Eine Emissionsberechtigung ist ein immaterielles Wirtschaftsgut und dem Umlaufvermögen zuzuordnen. Unter Emissionsberechtigungen i. S. d. Treibhausgas-Emissionshandelgesetzes versteht man die Befugnis zur Emission von einer Tonne Kohlendioxidäquivalent in einem bestimmten Zeitraum.[1] Berechtigungen nach dem TEHG gelten nicht als Finanzinstrumente i. S. v. § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes oder des § 2 Abs. 2b des Wertpapierhandelsgesetzes.[2]

[2] § 7 Abs. 5 TEHG; § 15 TEHG a. F. Zur ertragsteuerlichen Behandlung vgl. BMF, Schreiben v. 6.12.2005, IV B 2 – S 2134a – 42/05, BStBl 2005 I S. 1047, geändert durch BMF, Schreiben v. 7.3.2013, IV C 6 – S 2134-a/07/10003, BStBl 2013 I S. 275. Diese Schreiben sind weiterhin anzuwenden – BMF, Schreiben v. 11.3.2020, IV A 2 – O 2000/19/10008 :001, Anlage 1 Nr. 522, 523, BStBl 2020 I S. 298.

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