Vom Umwelt- zum Nachhaltigkeitsmanagement
Was sich in den letzten Jahren verändert hat? Ökologie ist zu einem zentralen Begriff geworden, zeitgemäß und fordernd. Der Mensch bzw. der Mitarbeiter wird als Ressource bezeichnet.
Wenn es dazu beiträgt, dass der Mensch in der Arbeitswelt mehr wertgeschätzt wird, mag man die misslungene Begriffswahl fast verzeihen.
Was machen die anderen Unternehmen in Sachen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement
Es ist gut, wenn man verbreitet, was Betriebe alles unternehmen, um in Sachen Umweltschutz etwas zu verändern. Denn aus den vielen verschiedenen Maßnahmen kann jedes Unternehmen Anregung für sein eigenes Umweltmanagement schöpfen.
Umweltmanagement - Umweltschutz mit System
Basis aller erfolgreichen Aktionen sind stets systematisches Planen, Umsetzen, Kontrollieren und Steuern. Geeignet ist dafür ein spezielles Umweltmanagement im Betrieb und die Bestellung eines Umweltschutzbeauftragten.
Vom Umwelt- zum Nachhaltigkeitsmanagement: Mitarbeiter einbinden
Hat ein Unternehmen sich erst einmal dem ökologischen Gedanken verschrieben, erkennt es schnell, dass die Mitarbeiter konkrete Vorstellungen haben, wie sich in ihrer Arbeitsumgebung etwas verbessern ließe. Wer die Mitarbeiter ins Thema einbindet, gewinnt dadurch vertrauen und Engagement.
Recyclingpapier oder Biofleisch
Hier eine Auswahl an Umweltschutzmaßnahmen, die kleine oder große Unternehmen umsetzen können:
- Bei Printmedien auf Recycling-Material oder ganz auf Online-Lösungen umstellen,
- den Materialverbrauch in der Produktion reduzieren,
- branchenbezogene Öko-Richtlinien einhalten,
- Effizienz der Kühl- oder Klimaanlagen steigern,
- Bioprodukte in der Kantinenküche verarbeiten,
- Strom mit Photovoltaik selbst produzieren,
- auf ein Blockheizkraftwerke umsteigen,
- Vorgaben zur Verkehrsmittelwahl: Dienstfahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel statt Dienstwagen,
- Reiserichtlinie erlassen: Zug statt Flug,
- Angebote zur Umweltbildung machen oder fördern.
Da der Mensch Teil der Umwelt ist, hat der Mitarbeiter in ökologisch ausgerichteten Unternehmen meist einen höheren Stellenwert als in Betrieben, in denen wenig achtsam mit Natur und Rohstoffen umgegangen wird.
Ethisch korrekt im eigenen Betrieb heißt in der Praxis zum Beispiel
- Arbeitszeiten so zu planen und organisieren, dass flexibel gearbeitet werden kann oder
- hausinterne Kinderbetreuung anzubieten, damit die Mitarbeiter Beruf und Familie besser vereinbaren können.
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