Fit für die Zukunft durch Veränderung
Die Studie des Beratungs- und Weiterbildungsanbieters Comteam dreht sich rund um das Thema "Changeability", konkret um die Frage, wie veränderungswillig und veränderungsfreudig Mitarbeiter und Führungskräfte ihr Unternehmen finden.
462 Personen aus unterschiedlichen Branchen haben an der Umfrage teilgenommen, darunter Mitarbeiter (21 Prozent), Fachführungskräfte (15 Prozent), Gruppen-/Teamleiter (17 Prozent), Mittelmanager (30 Prozent) und Vorstand/Geschäftsführer (17 Prozent).
Mitarbeiter veränderungswilliger als ihr Unternehmen?
Bei die Frage, wie veränderungswillig die Teilnehmer ihr Unternehmen und sich selbst auf einer Skala von eins bis fünf sehen, zeigt sich, dass sich die Mitarbeiter einen größeren Veränderungswillen zuschreiben (im Schnitt 3,78) als ihrem Unternehmen (3,26). Gleiches gilt für die Veränderungskompetenz – die Teilnehmer stufen sich selbst kompetenter ein (3,67) als ihr Unternehmen (3).
Fit für die Zukunft zu sein ist der wichtigste Treiber für Veränderungen
Hinsichtlich der Themen, die bei den Veränderungsprozessen eine Rolle spielen, gaben 55 Prozent "Fit für die Zukunft" an, 31 Prozent "Effizienzsteigerung" und 24 Prozent "Kostensenkung". Weiterhin wurden die Themen Unternehmenskultur (23 Prozent), Kundenorientierung (22 Prozent), Prozessoptimierung (20 Prozent), Innovation (20 Prozent), Umstrukturierung (12 Prozent), kontinuierliches Verbesserungsprogramm (11 Prozent) und Strategie (11 Prozent) genannt.
Arbeit der Changeprozess-Macher nur von zwei Prozent als sehr gut bewertet
Als Initiator der Veränderungen wurde in erste Linie das Top-Management (21 Prozent) genannt, gefolgt von den Bereichs- und Hauptabteilungsleitern (16 Prozent) sowie den Experten und Fachführungskräften (15 Prozent).
Die Arbeit der Macher der Changeprozesse wird von 38 Prozent als befriedigend bewertet, von 31 Prozent als gut und von 17 Prozent mit der Note ausreichend versehen. Lediglich zwei Prozent bewerten die Arbeit als sehr gut, während sie zwölf Prozent gar als mangelhaft benoten.
Unternehmenskultur unterstützt Veränderungen zu wenig
38 Prozent sind der Ansicht, dass ihre aktuelle Unternehmenskultur die wichtigen Veränderungsprozesse schwäche, 19 Prozent finden gar, dass die Kultur die Prozesse sehr schwäche. 23 Prozent antworteten "mal so, mal so". Demgegenüber stehen 14 Prozent, die ihre Unternehmenskultur als unterstützend für Veränderungen wahrnehmen. "Sehr unterstützend" sehen sie nur sechs Prozent.
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