(1) In den Konzernabschluß sind das Mutterunternehmen und alle Tochterunternehmen ohne Rücksicht auf den Sitz und die Rechtsform der Tochterunternehmen einzubeziehen, sofern die Einbeziehung nicht nach § 296 unterbleibt.

 

(2[1]) Hat sich die Zusammensetzung der in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen im Laufe des Geschäftsjahrs wesentlich geändert, so sind in den Konzernabschluß Angaben aufzunehmen, die es ermöglichen, die aufeinanderfolgenden Konzernabschlüsse sinnvoll zu vergleichen.

 

(3) 1Die Tochterunternehmen haben dem Mutterunternehmen ihre Jahresabschlüsse, Einzelabschlüsse nach § 325 Abs. 2a, Lageberichte, gesonderten nichtfinanziellen Berichte[2], Konzernabschlüsse, Konzernlageberichte, gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichte[3] und, wenn eine Abschlussprüfung stattgefunden hat, die Prüfungsberichte sowie, wenn ein Zwischenabschluß aufzustellen ist, einen auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellten Abschluß unverzüglich einzureichen. 2Das Mutterunternehmen kann von jedem Tochterunternehmen alle Aufklärungen und Nachweise verlangen, welche die Aufstellung des Konzernabschlusses,[4] des Konzernlageberichts und des gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts[5] erfordert.

[1] Abs. 2 in dieser Fassung findet erstmals auf Erwerbsvorgänge Anwendung, die in Geschäftsjahren erfolgt sind, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben; vgl. Art. 66 Abs. 3 EGHGB.
[2] Eingefügt durch CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Anzuwenden ab 19.04.2017.
[3] Eingefügt durch CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Anzuwenden ab 19.04.2017.
[4] Geändert durch CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Anzuwenden ab 19.04.2017.
[5] Eingefügt durch CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Anzuwenden ab 19.04.2017.

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