Coaching-Wunsch trifft auf Kurzseminare
Laut der Studie des Führungskräfteverband ULA, die in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Managerseminare" entstanden ist, liegt Coaching als Weiterbildungsmaßnahme ganz vorne: Auf einer Skala von eins ("Das Weiterbildungsformat kommt für mich nicht in Frage") bis sechs ("Das Weiterbildungsformat ist für mich sehr interessant") bewerten die 312 befragten Führungskräfte das Format durchschnittlich mit 4,3.
Nur 16 Prozent nutzen Coaching
Allerdings haben wenige Führungskräfte in der Praxis die Möglichkeit, die beliebte Weiterbildungsmaßnahme zu nutzen: Nur 16 Prozent der Befragten geben an, dieses Jahr ein Coaching absolviert zu haben oder eines absolvieren zu wollen. Eine Studie der Stanford University kam vor kurzem zu einem ähnlichen Ergebnis: Hier standen fast 100 Prozent der befragten US-amerikanischen Führungskräfte einem Coaching positiv gegenüber, doch 66 Prozent konnten diese Entwicklungsmaßnahme nicht in Anspruch nehmen. Die jetzt vorliegende Studie legt nahe, dass die Verhältnisse hierzulande ähnlich sind.
Kurzseminare liegen vorn
Der Weiterbildungsrealität in den Chefetagen sieht indes laut Studie so aus: Führungskräfte besuchen am häufigsten kürzere Präsenzveranstaltungen wie etwa Eintagesseminare (43 Prozent) und Zweitagesseminare (34 Prozent); auch Kurzworkshops von zwei bis drei Stunden werden demnach häufig gebucht.
Die Umfrage gibt zudem Aufschluss darüber, bei welchen Themen sich die Führungskräften Unterstützung wünschen. Ganz vorne rangiert dabei das Kompetenzfeld "Selbstführung", gefolgt von "Stressmanagement", "Strategieentwicklung" und "Mitarbeitermotivation".
Mehr zum Thema "Selbstführung" erfahren Sie im Beitrag "Führen Sie sich selbst" in Ausgabe 10/2013 des Personalmagazins.
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