Außenprüfung: Heilberufe / 4.2.2 Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers – 13b-Falle

Systematisch gleichgelagert wie die o. g. EU-Erwerbe sind Leistungen, für die die sog. "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" gem. § 13b des UStG gilt. Unterliegen die Umsätze beim deutschen oder ausländischen Auftragnehmer der Umsatzsteuer (=Regelfall) rechnet dieser die Umsätze zum Nettopreis ab. Für die Abführung der Umsatzsteuer ist der Auftraggeber (hier Arzt als Leistungsempfänger) verantwortlich. Ein Vorsteuerabzug ist auch hier bei ausschließlich umsatzsteuerfreien Leistungen nicht möglich.

Unter diese Vorschrift[1] fallende Umsätze sind:

  • sonstige Leistungen eines Unternehmers mit Betrieb in der EU
  • Werklieferungen (z. B. Einbauten) die ein ausländischer Unternehmer in einer deutschen Praxis erbringt

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