Deutsche GreenTech-Branche als Partner des globalen Umweltschutzes
GreenTech „Made in Germany“: Ein Erfolgsmodell im globalen Umweltschutz
Die „Exportinitiative Umweltschutz“ (EXI) des Bundesumweltministeriums unterstützt seit 2016 die Verbreitung deutscher Umwelttechnologien auf internationalen Märkten. Auf der diesjährigen Jahreskonferenz kamen etwa 100 Expert:innen aus Wirtschaft, Forschung und Entwicklung sowie NGOs und anderen Bundesressorts zusammen, um über die Herausforderungen und Chancen für den GreenTech-Mittelstand zu diskutieren. Dabei standen Themen wie die angespannte weltpolitische Lage und der zunehmende Wettbewerbsdruck im Mittelpunkt.
Umweltstaatssekretär Stefan Tidow betonte in seiner Rede die Bedeutung der deutschen GreenTech-Branche: „Der deutsche GreenTech-Sektor ist ein starker Partner für den Umweltschutz. ‚Made in Germany‘ und die jahrzehntelange Erfahrung der deutschen Nachhaltigkeitstechnologie-Branche sind weltweit gefragt.“ Insbesondere innovative Lösungen in den Bereichen sauberes Wasser, Kreislaufwirtschaft und Luftreinhaltung tragen zur Verbesserung globaler Umweltstandards bei.
EXI soll GreenTech-Mittelstand unterstützen
Constanze Haug, Geschäftsführerin der ZUG gGmbH, hob im Rahmen der Jahreskonferenz hervor: „Im Angesicht von Klimakrise und Biodiversitätsverlusten sind innovative Umwelttechnologien von zentraler Bedeutung für den Erhalt der natürlichen Ressourcen auf der Erde. Der Export von solchen neuen Ideen und Produkten aus Deutschland kann zudem wesentlich dazu beitragen, die hiesige Wirtschaft stark für die Zukunft aufzustellen.“
Ziel der EXI ist es, deutschen Unternehmen den Markteintritt im Ausland zu erleichtern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Bisher wurden mehr als 200 Projekte der deutschen GreenTech-Branche in zahlreichen Ländern der Welt unterstützt. Die Projekte der BMUV-Initiative sollen durch die Förderung geeigneter Infrastrukturen dazu beitragen, grüne Daseinsvorsorge und umweltfreundliche Dienstleistungen weltweit zu implementieren. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut die Exportinitiative Umweltschutz als Projektträgerin im Auftrag des BMUV. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter Exportinitiative Umweltschutz.
-
Entlastungspaket: Schnelle Hilfe oder falsches Signal?
153
-
Die wichtigsten Sustainability-Events 2026
89
-
VSME-Bericht: So machen es Unternehmen - von 17 bis 174 Seiten
37
-
VSME: Ohne Wesentlichkeitsanalyse leidet die Vergleichbarkeit
10
-
Die Cashew-Story: Was hinter dem Trendprodukt steckt
8
-
Green AI im Mittelstand: Warum kleine KI-Modelle den größten Nachhaltigkeitseffekt haben
8
-
Deutsche-Bank-Tochter DWS zahlt Millionenstrafe wegen Greenwashing
7
-
Goldener Geier: Abstimmung über „dreisteste Umweltlüge des Jahres“
7
-
Nachhaltigkeit ist eine Frage der Genügsamkeit
7
-
Das große Tauziehen: Wer prüft den Nachhaltigkeitsbericht?
6
-
VSME-Bericht: So machen es Unternehmen - von 17 bis 174 Seiten
12.05.2026
-
Unternehmen sehen klimaneutrale Wirtschaft als Standortvorteil
06.05.2026
-
Energieabhängigkeit auf dem Prüfstand: Deutschland zehrt vom Ausland
05.05.2026
-
Kapital mit Haltung: Warum Family Offices aus der Defensive kommen müssen
05.05.2026
-
KI – Lauffeuer oder Lagerfeuer?
24.04.2026
-
Gemeinsam reisen – auf einer zerrissenen Erde
23.04.2026
-
Silke Stremlau – Kapital mit Verantwortung lenken
17.04.2026
-
Entlastungspaket: Schnelle Hilfe oder falsches Signal?
14.04.2026
-
Green AI im Mittelstand: Warum kleine KI-Modelle den größten Nachhaltigkeitseffekt haben
14.04.2026
-
Antikörper aus Kieselalgen: Für Phaeosynt ist Nachhaltigkeit kein Kompromiss
09.04.2026