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Unternehmen wollen neue Lerntechnologien ausprobieren

Experimentierfreudig: Laut einer Studie soll in der betrieblichen Weiterbildung mehr moderne Lerntechnologie zum Einsatz kommen.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Neue Lerntechnologien auszuprobieren: Das steht auf der Agenda vieler Unternehmen ganz oben. Das ist das Ergebnis einer neuen internationalen Studie. In den Lerntechnologien, die ausprobiert werden sollen, spiegelt sich der Trend zu mobilem und informellem Lernen.

In den vergangenen zwölf Monaten sei es für die Aus- und Weiterbildungsabteilungen in Unternehmen wichtiger geworden, neue Lerntechnologien auszuprobieren (48 Prozent) als eine eigene Lernstrategie zu entwickeln oder eine bestehende weiterzuentwickeln (47 Prozent), lautet ein Ergebnis der "2016 Learning Technology Study" des Beratungsunternehmens Brandon Hall Group.

An dritter Stelle der Top-Fünf Prioritäten steht demnach ein besserer Performance Support (42 Prozent), sowie Learning Analytics (39 Prozent) und neue oder andere Lernformate auszuprobieren (38 Prozent).

Mobile und soziale Lerntechnologien ganz vorne

Der Trend zu mobilem und informellen Lernen spiegelt sich in den Top-Prioritäten für Lerntechnologien, bei denen mobile und soziale Lerntechnologien ganz vorne stehen. Weniger zufrieden zeigten sich die Befragten mit ihren aktuellen Learning Management Systemen (LMS). Hier planen laut Studie, 39 Prozent der Befragten das LMS in ihrem Unternehmen durch eine neue Lösung zu ersetzen.

Als wichtigste Gründe angegeben werden eine bessere Benutzerfreundlichkeit und Administration. Ebenfalls eine große Rolle spiele die mögliche Integration in ein Talent Management System (36 Prozent).

Geringe Zufriedenheit mit Augmented Reality und Apps

Insgesamt sind viele Benutzer nicht zufrieden mit den Funktionen der angebotenen Lerntechnologie. Mit 48 Prozent ist die Unzufriedenheit mit Augmented Reality-Technologien besonders hoch, auch Mobile Apps haben mit 37 Prozent unzufriedener Benutzer noch Luft nach oben.

Für die im März und April 2016 durchgeführte Studie  sammelten die Autoren 300 Antworten von Teilnehmern aus 31 verschiedenen Branchen in 35 Ländern, darunter die USA, England, Frankreich, Deutschland, Indien, die Türkei und Australien.

Haufe Online Redaktion

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