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| DGFP in der Krise

DGFP steht vor Standortschließungen und Personalabbau

Katharina Heuer, neue Geschäftsführerin der DGFP, fährt offenbar einen radikalen Sparkurs.
Bild: philipp von recklinghausen / lux-fotografen.de

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) ist in wirtschaftliche Schieflage geraten: Die Zentrale wird von Düsseldorf nach Frankfurt verlegt, alle anderen Standorte – mit Ausnahme von Berlin – werden geschlossen.

Schon seit Wochen kursierten die Gerüchte, dass die von der neuen Geschäftsführerin Katharina Heuer eingeleitete Neuausrichtung der DGFP auf wirtschaftlich wackeligen Füßen stünde. Bei der Mitgliederversammlung am gestrigen Abend gaben Geschäftsführung und Vorstand nun bekannt, dass "unerwartet dramatische Finanzlöcher" in der Bilanz aufgetaucht seien. Offenbar machen diese eine schmerzhafte Reorganisation der altehrwürdigen Fachorganisation für das Personalmanagement notwendig.

Zentrale der DGFP künftig in Frankfurt

Die Standorte in Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Stuttgart und München werden geschlossen, die Zentrale wird zum 1. Januar 2016 von Düsseldorf nach Frankfurt verlegt. Von der Umstrukturierung, die der Vorstand der DGFP vergangene Woche beschlossen hat, sind über 70 Mitarbeiter betroffen.

Vor einer Woche wurde, wie berichtet, die Trennung von Hendrik Leuschke, dem langjährigen Geschäftsführer und Leiter der DGFP-Akademie, bekannt gegeben. Die Akademie, einst renommiert und wirtschaftsstark, ist offenbar Teil der finanziellen Schwierigkeiten.

Eine ausführliche Analyse der Situation folgt in Kürze.

Haufe Online Redaktion

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