19.04.2016 | Online-Weiterbildung

E-Learning ahmt traditionelle Sprachschule nach

Bei der Online-Sprachschule "Lingoda" können die Lerner im virtuellen Klassenraum mit Lernern aus anderen Ländern interagieren.
Bild: Fotolia LLC.

Die Sprachschüler lernen online, doch im virtuellen Klassenzimmer können sie sich live mit Lernern aus verschiedenen Ländern austauschen: So sieht das Lernkonzept der Online-Sprachschule "Lingoda" aus. Dafür hat der E-Learning-Anbieter gerade frisches Geld von Investoren erhalten. 

Die Berliner Online-Sprachschule Lingoda erhält neues Geld von der German Startup Group. Das Unternehmen kann damit bereits im zweiten Jahr in Folge Kapital von Investoren einsammeln.

Bereits 2015 hatte die Online-Sprachschule rund 2,5 Millionen Euro von Investoren erhalten, darunter so bekannte Namen wie Fugger, die Parfümeriekette Douglas oder die Oetker-Familie. Auch die German Startup Group hatte bereits in Lingoda investiert. 

Online-Lerner können sich sehen, hören und sprechen

Angeboten werden bei Lingoda die Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Das Besondere an dem E-Learning-Konzept: Gelernt wird in virtuellen Klassenräumen, in denen die Schüler aus verschiedenen Ländern zusammen "sitzen", sich sehen und hören können und miteinander sprechen.

Mit diesem Lehrprinzip will Lingoda die traditionelle Sprachschule vor Ort nachahmen. Als weitere Besonderheit nennt das Unternehmen, dass seine Sprachkurse zertifiziert sind. Ein Abschluss werde anerkannt und sei zum Beispiel für die Beantragung eines Visum gültig.

Zu den Wettbewerbern von Lingoda gehören die Startups Busuu und Babbel, die ebenfalls beide in Berlin ansässig sind.

Schlagworte zum Thema:  Weiterbildung, E-Learning, Personalentwicklung, Lernen, Online-Weiterbildung

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