19.11.2014 | Rente mit 67

Regierung: Anhebung der Regelaltersgrenze war notwendig!

Bundesregierung hält an der Rente mit 67 fest
Bild: PhotoDisc Inc.

Die Regierung sieht sich bestätigt. Ein längeres Arbeitsleben sei keine Bedrohung, sondern eine Chance auf mehr Wohlstand und Teilhabe. Die Rente mit 67 gehe damit ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Bundesregierung will an der Rente mit 67 festhalten. Das geht laut  aus einem Bericht von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zur Anhebung der Altersgrenze hervor, mit dem sich das Bundeskabinett am 19.11.2014 befasst. Darin verweise die Regierung darauf, dass immer mehr Ältere in Deutschland einen regulären Job haben.

Beschäftigungsquote bei 60- bis 64-jährigen mehr als verdoppelt

So sei die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 60 und 64 Jahren seit dem Jahr 2000 um rund eine Million auf 1,6 Millionen gestiegen. Dieser Zuwachs sei keineswegs nur Ergebnis der demografischen Entwicklung, sondern auch einer steigenden Beschäftigtenquote.. Diese habe sich bei den 60- bis 64-jährigen in den letzten 10 Jahren auf rund 32 % weit mehr als verdoppelt hat.

Fazit

«Die Bundesregierung hält die im Jahr 2007 beschlossene schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze weiterhin für notwendig und für vertretbar.» Die Rente mit 67 soll endgültig 2029 erreicht werden. Mit der schrittweisen Anhebung der Altergrenze sollen Rentenbeitrag und Rentenniveau stabilisiert werden.

Schlagworte zum Thema:  Regelaltersgrenze

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