Rz. 41 Die ordentliche Kapitalerhöhung (§§ 55 bis 57b GmbHG) setzt zunächst einen entsprechenden Kapitalerhöhungsbeschluss der Gesellschafter voraus, der notariell beurkundet sein muss und auf der Grundlage einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen ergangen ist (vgl. §§ 55 Abs. 1, 53 Abs. 1 und 2 GmbHG). Nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 GmbHG handelt es sich bei der Stammkapitale...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kapitalveränderungen: Rechn... / 3.1.1 Kapitalerhöhungen gegen Einlage gemäß §§ 182 bis 191 AktG

Rz. 16 Die Kapitalerhöhung gegen Einlage wird auch als ordentliche Kapitalerhöhung bezeichnet und ist in §§ 182ff. AktG geregelt. Das diesbezügliche Erhöhungsverfahren besteht aus dem Kapitalerhöhungsbeschluss (§§ 182ff. AktG) und der Kapitalerhöhungsdurchführung (§§ 185ff. AktG). Ohne Berücksichtigung etwaiger abweichender Satzungsbestimmungen ist eine Kapitalerhöhung gegen...mehr