Das FG Münster musste zur Angemessenheit einer Gewinnverteilung entscheiden. Bild: Corbis

Das FG Münster hat in einem Urteil zur Angemessenheit der zwischen Komplementär-GmbH und Kommandististen vereinbarten Gewinnverteilung Stellung bezogen.

Fraglich war, ob ein Gewinnvorab für eine am Vermögen einer GmbH & Co. KG nicht beteiligte Komplementär-GmbH bei gleichzeitigem Verzicht der Gesellschafter der Komplementär-GmbH (zugleich Kommanditisten der KG) auf eine Vergütung für ihre Geschäftsführertätigkeit eine unangemessene Gewinnverteilung darstellt. Das Finanzamt ging davon aus, dass die Verteilung unangemessen war. Dem folgte jedoch das FG Münster nicht. 

FG Münster, Urteil v. 23.2.2018, 1 K 2201/17 F, veröffentlicht am 15.5.2018

Schlagworte zum Thema:  Gewinn, Kommanditist

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