09.01.2017 | Ernährung

Schwerstarbeiter dürfen mehr essen

Wer auf der Baustelle körperlich schwer arbeitet, benötigt mehr Energie aus gesunder Ernährung.
Bild: Haufe Online Redaktion

Auf der Baustelle ist der Tag lang und die Arbeit oft körperlich schwer. Eine gesunde Ernährung ist deshalb wichtig. Sie sollte lecker sein und regelmäßig eingenommen werden. Denn mit Heißhunger isst man gerne zu viel, zu fett oder zu süß.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gibt in der Broschüre Gesunde Ernährung auf der Baustelle Tipps, worauf man achten sollte, um bei körperlicher Arbeit fit und leistungsfähig zu bleiben. Und es wird auch gezeigt, wie ein Tagesplan aussehen könnte, der sich aus drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten zusammensetzt.

Die Ernährung beeinflusst auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit

Wer körperlich schwer arbeitet hat einen hohen Energiebedarf. So verbraucht z. B. ein Mann bei Bürotätigkeit 2.200 – 2.600 kcal (Kilokalorien), während ein Maurer oder Dachdecker 3.200 – 4000 kcal pro Tag umsetzt. Wird zu viel Energie zugeführt, nimmt man zu. Wird nicht genügend Energie zugeführt, sinken Konzentration und Leistungsfähigkeit und das Unfallrisiko steigt.

Besser in Ruhe essen als nebenbei

Trotz Termindruck sollte man Pausen machen und in Ruhe essen. Wenn es möglich ist, am besten an einem sauberen und ruhigen Ort auf der Baustelle, an dem man sich hinsetzen kann.

Belegte Brote lassen sich mit Obst und Gemüse kombinieren

Außer belegten Broten sollte man auch immer Obst und reichlich Gemüse essen. Ideal sind Äpfel, Birnen, Bananen, Karotten- und Kohlrabistifte, Streifen von Paprika oder Gurkenstücke. Der Brotbelag sollte aus fettarmen Käse oder magerem Schinken bestehen. Lecker ist auch ein Brot belegt mit geschmortem Gemüse.

Zwischendurch geben Nüsse oder Trockenobst Energie

Als Zwischenmahlzeit eigenen sich Obst oder Gemüse sowie Joghurt oder Magerquark. Ideal sind auch Mandeln, Nüsse und Trockenobst.

Mindestens 2 Liter am Tag trinken

Über den Tag hinweg empfiehlt es sich mindestens 2 l zu trinken, am besten Wasser. Bei schweißtreibender Tätigkeit oder großer Hitze muss die Trinkmenge entsprechend erhöht werden. Im Winter bei Kälte sorgt ein Tee zusätzlich für Wärme.

Auch bei der warmen Mahlzeit auf den Fettgehalt achten

Wer am Tag keine warme Mahlzeit bekommt, kann abends z. B. Fleisch oder Fisch mit Gemüse und einer Sättigungsbeilage essen. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass der Fettanteil nicht zu groß ist.

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Schlagworte zum Thema:  Gesunde Ernährung, Baustelle

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