Mobiles Arbeiten bei Jüngeren weiterhin beliebt
Seit Frühjahr 2020 führt die Universität Konstanz eine Langzeitstudie zum Thema Homeoffice durch. Bei der Studie werden stets dieselben Personen befragt, damit die Entwicklung über die Zeit hinweg verfolgt werden kann. Im November 2021 wurden erneut 688 Personen, die repräsentativ für Beschäftigte mit Bürotätigkeit sind, online befragt. Dabei zeigte sich, dass der Wunsch nach Homeoffice nach 20 Monaten Pandemie weiterhin im Durchschnitt stabil bei 2,9 Tagen liegt.
Um im Homeoffice arbeiten zu können auf Geld verzichten?
- Von den 18- bis 35-Jährigen würden 17 % sogar eine Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, um regelmäßig im Homeoffice arbeiten zu können.
- Bei den 36- bis 50-Jährigen sind es 16 %.
- Und 11 % der 51- bis 60-Jährigen würden auf Lohn verzichten.
Kontakte finden immer noch eher digital als persönlich statt
Eine hybride Arbeitskultur, die sich aus Homeoffice, mobilen Arbeitsformen und Präsenzarbeit zusammensetzt, ist in Deutschland noch wenig etabliert. Die pandemie-bedingten Veränderungen stellen die Unternehmen und die Beschäftigten deshalb weiterhin vor Herausforderungen.
- 70 % der Befragten gaben an, dass sie Meetings trotz Präsenzarbeit häufig online durchführen.
- 45 % haben viele persönliche Kontakte mit Kollegen, wenn sie am Arbeitsplatz präsent sind.
- 35 % versuchen ihre Präsenzzeiten im Büro so zu legen, dass sie mit anderen aus ihrem Team gemeinsam anwesend sind.
- 26 % der Führungskräfte meinten, dass Homeoffice die Produktivität und Arbeitsprozesse stören würden,
- nur 18 % der Beschäftigten sind der gleichen Ansicht.
So gehen die Unternehmen mit der 3G-Regel und Impfungen der Mitarbeiter um
- 65 % sagten, dass die 3G-Regel bei ihnen am Arbeitsplatz streng eingehalten würde.
- 35 % der Unternehmen halten die gesetzliche 3G-Regelung dagegen nicht ein.
- 53 % der Arbeitgeber haben ihre Beschäftigten dazu ermutigt, sich impfen zu lassen.
- 51 % der Unternehmen haben Impfungen am Arbeitsplatz angeboten.
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