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| Preisverleihung

"Deutschlands Beste Arbeitgeber 2013" gekürt

"Deutschlands Beste Arbeitgeber 2013" wurden in Berlin gekürt.
Bild: Gero Breloer/ Great Place to Work Institute

Das Great Place to Work Institute hat bereits zum elften Mal "Deutschlands Beste Arbeitgeber" gekürt. Neben den Auszeichnungen in vier Unternehmensgrößen gab es Sonderpreise für außergewöhnliche Unternehmensleistungen. Zusätzlich wurde erstmals der CSR-Preis der Bundesregierung verliehen.

Die feierliche Preisverleihung zum diesjährigen Award fand am 24. April in Berlin statt. Als die besten drei in der Klasse über 5.000 Mitarbeiter wählte die Jury die Techniker Krankenkasse, die Datev eG und die SAP AG. In der Unternehmensgröße 2.001 bis 5.000 Mitarbeiter kam die Microsoft Deutschland GmbH auf Rang eins, gefolgt von der Sick AG und der Johnson & Johnson Medical GmbH. Bei den Unternehmen mit 501 bis 2.000 Mitarbeitern setzen sich die Netapp Deutschland GmbH, der Personaldienstleister DIS AG und das Industrieunternehmen W. L. Gore & Associates GmbH durch. In der Größe 50 bis 500 Mitarbeiter waren die Gewinner das Tagungshotel Schindlerhof Klaus Kobjoll GmbH, die IT-Beratung Pentasys AG und die Pflege- und Betreuungseinrichtung St. Gereon Seniorendienste gGmbH.

Vier Sonderpreise vergeben

Für besondere Leistungen vergab die Jury dieses Jahr auch wieder eine Reihe von Sonderpreisen. Hierbei wurde die Sparda-Bank in der Kategorie "Personalführung" ausgezeichnet. Wie im letzten Jahr erhielt die Firma W. L. Gore & Associates einen Sonderpreis, diesmal für das Thema "Chancengleichheit & Diversity". Die St. Gereon Seniorendienste, die auch 2011 schon einen Sonderpreis für sich verbuchen konnten, erhielten dieses Jahr eine Extra-Auszeichnung im Bereich "Gesundheit". Neben der Erstplatzierung bei den Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern konnte sich das Tagungshotel Schindlerhof Klaus Kobjoll  ebenfalls über den Sonderpreis in der Kategorie "Wissen & Kompetenz" freuen.

Ablauf des Auswahlverfahrens

Die Teilnahme zum Wettbewerb "Deutschlands Bester Arbeitsgeber" steht allen Unternehmen in Deutschland ab 50 Mitarbeitern offen. Die erste Stufe des Auswahlprozesses bildet eine Mitarbeiterbefragung ("Trust Index"). Danach führt das Great Place to Work Institut im Unternehmen einen Kulturaudit durch, der die Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit analysiert. Im letzten Schritt werden aus den teilnehmenden Unternehmen die Preisträger ausgewählt und prämiert.

Bundesregierung ehrt Gewinner des CSR-Preises

Bei der feierlichen Veranstaltung wurden auch die Gewinner des CSR-Preises bekannt gegeben. Der Award wurde - dieses Jahr zum ersten Mal - von der Bundesregierung an Firmen vergeben, die sich durch eine verantwortungsvolle Unternehmensführung auszeichnen. "CSR" steht für "Corporate Social Responsibility" und die Juroren bewerten damit faire Geschäftspraktiken, mitarbeiterorientierte Personalpolitik, den sparsamen Einsatz von natürlichen Ressourcen, den Schutz von Klima und Umwelt, ernst gemeintes Engagement vor Ort und Verantwortung auch in der Lieferkette.

Der Preis bei den größten Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern ging an die Tchibo GmbH. Die Juroren lobten die Nachhaltigkeit der Firma in allen Unternehmensprozessen, von der Beschaffung auf den Kaffeeplantagen bis ins Marketing. Bei den Großunternehmen entschied sich die Jury für die Hipp GmbH & Co. Produktion KG, deren Lebensleistung für ihr Engagement in Umwelt, Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur geehrt wurde. In der Kategorie "Mittelstand" konnte sich die Studiosus Reisen München GmbH durchsetzen. In der Begründung der Jury hieß es, dass das Unternehmen "in einem schwierigen Feld Pionierarbeitet leistet und in seiner Strategie feste Ziele zur Umsetzung der unternehmerischen Verantwortung setzt". Bei den Kleinunternehmen lag das Schmuckatelier Thomas Becker aus Hamburg vorne, das den Preis für die Nachhaltigkeit bei der Beschaffung der Materialien, beispielsweise ökofaires Gold erhielt.

Auch beim CSR-Wettbewerb gab es einen Sonderpreis, den die Jury der Türenmann Stuttgart GmbH überreichte. Sie honorierte damit, dass der Fachbetrieb die Arbeit in sozialen Projekten als festen Bestandteil in den Ausbildungsplan aufgenommen hat.

Haufe Online Redaktion

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