IASB schließt Projekt zur Verbesserung des Ansatzes zur Entwicklung von Angabevorschriften ab
Nachdem der International Accounting Standards Board (IASB) am 25.3.2021 den Entwurf ED/2021/3 Disclosure Requirements in IFRS Standards – A Pilot Approach (Proposed Amendments to IFRS 13 and IAS 19) veröffentlicht hat, äußerte sich auch der DRSC in seiner Stellungnahme vom 12.1.2022 grundsätzlich positiv zum Konzept. Jedoch merkte der DRSC praktische Bedenken bei der Umsetzung und Kritik hinsichtlich der Formulierung zur Beschreibung von Informationen an.
Die Inhalte des verbesserten Ansatzes
Der verbesserte Ansatz umfasst folgende Leitlinien:
- Verständnis des Informationsbedarfs der Abschlussadressatendurch frühzeitige Einbindung der Abschlussadressaten und -ersteller
- Entwicklung von Angabevorschriften parallel zu den Ansatz- und Bewertungsvorschriften
- Berücksichtigung der Auswirkungen neuer Veröffentlichungsvorschriften auf die digitale Berichterstattung
- Verwendung genereller und spezifischer Ziele, die den Informationsbedarf für Investoren beschreiben und erklären
- Unterstützung der spezifischen Ziele, die den Abschlussersteller verpflichten entscheidungsnützliche Informationen zu veröffentlichen
Das IASB beabsichtigt, den verbesserten Ansatz bei der zukünftigen Entwicklung von Angabevorschriften zu verwenden.
Daneben lassen sich die Rückmeldungen sowie die Reaktion des IASB zum Entwurf ED/2021/3 Angabevorschriften in den IFRS – Ein Pilotansatz (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 13 und IAS 19) zusammengefasst im veröffentlichten Projektbericht wiederfinden.
Nur noch ein offenes Projekt übrig
Der sog. Targeted Standards-Level Review ist eines von mehreren Disclosure Initiative Projekten, mit denen die Offenlegung in den Jahresabschlüssen verbessert werden soll. Es bleibt nur noch ein Projekt der Disclosure Initiative – Subsidiaries without Public Accountability.
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