Wird ein Sicherheitsdienst wegen einer akuten Bedrohung beauftragt, kommen für die Kosten der Abzug als außergewöhnliche Belastungen in Betracht. Bild: Corbis

Kosten für die Beauftragung eines privaten Sicherheitsdienstes können außergewöhnlichen Belastungen sein. So entschied das FG Münster. 

In dem Urteilsfall wurde die Klägerin von ihrer Adoptivtochter bedroht. Das Gericht hat deshalb entschieden, dass die Aufwendungen für den privaten Sicherheitsdienst der Klägerin aus tatsächlichen Gründen zwangsläufig erwuchsen. 

FG Münster, Urteil v. 11.12.2017, 13 K 1045/15 E, veröffentlicht am 15.2.2018


Schlagworte zum Thema:  Außergewöhnliche Belastung, Sicherheit

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