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| Preisverleihungen

"Europas Beste Arbeitgeber 2015" gekürt

In Luxemburg trafen sich "Europas Beste Arbeitgeber 2015" zur Preisverleihung des Great Place to Work Instituts.
Bild: Great Place to Work Institute

Bei einer Preisverleihung in Luxemburg wurden Anfang Juni "Europas Beste Arbeitgeber 2015" ausgezeichnet. Erfreulich aus deutscher Sicht: Wie im vergangenen Jahr auch liegen die deutschen Unternehmen im Ländervergleich auf dem zweiten Platz.

Im Frühjahr hatte das Great Place to Work Institut wie in den Vorjahren auch bereits die nationalen Gewinner des Arbeitsgeberwettbewerbs bekannt gegeben. Deutschlands "Beste Arbeitgeber" wurden im März in Berlin ausgezeichnet.

Im Anschluss daran durften sich die Sieger der nationalen Wettbewerbe wiederum Chancen darauf ausrechnen, auch unter die besten Arbeitgeber Europas zu kommen. Nun hat das Great Place to Work Institut die Bestenliste veröffentlicht und die Sieger bei einer Preisverleihung in Luxemburg geehrt.

Insgesamt wurden die 100 besten Unternehmen des aktuellen Wettbewerbs in drei verschiedenen Größenkategorien ausgezeichnet. Im Ländervergleich belegt Deutschland mit 21 platzierten Unternehmen wie bereits im Vorjahr den zweiten Platz – hinter dem Sieger Großbritannien (mit 27 Unternehmen) und gefolgt von Dänemark (20), Schweden (17), Frankreich und Spanien (je 15) sowie Irland und Italien (je 14).

Gewinner in der Kategorie "Multinationale Arbeitgeber"

In der Kategorie "Europas 25 Beste Multinationale Arbeitgeber" wurden in diesem Jahr folgende deutsche Unternehmen ausgezeichnet, darunter jeweils deutsche und weitere europäische Niederlassungen: Net App mit deutscher Niederlassung in Kirchheim (Platz 1), EMC aus Schwalbach (Platz 2), W. L. Gore & Associates aus Putzbrunn (Platz 3), Microsoft aus Unterschleißheim (Platz 5), SAS Institute aus Heidelberg (Platz 6), Hilti aus Kaufering (Platz 12), Adecco Group aus Düsseldorf (Platz 13), Janssen-Cilag aus Neuss (Platz 14), Mundipharma aus Limburg (Platz 17), Biogen aus Ismaning (Platz 21) und IFS aus Erlangen (Platz 23).

In die Kategorie "multinationale Arbeitgeber" fallen Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern in Europa, davon mindestens 40 Prozent der Belegschaft außerhalb des jeweiligen Stammlands, die eine erfolgreiche Platzierung bei den Great-Place-to-Work-Wettbewerben in mindestens drei europäischen Ländern vorweisen können.

Gewinner in der Kategorie "Unternehmen über 500 Mitarbeiter"

In der Kategorie "Europas 25 Beste Große Arbeitgeber - Unternehmen über 500 Mitarbeiter" platzierten sich aus Deutschland der für die Automobilindustrie tätige Embedded-Systems-Spezialist Vector Informatik aus Stuttgart (Platz 10), der auf das Gesundheitswesen spezialisierte IT-Dienstleister VSA-Unternehmensgruppe aus München (Platz 15), die Sparda-Bank München (Platz 19), der Mess- und Sensortechnikspezialist Elobau aus Leutkirch (Platz 22) sowie die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse (Platz 24) aus München. Platz 1 in dieser Kategorie belegt das französische Beratungsunternehmen Davidson.

Gewinner in der Kategorie "Kleine und Mittlere Arbeitgeber"

In der Kategorie "Europas 50 Beste Kleine und Mittlere Arbeitgeber - Unternehmen 50 bis 500 Mitarbeiter" wurden aus Deutschland ausgezeichnet: das IT-Unternehmen Sepago aus Köln (Platz 23), der E-Commerce-Spezialist Netpioneer aus Karlsruhe (Platz 24), die Altenpflegeeinrichtung St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven (Platz 32), der Arzneimittelhersteller Pascoe Naturmedizin aus Gießen (35) und die IT-Beratung Maiborn Wolff aus München (Platz 37). Auf Platz 1 bei den KMU-Unternehmen landete in diesem Jahr das schwedische IT-Unternehmen Cygni.

Über den Wettbewerb

Um die teilnehmenden Unternehmen zu evaluieren, befragte das Great Place to Work Institut deren Mitarbeiter und Führungskräfte. Insgesamt nahmen dieses Mal mehr als 2.300 Unternehmen aller Größen und Branchen mit über 1,5 Mio. Beschäftigten an der Befragung teil. Themen bei der Mitarbeiterbefragung waren dabei unter anderem "Führung", "Wertschätzung", "Qualität der Zusammenarbeit", "Unterstützung der beruflichen Entwicklung", "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" und "Gesundheitsförderung". Die Manager beantworteten Fragen zur Personal- und Führungsarbeit des Unternehmens.

Die komplette Siegerliste finden Sie hier.

Haufe Online Redaktion

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