| XXXLutz am Pranger

Profit über alles?

Proteste bei XXXLutz - der Umgang mit der Belegschaft ist fragwürdig
Bild: Haufe Online Redaktion

Ist das die XXX-Methode: Seine Möbelhäuser in Rekordtempo auf Profit bürsten und Mitarbeiter auf Servicegesellschaften auslagern? So beschreibt es jedenfalls Katharina Grimm in ihrem Beitrag "Die miese Masche des Möbelgiganten XXXL" auf STERN online.

Baden-Württembergs Arbeitsministerin Katrin Altpeter wird sogar mit der Einschätzung ""frühkapitalistische Herrschaftsmanier" zitiert.

Profit über alles bei XXXLutz?

Ein Gewerkschafter bringt den Führungsstil bei XXXLutz auf den Punkt: Man will "nicht lange auf die Profitabilität eines Standorts warten, sondern schnell Resultate sehen". Mehr zum Umgang des Möbelgiganten XXXLutz lesen Sie im Betrag "Die miese Masche des Möbelgiganten XXXL auf STERN online".

Bei Massenentlassungen muss der Betriebsrat einbezogen werden

In einem Zentrallager in Mannheim wurden Beschäftigte von XXXLutz von heute auf morgen entlassen. Doch nach Betriebsverfassungsgesetz hat der Arbeitgeber den Betriebsrat rechtzeitig und umfassend über den gegenwärtigen und künftigen Personalbedarf, zu unterrichten und mit dem Betriebsrat über Art und Umfang der erforderlichen Maßnahmen sowie über die Vermeidung von Härten zu beraten.

Einen Konzernbetriebsrat gibt es allerdings bei XXXLutz nicht. "Das Vorgehen bei XXX Lutz ist kein bedauerlicher Einzelfall. Deutschlandweit beschäftigt die XXX-Methode Betriebsräte, Gewerkschaften und Arbeitsgerichte" betont Grimm.

Schlagworte zum Thema:  Entlassung, Betriebsverfassungsgesetz, Gewerkschaft, Möbelhaus

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