16.03.2017 | BZSt

Warnung vor Betrugsmasche bei Umsatzsteuer-Identifikationsnummern

Gefälschte Schreiben und Mails, die Betrüger im Namen des BZSt versenden, sind im Umlauf.
Bild: Haufe Online Redaktion

Das BZSt warnt aktuell vor Betrugsmaschen im Zusammenhang mit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und gefälschten E-Mails zu Kontodaten.

Benötigt ein Unternehmer eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, kann er diese beim BZSt beantragen. Das BZSt erteilt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dann kostenfrei (Mehr dazu in Ihrem Produkt: Haufe Index HI856329).

Aktuell wurde jedoch bekannt, dass amtlich aussehenden Schreiben im Umlauf sind, in denen eine kostenpflichtige Registrierung, Erfassung und Veröffentlichung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern angeboten wird. Das BZSt weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Schreiben gefälscht sind.

BZSt fragt Kontodaten nicht per Mail an 

Außerdem versuchen Betrüger aktuell, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zu gelangen, indem sie sich als das BZSt ausgeben. In der E-Mail wird dann behauptet, dass der Bürger Anspruch auf eine Steuerrückerstattung hätte und lediglich das verlinkte Formular ausfüllen müsste. Auch hier sollten Betroffene nicht reagieren und keinesfalls ihre Daten in das Formular eintragen.

BZSt, v. 15.3.2017 und 7.3.2017

Schlagworte zum Thema:  Betrug, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, BZSt

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