Risiken bei Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten planen zahlreiche Unternehmen Stellenabbaumaßnahmen, andere nutzen das Instrument der Kurzarbeit zur Beschäftigungssicherung. Kurzarbeit und Stellenabbaumaßnahmen schließen sich nicht per se aus. Wird Kurzarbeit in Erwägung gezogen, sollten mögliche Risiken bekannt sein. 

Die wirtschaftliche Lage bleibt herausfordernd: Sinkende Auftragszahlen und Absätze, hohe Finanzierungskosten, geopolitische Unsicherheiten und Fachkräftemangel setzen viele Unternehmen unter Druck. Während zahlreiche Unternehmen Stellenabbaumaßnahmen ins Auge fassen, nutzen andere Kurzarbeit, um Arbeitsausfällen zu begegnen. Jüngst hat Audi für seine Werke in Ingolstadt und Neckarsulm vorsorglich Kurzarbeit angemeldet.

Das konjunkturelle Kurzarbeitergeld (KUG) wirkt wie ein Stoßdämpfer für den Arbeitsmarkt, bedarf aber einer sorgfältigen Vorbereitung und präzisen Umsetzung. Nach dem Ende der Corona-Erleichterungen gelten die strengeren Regeln der §§ 95 ff. SGB III wieder uneingeschränkt. Die verlängerte Bezugsdauer von 24 Monaten bleibt bis Ende 2026 bestehen (Anm. der Redaktion: Dieser Beschluss erfolgte nach der Drucklegung der Print-Ausgabe; siehe Online-Beitrag "Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld erneut verlängert").

Fehler bei der Einführung der Kurzarbeit, der Anzeige des Arbeitsaus...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Personalmagazin.
Personalmagazin 1/2026

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Schlagworte zum Thema:  Kurzarbeit