Soziale Verantwortung in der Lieferkette: Baumarkt toom

Die Arbeitsbedingungen in vielen Steinbrüchen und Verarbeitungsbetrieben von Natursteinen sind oftmals schlecht. Mangelhafter Arbeitsschutz, mangelnde soziale Absicherung und sogar Kinderarbeit trifft man hier an. Der Baumarkt toom will seine soziale Verantwortung in der Lieferkette nun sicherstellen.

Als erste Baumarktkette in Deutschland hat toom gemeinsam mit dem unabhängigen Zertifizierer XertifiX e.V. einen Prozess entwickelt, um die Lieferkette von Natursteinen bis in den Steinbruch lückenlos zu verfolgen.

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Der Baumarkt toom will seine soziale Verantwortung in der Lieferkette sicherstellen

Durch regelmäßige Überprüfungen der Produktionsstätten trägt toom aktiv zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme bei der Herstellung und Verarbeitung von Natursteinprodukten bei.

Durch regelmäßige Überprüfungen der Produktionsstätten trägt toom aktiv zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme bei der Herstellung und Verarbeitung von Natursteinprodukten bei.

Zudem sind diese Natursteine mit dem PRO PLANET-Label gekennzeichnet. Damit führt das Tochterunternehmen der REWE Group konsequent seine Nachhaltigkeitsstrategie fort und bietet Kunden eine verlässliche Orientierungshilfe für den Einkauf nachhaltigerer Produkte.

Soziale Verantwortung umsetzen - von der Leitlinie zum Nachhaltigkeitsmanagement

Ein Großteil der weltweit gewonnenen Natursteine wird in Indien und China produziert. Auch toom bezieht rund 89 Prozent seiner Natursteine aus China. Die Arbeitsbedingungen in vielen Steinbrüchen und Verarbeitungsbetrieben sind in diesen Ländern allerdings weitaus schlechter, als es internationale Standards und teilweise auch die lokale Gesetzgebung verlangen.

Die REWE Group setzte unter Federführung von toom bereits in 2014 eine Leitlinie für Natursteinerzeugnisse auf, welche die Anforderungen an die gesamte Lieferkette - vom Großhandel über die Steinverarbeitung bis zu den Steinbrüchen - genau definiert.

Soziale Verantwortung durch Audits vor Ort sicherstellen

toom hat als erste Baumarktkette in Deutschland gemeinsam mit den Natursteinexperten von XertifiX e.V. einen Überprüfungsprozess entwickelt, der weit über die bisherigen Standardanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO hinausgeht. Dieser basiert auf einem engmaschigen Kriterienkatalog, der die wichtigsten Kernanforderungen an die Produzenten und Verarbeiter von Natursteinen in mehreren Bereichen definiert - beispielsweise "Soziales und Fairness", "Arbeitsschutz" oder "Transparenz".

"Durch regelmäßige Kontrollen in den Produktionsstätten möchten wir neben dem Ausschluss von Kinderarbeit und dem Schutz der Arbeiter auch weitere Maßnahmen, wie die Zahlung eines Mindestlohns, faire Arbeitszeiten, Sozialleistungen und Umweltschutz gewährleisten", erläutert Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf bei toom.

Faire Arbeitsbedingungen bei Natursteinen mit dem XertifiX PLUS-Label

XertifiX e.V. und toom haben in den letzten zwei Jahren bereits einen Großteil der Steinbrüche und Verarbeiter in China besucht und auditiert, aus denen toom mehrheitlich seine Produkte bezieht. Durch wiederholte und teilweise unangekündigte Besuche wird in den Produktionsstätten die Einhaltung der definierten Vorgaben überprüft.

Nur bei einem positiven Testergebnis erhalten die Natursteine derzeit exklusiv das sogenannte XertifiX PLUS-Label.

"Die zweimal jährlich durchgeführten Auditierungen sind ein laufender Prozess zur Sicherung der sozialen und ökologischen Anforderungen bei der Produktion unserer Natursteinprodukte. Basierend auf den Ergebnissen erarbeiten wir individuelle Maßnahmenkataloge. Wir entscheiden, mit wem wir die Zusammenarbeit fortführen, welche Steinbrüche und Verarbeiter weiter geschult werden müssen oder wo es wegen offenkundiger Mängel keine Perspektive für eine Zusammenarbeit mit toom geben kann", erklärt Rotondi.

dpa
Schlagworte zum Thema:  CSR, Lieferantenkette