Prävention in der digitalisierten Berufswelt
Mit den Technologien wird die Arbeitswelt immer dynamischer und schneller. Doch wenn die Technik das Tempo vorgibt, bleiben die Menschen schon einmal auf der Strecke.
Damit dies nicht passiert, damit niemand vom Fortschritt überrollt wird, dafür startet heute, am 1. Dezember 2015, das 3-jährige Forschungsprojekt „Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen (MEgA)“ an der Universität Heidelberg.
Industrie 4.0 - Prävention muss mit technischer Entwicklung Schritt halten
Vorbeugende Gesundheits- und Fördermaßnahmen sind wichtig, damit Arbeitnehmer dauerhaft gesund und fit bleiben. Doch so wie sich die Technologie ständig weiterentwickelt, so muss auch die Prävention stetig fortschreiten, Maßnahmen angepasst oder neu entwickelt werden.
Digitalisierte Berufswelt - Datenanalyse und praktische Erprobung von Konzepten
Doch wie muss Prävention in einer zunehmenden digitalisierten Berufswelt aussehen? Dies wollen die Wissenschaftler anhand von nationalen und internationalen Studien erforschen. Die Wissenschaftler werden zudem praktisch anwendbare Lösungen entwickeln, die zu einer fördernden wie auch gesund erhaltenden Arbeitsgestaltung beitragen. Diese sollen in 30 Betrieben in ganz Deutschland erprobt werden.
Digitalisierte Berufswelt - welche Fragen müssen beantwortet werden?
- Welche Folgen hat die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones für Arbeitnehmer?
- Welche Auswirkungen haben psychische Beanspruchung bei Fach- und Führungskräften?
- Wie lassen sich Arbeit, Familie und Freizeit vereinbaren?
- Welchen Nutzen bringen Assistenzsysteme und Roboter?
- Welche Rolle spielt eine älter werdende Belegschaft, wenn es um die Anforderungen der Digitalisierung geht?
- Welche Kompetenz müssen entwickelt bzw. gefördert werden?
Warum reden alle über Industrie 4.0?
Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Diese Frage ist nicht neu, aber die Debatte dazu ist inzwischen gesellschaftsübergreifend heiß gelaufen – sowohl unter dem Stichwort Arbeiten 4.0 als auch New Work.
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