BA ermöglicht Ausbildung für 25.000 junge Erwachsene
Die BA hält die berufliche Bildung wichtig für eine geglückte Erwerbsbiographie. Deshalb wurde das Spätstarter-Programm Anfang 2013 eingeführt (News v. 8.2.2013). Eine erste Zwischenbilanz zum Spätstarter-Programm von BA-Vorstand Heinrich Alt wird hier wiedergegeben:
Die BA will innerhalb von 3 Jahren 100.000 Langzeitarbeitslose im Alter zwischen 25 und 35 Jahren beruflich qualifizieren. Das erste Jahr des Spätstarter-Programms ist fast vorbei. Wie ist der Stand?
Wir werden in diesem Jahr - das zeichnet sich ab - aus dieser Altersgruppe 25.000 junge Leute in Ausbildung bringen können.
Sind Sie damit zufrieden?
Damit bin ich zum Start zufrieden. Ich wäre natürlich noch zufriedener, wenn es noch mehr wären. Aber das Thema ist relativ neu, auch für die Betriebe. Auch die Betroffenen selbst müssen erst mal wahrnehmen, dass sie noch mal eine zweite Chance auf eine Ausbildung haben. Und: Wir wollen auch Studienabbrecher in das Programm mit einbeziehen, zum Beispiel mit einer verkürzten Ausbildungszeit.
Werden Sie die Zielmarke wie geplant erreichen?
Ich gehe davon aus, dass wir Ende 2015 sagen können, wir haben 100.000 Menschen in eine Ausbildung zum Facharbeiter gebracht. Die dann hoffentlich nie mehr eine Leistung im Jobcenter oder in der Arbeitsagentur beantragen müssen.
Was bringt eine Berufsausbildung finanziell?
Der Unterschied mit und ohne Ausbildung beträgt - bezogen auf das Lebenseinkommen - rund 300.000 EUR. Das ist ein Einfamilienhaus. Was die Absicherung im Alter angeht, dürfte der Betrag noch einmal in ähnlicher Höhe liegen.
Ihr Ziel ist es, wenigstens einem Drittel der rund 300.000 Betroffenen eine "zweite Chance" zu geben und sie für einen Berufsabschluss zu gewinnen. Was ist mit den anderen?
Wir haben das Programm nicht limitiert auf 25 bis 35-Jährige. Wir werden auch Menschen haben, die über 35 sind und eine Ausbildung beginnen. Wir müssen dafür sorgen, dass jeder Mensch erkennt, dass ohne Ausbildung eine geglückte Erwerbsbiographie nicht möglich ist. Wir können es uns nicht mehr leisten, dass 15 % eines Jahrgangs eine Berufsausbildung nicht erfolgreich abschließen.
Von den 20- bis 29-Jährigen sind 1,4 Millionen ohne Berufsabschluss - bleiben die also auf der Strecke?
Man muss den Menschen schon sagen, dass, wenn sie nichts für ihre berufliche Qualifikation tun, die Gefahr groß ist, dass sie in jungen Jahren häufig arbeitslos werden - und die Gefahr ist noch größer, dass sie in älteren Jahren arbeitslos bleiben. Und dieser Gefahr kann man durch berufliche Bildung entgehen. Nicht zuletzt, weil die Betriebe wegen des sich abzeichnenden Fachkräftemangels händeringend Auszubildende suchen.
-
Wie wirkt sich Krankengeld auf die Rente aus?
1.169
-
Neue Arbeitsverhältnisse
732
-
Urlaub während Krankschreibung: Was ist zu beachten?
730
-
Entgeltfortzahlung und Krankengeld - unterschiedliche Berechnungen beachten
384
-
Einmalzahlungen und ihre Wirkung auf das Krankengeld
366
-
Entgeltfortzahlung statt Kinderkrankengeld für Azubis
291
-
Die rechtmäßige Aufforderung durch die Krankenkasse
276
-
Erste Fragen zur neuen AU-Bescheinigung
270
-
Folgen der Aufforderung
224
-
MDK Untersuchung der Arbeitsunfähigkeit
219
-
Einigung über sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen erzielt
13.03.2026
-
Ursprüngliche Pflegegradeinstufung bleibt maßgeblich bei Zweifeln
12.03.2026
-
Gericht erkennt Schülerunfall auf Umweg als versichert an
11.03.2026
-
GKV-Spitzenverband übergibt neunten Bericht zur Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses
10.03.2026
-
Bundestag beschließt Änderungen an der Krankenhausreform
09.03.2026
-
Rentenerhöhung 2026
09.03.2026
-
Vertrauen in Pflegeversorgung schwindet – Mehrheit fordert Reformen
27.02.2026
-
Antragsloses Kindergeld soll Eltern entlasten
20.02.2026
-
Elektronische Patientenakte bleibt hinter Erwartungen zurück
19.02.20261
-
Mehrheit hält Sozialstaat für nicht finanzierbar
11.02.2026