Forderungen und Verbindlich... / 2.3 Steuerbilanz

Die Ergebnisse der in der handelsrechtlichen Rechnungslegung zur Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken gebildeten Bewertungseinheiten sind auch für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblich. Insoweit stellt die Vorschrift eine besondere Ausprägung des Maßgeblichkeitsgrundsatzes dar. Werden daher in der Handelsbilanz durch die Bildung von Bewertungseinheiten finanzwirtschaftliche Risiken abgesichert, sind auch in der Steuerbilanz solche Risiken nicht gewinnmindernd zu berücksichtigen. Voraussetzungen sind, dass die Bewertungseinheiten in der Handelsbilanz ausgewiesen sind und der Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken dienen.

Nach der Begründung im Regierungsentwurf wird durch § 254 HGB nur die bisherige Praxis fortgeschrieben, sodass sich hieraus keine steuerlichen Auswirkungen ergeben.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Finance Office Professional. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Finance Office Professional 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge