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Mangelnde digitale Kompetenzen der Mitarbeiter gelten als künftige Gefährdung für die deutsche Wirtschaftskraft. Doch die Investitionen in notwendige Weiterbildung steigen laut Digital Office Index des Digitalverbands Bitkom erst langsam.

Gezielt in die digitale Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren demnach erst 57 Prozent der Unternehmen, was lediglich eine Steigerung von zwei Prozent gegenüber der gleichlautenden Befragung von 2016 ausmacht. Nicht genug, stellt der Bitkom fest. Denn wenn vermehrt Maschinen, Roboter und Computer Tätigkeiten übernehmen würden, seien nicht nur IT-Spezialisten gefragt. „Digitale Kompetenzen brauchen dann alle Arbeitnehmer – und zwar bereits bei einfacheren Alltagstätigkeiten“, so Nils Britze, Bitkom-Referent Digitale Geschäftsprozesse.

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Mittelstand investiert in Digitalisierung

Laut der repräsentativen Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern hat vor allem der Mittelstand erkannt, dass mehr in die Ausbildung digitaler Kompetenzen investiert werden muss. Die Anzahl der mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern, die in entsprechende Weiterbildung investieren, sei von 50 Prozent im Jahr 2016 um zehn Prozentpunkte auf 60 Prozent gestiegen. Kleinere Unternehmen bis 99 Mitarbeiter seien dagegen mit 56 Prozent auf dem Stand von vor zwei Jahren verblieben. Hier gebe es deutlichen Nachholbedarf.

Benchmarking für das eigene Unternehmen

Mit der Veröffentlichung dieser Ergebnisse des Digital Office Index wirbt der Bitkom gleichzeitig bei Unternehmen dafür, sich an einem Benchmark zu beteiligen. Die Auswertung eines Online-Fragebogens soll Auskunft darüber geben, wie digital das eigene Unternehmen im Vergleich mit anderen bereits  aufgestellt ist.

>> Hier geht es zum Online-Fragebogen der Bitkom für das Unternehmens-Benchmarking.


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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Weiterbildung