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Personalplanung mit HR Forecast

Florian Fleischmann und Christian Vetter (von links): Die Start-up-Gründer bieten eine Lösung für die Personalplanung an.
Bild: HR Forecast

Start-ups mit klugen, digitalen Produkten und Dienstleistungen für HR schießen allerorts aus dem Boden. Das Personalmagazin stellt sie in einer Serie vor. Heute: das Start-up HR Forecast mit einem Tool zur Personalplanung.

Wer hat das Start-up gegründet?

Florian Fleischmann und Christian Vetter haben während ihres dualen Studiums bei Nokia Siemens Networks beziehungsweise Osram festgestellt, dass verknüpfte Daten unerlässlich sind, um die komplexen Fragestellungen und Herausforderungen rund um das Thema "Personal" beantworten zu können. Während eines Kooperationsprojekts mit Größen aus der Wirtschaft und Wissenschaft sowie anschließender Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium wurde somit ein neuer Ansatz fürs Personalmanagement entwickelt.

Was ist die Idee von HR Forecast?

Wir machen mehr aus den Personaldaten eines Unternehmens. Am Beispiel der strategischen Personalplanung sieht das so aus, dass wir ein Planungsmodell zur Verfügung stellen, welches die Finanz- und Geschäftsplanung des Unternehmens in konkrete zukünftige Personalbedarfe übersetzt. Somit kann der Bogen von der Unternehmensstrategie zu jedem einzelnen Mitarbeiterbedarf gespannt werden. Wir entwickeln Big-Data-Technologien und Methoden vom Recruiting über die Entwicklung bis hin zur Nachfolgeplanung, sowie für die Unternehmensstrategie. Dabei unterstützen wir unsere Kunden aktiv bei der Entscheidungsfindung, indem wir sie über Workshops durch das Projekt begleiten. Unsere Technologie ist modular aufgebaut, weswegen wir für jede Fragestellung schnell und kostengünstig eine maßgeschneiderte Lösung zur Verfügung stellen können. Der Kunde muss die Technologien nicht selbst bedienen oder gar implementieren oder ein umfassendes Verständnis im Datenmanagement mitbringen.

Wie war die Entwicklungszeit?

Die Entwicklung des Ansatzes hat fast vier Jahre gedauert, was ein großes Maß an Disziplin, Kreativität und Motivation gefordert hat. In zahlreichen Gesprächen mit Experten wurden während der Entwicklung immer wieder neue Perspektiven und Möglichkeiten aufgezeigt, den Ansatz zu verfeinern und weiterzuentwickeln.

Was soll noch geändert werden?

Wir fokussieren uns zunehmend auf das makroökonomische Umfeld von Unternehmen, wofür bereits hochpräzise Bevölkerungs-, Bildungs- und Arbeitsmarktsimulationen entwickelt worden sind. Somit können wir genaue Aussagen über die Situation auf den Arbeitsmärkten im Hinblick auf Geografie und Verfügbarkeit treffen.

Was können etablierte Unternehmen von HR Forecast lernen?

Komplexe Lösungen und Wissen werden durch außerordentlich gute Teams generiert. Wir versuchen daher, in unseren Teams immer mit einem hohen Grad an Diversität zu arbeiten. Wir haben Mitarbeiter zwischen 21 und 73 Jahren aus mehr als zehn verschiedenen Nationen, von Usbekistan bis hin zu den USA. Nur so kann Wissen über neueste Technologien effizient in Lösungen der nächsten Generation einfließen und Erfahrung optimal weitergegeben werden.

Videotipp: Ein Erklärvideo zu den Funktionen von HR Forecast finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins und in der Personalmagazin-App. Die Personalmagazin-App können Sie hier auf Ihr Tablet herunterladen.

Weitere HR-Start-ups der Serie:

Trainee.de, eine Onlineplattform zur gezielten Suche nach Absolventen

Careerdate, eine Online-Plattform, über die sich Bewerber und Mitarbeiter zu persönlichen Treffen verabreden können

Talentrocket, ein Online-Portal, auf dem Jura-Studenten und Arbeitgeber zusammentreffen

Voito, eine Online-Plattform, die Unternehmen und Personaldienstleister zusammenbringt

Talenda, eine Recruiting-Plattform, die Bewerber und Arbeitgeber mit technischem Hintergrund zusammenbringt

Schlagworte zum Thema:  Personalplanung, Startup

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