Mit Methoden- und Moderationskompetenz wollen zwei Gründerinnen eine produktivere Meetingkultur in Unternehmen schaffen. Dabei greifen sie auf den Ansatz Liberating Structures zurück. Die Nachfrage ist groß. Denn der Leidensdruck ist in der Vielzahl virtueller, hybrider und physischer Meetings enorm gewachsen.
Drei Fragen genügen oft schon, um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Meetingkultur in einem Unternehmen herrscht:
- Wird produktiv gearbeitet oder viel Zeit mit Floskeln verbracht?
- Beteiligen sich alle oder nur einige wenige?
- Und wie viele Meetings gibt es eigentlich jeden Tag?
Der Worst Case lautet: Floskelbingo, Monologe, Meetingflut – allesamt Hinweise dafür, dass etwas schiefläuft. So hat beispielsweise die Produktivität in Meetings viel damit zu tun, wie sicher die Umgebung von den Beteiligten eingeschätzt wird. Floskeln sind ein Symptom dafür, dass sich die Teilnehmenden lieber auf einer allgemeinen, ungefährlichen Ebene bewegen, als konkrete Dinge anzusprechen. Auch dass sich nur wenige beteiligen, liegt weniger an den einzelnen Personen, sondern vielmehr an der Art und Weise, wie wir Menschen dazu einladen, Inhalte beizutragen. Selbst die Anzahl von Meetings pro Tag und das Stöhnen über die fehlende produktive Arbeitszeit können ein Anzeichen dafür sein, dass die wertvolle Zei...
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