Einsame Leitwölfe wünschen sich externen Beistand
Einsam an der Spitze - diese Lage trifft einer Studie der Stanford University zufolge auf viele CEOs zu. Die Studie legt nahe, dass die Coaching-Möglichkeiten in vielen Unternehmen noch nicht annähernd ausgeschöpft werden: 66 Prozent der befragten Top-Führungskräfte geben an, keine externe Leadership-Beratung zu erhalten – obwohl fast 100 Prozent dem positiv gegenüber stehen. Das vermeldet die renommierte US-Universität auf Ihrer Webseite.
Coaching wird entstigmatisiert
Für Ihren "2013 Executive Coaching Survey" befragten die amerikanischen Wissenschaftler in Kooperation mit der Miles Group 200 Führungskräfte der oberen und obersten Ebene. Die Befragung gibt auch Aufschluss darüber, wer das Coaching der Top-Führungskräfte initiiert: 78 Prozent der CEOs sagen, dass es ihre eigene Idee gewesen sei, während bei 21 Prozent der Vorstandsvorsitzende die Initiative ergriffen habe. Obwohl Coaching laut Einschätzung der Autoren mehr und mehr entstigmatisiert werde, bleibt bei 60 Prozent der Fortschritt des Coaching-Prozesses eine Sache zwischen CEO und Coach. Nur in einem Drittel der Fälle werde auch das Board über den Stand der Coaching-Dinge informiert, so die Studie.
Kein großes Interesse an Empathiefähigkeit
Bei den thematischen Schwerpunkten des Coachings liegt der Stanford-Befagung zufolge Konfliktbewältigung vorne: Dies nannten 43 Prozent der befragten CEOs als oberste Priorität. Weitere Themen, die ebenfalls eine Rolle im Top-Management-Coaching spielen, sind das Teilen von Verantwortung und Delegieren, Teambuilding und Beratungsfähigkeiten. Kein großes Interesse zeigten die Männer und Frauen an der Unternehmensspitze daran, ihre Motivationsfertigkeiten, Empathiefähigkeit und Überzeugungskompetenzen zu entwickeln. Die Vorstände erwarten von ihren Geschäftsführern vor allem, dass sie ihre Beratungsfähigkeiten mit der Weiterentwicklung interner Talente verbessern und ihre Fähigkeiten zum Teilen von Verantwortung und Delegieren erweitern.
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