Bundesministerium veröffentlicht Leitfaden
Vorgesetzte wissen oft sehr genau, was Stress bedeutet. Doch Stress ist nicht gleich Stress. Jeder empfindet ihn anders und an jedem Arbeitsplatz gibt es andere Stressquellen. Da muss man genau hinschauen und hinhören. Nur so kann man die Ursachen und den Umfang der krankmachenden Belastungen erkennen.
Beispiele aus der Praxis
Die 160-seitige Broschüre macht neugierig. Sie bietet neben Daten und Fakten zum Thema auch verschiedene Tests. Jedes Kapitel hat zudem Beispiele aus der Praxis. Dort werden Stresssituationen und vor allem auch Lösungen vorgestellt.
Schon beim Durchblättern bleibt man an den praktischen Tipps hängen, die es in jedem Kapitel gibt. So kann man den Leitfaden gezielt zur Hand nehmen, um in konkreten Situationen Anregung zu erhalten. Zum Inhalt gehören unter anderem die Schwerpunkte
- Zusammenarbeit von jungen und älteren Mitarbeitern
- Worl-Life-Balance – zwischen Familie und Beruf
- Arbeitsverdichtung oder
- emotionale Überforderung
Tipps und Lösungen gegen Stress
Man kann sich aber auch einfach die Tipps und Lösungen gegen Stress bei der Arbeit durchlesen. In jedem Kapitel gibt es davon 10 für die Führungskräfte und 10 fürs Unternehmen. Hier eine kleine Auswahl:
- Anerkennung aussprechen: „Danke, dass Sie sich darum gekümmert haben“, „Schön, dass Sie das so schnell erledigt haben“.
- Achtsam sein: Jede Altersgruppe fühlt sich unter unterschiedlichen Bedingungen wohl. Zeitdruck, Störungen und Lärm stressen Ältere öfter als Jüngere.
- Mitdenken: Besprechungstermine so legen, dass auch Mitarbeiter mit Familienpflichten daran teilnehmen können.
- Ruhe gönnen: Nach Feierabend keine E-Mails mehr mit Arbeitsaufträgen verschicken.
- Miteinander pflegen: Informellen Austausch etwa an der Kaffeemaschine zulassen und hin und wieder regelmäßig etwas gemeinsam unternehmen.
- Überschaubare Ziele: Schnell umzusetzende und kurzfristige Ziele wirken motivierend.
- Zusammen entspannen: Mit dem Team Entspannungstechnik erlernen und in den Arbeitsalltag integrieren.
- Positiv verstärken: Außer der To-Do-Liste auch täglich eine Hat-gut-geklappt-Liste führen.
-
Bildschirmbrille: Fragen und Antworten
1.311
-
Wiedereingliederung - was ist zu beachten?
7051
-
Arbeitsmedizinische Vorsorge: Pflicht oder freiwillig?
569
-
Ist der Arbeitgeber zur Getränkeversorgung am Arbeitsplatz verpflichtet – wenn ja, wann?
275
-
Arbeitsstättenverordnung: Wann ist ein Pausenraum Pflicht?
272
-
ISO 3941:2026: Neue Brandklasse L für Lithium-Brände
260
-
Wenn ein Mitarbeiter nachts nicht mehr arbeiten darf
173
-
Drei-Schicht-System: Grundlagen, Funktionsweise und Arbeitsschutz
166
-
Was tun, wenn der Frosch nicht verschwinden will
146
-
Gefahr durch Epoxidharz wird unterschätzt
126
-
Neue Biomonitoring-Methode deckt Phthalat-Belastungen auf
10.06.2026
-
Wie Geräusche die Arbeitsleistung beeinflussen
05.06.2026
-
Was Unternehmen jetzt zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten wissen müssen
03.06.2026
-
3 Tipps für mehr Akzeptanz des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen
29.05.2026
-
DGUV Barometer Arbeitswelt 2026: Arbeitsschutz steigert "Krisenresilienz"
26.05.2026
-
ISO 3941:2026: Neue Brandklasse L für Lithium-Brände
18.05.2026
-
Wie effektiv ist Betriebssport? Wissenschaftliche Studien liefern gemischte Ergebnisse
12.05.2026
-
Psychische Gesundheit im Betrieb: ifaa-Studie 2026
07.05.2026
-
TÜV Rheinland: Gefährdungsbeurteilung neu denken
06.05.2026
-
Aktualisierung DGUV Information 205-040: Brandschutz Prüffristen
29.04.2026