Entspannung durch richtiges Zeitmanagement
Für eine erfolgreiche Burnoutprävention empfiehlt es sich, die eigene Zeit gut zu planen und die richtigen Prioritäten zu setzen. Im einzelnen bedeutet das:
- Organisieren Sie Ihren Tag nach Prioritäten. Fangen Sie mit dem Wichtigsten an. Das müssen nicht unbedingt berufliche "To-Dos" sein.
- Beginnen Sie im Büro nicht mit dem Lesen von Emails und versuchen Sie nicht zuerst die vielen “Kleinigkeiten” in den Griff zu bekommen, weil sonst wieder zu wenig Zeit für das wirklich Wichtige übrig ist und unnötiger Stress entsteht.
- Planen Sie ausreichen Pufferzeiten ein
- Bündeln Sie ähnliche Aktivitäten
- Delegieren Sie richtig
Berufliche Dinge brauchen nicht immer Vorrang
Wer sportliche Betätigung, Freunde treffen oder "Zeit für sich selbst haben" der Arbeit immer hinten anstellt, geht gesundheitliche Risiken ein, wie zum Beispiel psychosomatische Symptome oder ein Erschöpfungssyndrom.
Konsequente Planung der Arbeit zuhause
Für diejenigen, die Arbeit mit nach Hause nehmen, ist Zeitmanagement besonders wichtig. Führungskräfte, die regelmäßig Arbeit aus dem Büro am Wochenende mit nach Hause nehmen müssen, wirken zunehmend bedrückt, wenn sie einen Konflikt mit der Familie erwarten. Treffen Sie eine Entscheidung: Wenn Sie zu Hause arbeiten möchten, dann klären Sie das so bald wie möglich mit der Familie und legen Sie eine realistische Zeitspanne und eine Uhrzeit fest. So bedrückt Sie die noch zu erledigende Arbeit weniger, als wenn Sie diese vor sich herschieben und im Hinterkopf haben.
Halten Sie sich einen Tag in der Woche komplett arbeitsfrei
Wichtig ist, sich einen Tag in der Woche komplett freizuhalten, an dem keinerlei Büroarbeiten zu Hause erledigt werden. Nur so finden Sie Abstand von der Geschäftigkeit.
Zum Autor: Dr. Michael Spreiter berät als Management Coach Führungskräfte und Unternehmen zu den Themen Burnoutvermeidung und Gesundheitsmanagement. Zuvor war er selbst als Manager in verschiedenen Dax-30-Konzernen tätig.
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
468
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
414
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
280
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
224
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
202
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
155
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
153
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1254
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
118
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
118
-
Warum Diversity-Maßnahmen oft scheitern
14.04.2026
-
Wie das "S" in ESG zur Mitarbeiterbindung beiträgt
09.04.2026
-
Arbeit trotz Krankheit – Kommission empfiehlt Teilkrankschreibung
08.04.2026
-
ZP Süd 2026: Zwei Tage HR-Wissen zu „Team Human x AI“
07.04.2026
-
KI-Agenten werden an der Arbeitswelt vorbei entwickelt
02.04.2026
-
Altersdiskriminierung im Berufsalltag – zu jung, zu alt, zu unrecht
01.04.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
01.04.2026
-
Fünf Tipps für erfolgreiche HR-Software-Projekte
01.04.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
01.04.2026
-
Relationship-Matching als strategisches HR-Instrument
01.04.2026