Fachbeiträge & Kommentare zu Wohnungseigentum

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Einkommensteuer

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Finanzrec... / Einkommensteuer

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Beitrag aus VerwalterPraxis
Formularmietvertrag – einze... / 10.2 Bedenkliche Klausel

Praxis-Beispiel Strittige Formulierung Der Mieter hat die Betriebskosten i. S. d. § 2 BetrKV zu tragen. Eine Aufstellung der Betriebskosten ist dem Mietvertrag beigefügt. Über die Betriebskosten wird jährlich abgerechnet. Hinsichtlich der Betriebskosten des Gemeinschaftseigentums richtet sich der Umlagemaßstab nach der Teilungserklärung und den Beschlüssen der Wohnungseigentü...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.3.2 Bebaute Grundstücke

Ein bebautes Grundstück ist dagegen ein Grundstück, auf dem sich benutzbare Gebäude befinden. Wichtig für die Bewertung ist die Definition einer Wohnung. Hierbei ist eine Wohnung die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sind, dass ein selbstständiger Haushalt geführt werden kann. Die Zusammenfassung der Räume muss eine von anderen ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.6.3 Angaben zum Sachwert (Zeilen 65 bis 89)

Die Zeilen 65 bis 89 betreffen das Sachwertverfahren, das für die Bewertung der sonstigen bebauten Grundstücke zugrunde gelegt wird. Das Sachwertverfahren ist auch heranzuziehen, wenn auf dem örtlichen Grundstücksmarkt keine übliche Miete für Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke ermittelt werden kann. Beim Sachwertverfahren wird der Wert der Gebäude getrennt...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Bedarfsbewertung: Anlage Gr... / 2.6.1 Angaben zum Vergleichswert (Zeilen 33 bis 35)

Die Zeilen 33 bis 35 betreffen das Vergleichswertverfahren, das für Wohnungseigentum, Teileigentum und Ein- und Zweifamilienhäuser zur Anwendung kommt, sofern entsprechende Vergleichspreise oder Vergleichsfaktoren vorliegen (Zeile 34). Bei der Anwendung des Vergleichswertverfahrens wird der Grundbesitzwert des zu bewertenden bebauten Grundstücks entweder aus Vergleichspreise...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gebäude im Abschluss nach H... / 3.4.3 Einzelfälle aus Rechtsprechung und Praxis

Rz. 101 Ein Gewerbetreibender mit Gewinnermittlung nach § 5 EStG kann in der Regel Grundstücke, die nicht zum notwendigen Privatvermögen gehören, z. B. Mietwohngrundstücke, als Betriebsvermögen behandeln, es sei denn, dass dadurch das Gesamtbild der gewerblichen Tätigkeit so verändert wird, dass es den Charakter einer Vermögensnutzung im nicht gewerblichen Bereich erhält. Rz...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Eigenbedarfskündigung / 16 Kündigungssperrfristen

Die ordentliche Kündigungsfrist ist abhängig von der Dauer des Mietverhältnisses und beträgt maximal 9 Monate. Wurde jedoch an den vermieteten Wohnräumen nach Überlassung an den Mieter Wohnungseigentum begründet ("Umwandlung") und das Wohnungseigentum veräußert, kann sich der Erwerber auf Eigenbedarf erst nach Ablauf von 3 Jahren seit der Veräußerung berufen. Die Sperrfrist g...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Eigenbedarfskündigung / 16.1 Erwerb im Wege der Zwangsversteigerung

Der Zuschlag von Wohnungseigentum im Wege der Zwangsversteigerung ist als Veräußerung anzusehen. Das bedeutet, dass nicht nur der Käufer, sondern auch der Ersteigerer einer umgewandelten Eigentumswohnung die Kündigung wegen Eigenbedarfs erst nach Ablauf der Sperrfrist aussprechen kann. Dies gilt auch dann, wenn das Mietverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Frist von 3 ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Eigenbedarfskündigung / 16.2 Erwerb in Erfüllung eines Vermächtnisses

Auch die Übertragung von Wohnungseigentum in Erfüllung eines Vermächtnisses ist als Veräußerung (§ 577a Abs. 1 BGB) anzusehen, da es sich auch insofern – wie bei Kauf, Schenkung oder Tausch – um einen rechtsgeschäftlichen Erwerbsvorgang handelt, der auf einer freiwilligen Entscheidung (Testierwillen des Erblassers) beruht. Achtung Sperrfristen gelten auch hier Bei einer Kündig...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Betriebskostenabrechnung – ... / 3.3 Zugang nach Fristablauf

Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten, z. B. weil ihm noch keine Belege vorliegen (sog. Ausschlussfrist). An das "Vertretenmüssen" stellt die Rechtsprechung hohe Anforderungen. Insofern soll der Vermieter sogar verpflichtet sein, si...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Wagner/Brüggen, Die Verklammerungstheorie des BFH bei Immobilien: Praktische Fragestellungen, DB 2018, 408; Spohn/Lipps, Verklammerungsgeschäft als neues Rechtsinstitut zwischen Gewerblichkeit und privater Vermögensverwaltung bei unbeweglichen WG, DStR 2018, 605. Rn. 132a Stand: EL 128 – ET: 06/2018 Bei so langfristiger Haltedauer ist zu unterscheiden, ob Veräußerungen bebauten ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Söffing, BB-Forum: Nachhaltigkeit ohne Wiederholungsabsicht: Bedenkliche Entwicklungen in der Rspr zum gewerblichen Grundstückshandel, BB 2005, 2101; Kempermann, Gewerblicher Grundstückshandel: Nachhaltigkeit in "Ein-Objekt-Fällen" – Zugleich Besprechung des BFH v 01.12.2005, DStR 2006, 265; Leisner-Egensperger, Grundstückshandel im Steuerrecht zwischen privater Vermögensverwa...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / be) Haltedauer bis 5 Jahre (kurzfristig): Drei-Objekt-Grenze: Objektbegriff

Rn. 132b Stand: EL 128 – ET: 06/2018 Die BFH-Rspr hat, unter Berücksichtigung des Grundsatzes der gebotenen Vereinfachung und Rechtssicherheit (krit zur Vereinfachung – wegen zahlreicher Ausnahmen s Rn 132d, "besondere Umstände" etc – Fischer, FR 1995, 803, 811), in quantitativer Auslegung des Begriffs Gewerbebetrieb entschieden, dass bei Veräußerung von nur maximal drei "Obj...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Betriebskostenabrechnung – ... / 1.1.4 Änderung des Umlageschlüssels

Bloße Zweifel des Mieters an der Billigkeit der Wohnfläche als Umlagemaßstab genügen nicht, um eine Änderung dieses gesetzlichen Umlageschlüssels zu rechtfertigen. Lediglich für besondere Ausnahmefälle geht der Gesetzgeber davon aus, dass ein Anspruch des Mieters auf Änderung des Umlagemaßstabs z. B. auf Kopfzahlen bestehen kann. Das setzt voraus, dass es im Einzelfall zu ei...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.3.4 Beispiele aus der Rechtsprechung des BFH

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Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 5.4.4 Vermietung eines Arbeitszimmers durch den Gesellschafter-Geschäftsführer an die Kapitalgesellschaft

Tz. 1013 Stand: EL 90 – ET: 06/2017 Die Vereinbarung des Mietverhältnisses über ein Arbeitszimmer im eigenen Einfamilienhaus/ der eigenen Eigentumswohnung des Ges-GF zielt oftmals darauf ab, trotz der Einschränkung der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer (s § 4 Abs 5 Nr 6b EStG iVm § 9 Abs 5 EStG) die stliche Berücksichtigung der Kosten zu ermögl...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Türen

Begriff Beim Thema Türen innerhalb der Wohnungseigentumsanlage ist ausschließlich von Bedeutung, ob diese dem Sondereigentum oder aber dem gemeinschaftlichen Eigentum zuzuordnen sind. Hiernach richtet sich zum einen die Frage nach der Kostentragungspflicht beim Austausch oder der Instandsetzung von Türen und zum anderen auch, ob es sich beim Einbau/Austausch von Türen um ei...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / Zusammenfassung

Begriff Das Sondereigentum ist gesetzlich nicht definiert. Es wird vielmehr jeweils durch die Teilungserklärung und den Aufteilungsplan für die jeweilige Wohnungseigentumsanlage eindeutig vereinbart . Was nicht entsprechend bestimmt wird, ist Gemeinschaftseigentum. Nach dem Wohnungseigentumsgesetz setzt sich das Wohnungseigentum aus dem Sondereigentum und dem Miteigentumsant...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / 4.1 Nutzung und Gebrauch

Der Wohnungseigentümer kann mit dem Sondereigentum im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und der Rechte Dritter nach seinen Vorstellungen verfahren. Hierbei hat er sich allerdings zu beschränken, wenn die Teilungserklärung einen bestimmten Nutzungszweck (z. B. Wohnungseigentum) vorsieht und damit andere Nutzungen (z. B. gewerbliche Nutzung) ausschließt. In diesem Zusammenh...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung: Instandha... / 3.2 Formelle Voraussetzungen

Doppelt qualifizierte Mehrheit Zur wirksamen Beschlussfassung über eine vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel abweichende Kostenverteilung von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung oder Modernisierung sowie baulichen Veränderungen bedarf es nach § 16 Abs. 4 Satz 2 WEG einer in doppelter Hinsicht qualifizierten Mehrheit: Dem entsprechenden Besc...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / 3 Sonderprobleme

Grundsätzlich ist der gesetzliche oder vereinbarte Kostenverteilungsschlüssel auch dann maßgeblich, wenn dieser etwa für einzelne Wohnungseigentümer nachteilig ist und die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Abänderung der geltenden Kostenverteilungsregelung auf Grundlage von § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG nicht vorliegen und die Wohnungseigentümer auch nicht von ihren Beschlussk...mehr

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Kostenverteilung: Instandha... / Zusammenfassung

Begriff Die Kostenverteilung bei Maßnahmen der Instandhaltung, Instandsetzung, Modernisierung und baulichen Veränderung erfolgt in Ermangelung entsprechender abweichender Vereinbarung gemäß § 16 Abs. 2 WEG nach Miteigentumsanteilen. Bei der Verteilung von Kosten einer baulichen Veränderung ist freilich die Sonderbestimmung des § 16 Abs. 6 WEG zu beachten, wonach ein Wohnungs...mehr

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Kostenverteilung: Instandha... / 1 Grundsätze

Die Verteilung der Kosten von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums, dessen Modernisierung oder aber baulichen Veränderung erfolgt nach der gesetzlichen Regelung in § 16 Abs. 2 WEG nach Miteigentumsanteilen, wobei im Fall der baulichen Veränderung die Sonderbestimmung des § 16 Abs. 6 WEG zu beachten ist. Selbstverständlich können die Wohn...mehr

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Kostenverteilung: Instandha... / 2 Kostenbefreiung bei baulichen Veränderungen

Die Bestimmung des § 16 Abs. 6 WEG bringt zum Ausdruck, dass ein Wohnungseigentümer, der einer über die ordnungsmäßige Verwaltung hinausgehenden baulichen Veränderung oder Aufwendung nicht zugestimmt hat, weder an den Nutzungen noch an den zusätzlichen Lasten und Kosten beteiligt ist. Diese Kostenfreistellung betrifft alle Fälle, in denen ein Wohnungseigentümer einer baulich...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / Zusammenfassung

Begriff Jeder Wohnungseigentümer ist den anderen Wohnungseigentümern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Eigentums sowie die Kosten der Instandhaltung, Instandsetzung, der sonstigen Verwaltung und eines gemeinschaftlichen Gebrauchs des gemeinschaftlichen Eigentums nach dem Verhältnis seines Anteils zu tragen (§ 16 Abs. 2 WEG). Der Anteil des einzelnen W...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung: Instandha... / 3.1 Materielle Voraussetzungen

Eine gegenüber dem geltenden gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel abweichende Kostenverteilung der o. g. Maßnahmen kommt nur dann in Betracht, wenn der abweichende Maßstab dem Gebrauch oder der Möglichkeit des Gebrauchs durch die Wohnungseigentümer Rechnung trägt, wobei die Wohnungseigentümer einen gewissen Spielraum haben. Jedenfalls entspricht es ordnu...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / 1 Grundsätze

Das Gesetz überlässt es den Wohnungseigentümern, ihr Anteilsverhältnis selbst durch Vereinbarung zu bestimmen. Während in vielen ausländischen Gesetzen, insbesondere im österreichischen WEG oder im schweizerischen Recht, eine Übereinstimmung zwischen dem Wert der den einzelnen Wohnungseigentümern gehörenden Wohnung und ihrem Anteil am gemeinschaftlichen Eigentum verlangt wir...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Verwalterhaftung / Zusammenfassung

Begriff Der Verwalter haftet sowohl im Innenverhältnis gegenüber seiner Auftraggeberin, der teilrechtsfähigen Wohnungseigentümergemeinschaft sowie den Wohnungseigentümern, als auch im Außenverhältnis gegenüber sonstigen Dritten. Der Begriff der "Haftung" ist in der Rechtswissenschaft nicht eindeutig definiert. Erfüllt der Schuldner die ihm obliegende Leistungspflicht (Schuld)...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / 4.3 Bauliche Maßnahmen

Grundsätzlich kann der Wohnungseigentümer im Bereich seiner Sondereigentumseinheit frei schalten und walten. Grenzen bilden hier aber bauliche Maßnahmen, die den optischen Gesamteindruck des Gebäudes verändern. Ein nach § 14 Nr. 1 WEG für die übrigen Wohnungseigentümer nicht hinzunehmender Nachteil liegt im Grundsatz nämlich auch vor, wenn eine bauliche Maßnahme am Sondereig...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Verwalterhaftung / 1.2 Haftung aus Verwaltervertrag

Für den Normalfall des Bestehens eines Verwaltervertrags haftet der Verwalter für die Erfüllung seiner Verpflichtungen aus dem Verwaltervertrag – ergänzt durch die im Wohnungseigentumsgesetz unabdingbar geregelten und in der Gemeinschaftsordnung ausgestalteten Pflichten. Hinweis Geschäftsbesorgungsvertrag Beim Verwaltervertrag handelt es sich in der Regel um einen Geschäftsbes...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Verwalterhaftung / 1.1 Haftung aus dem gesetzlichen Schuldverhältnis sui generis

Achtung Haftung bereits durch tatsächliche Ausübung der Verwaltertätigkeit! Bereits mit der Amtsübernahme bzw. der Aufnahme der tatsächlichen Verwaltungstätigkeit entsteht ein gesetzliches Schuldverhältnis sui generis. Der Verwalter ist verpflichtet, die im Wesentlichen unabdingbaren Vorschriften der §§ 24, 25, 27 und 28 WEG ordnungsgemäß zu erfüllen. Praxis-Beispiel Hausgelda...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / 2 Was kann nicht Sondereigentum sein?

Die Sondereigentumsfähigkeit wird begrenzt durch die zwingende Bestimmung von Gemeinschaftseigentum und den Ausschluss in § 5 Abs. 2 WEG. Danach sind nicht sondereigentumsfähig, sondern zwingend Gemeinschaftseigentum: das Grundstück; Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum stehen oder Eigentum eines Dritten sind; Gebäudeteile, die für dessen B...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung: Instandha... / 3.3 Anderweitig vereinbarte "Öffnungsklausel"

Haben die Wohnungseigentümer bereits eine Öffnungsklausel vereinbart oder ist eine solche in der Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung vorhanden, so richten sich die Anforderungen einer Beschlussfassung gemäß § 16 Abs. 4 Satz 1 WEG nach dem Inhalt der Öffnungsklausel und nicht nach der Bestimmung des § 16 Abs. 4 Satz 2 WEG. Dies gilt für alle Fälle, in denen abweichend...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / 4.4 Kostentragung

Kosten des gemeinschaftlichen Gebrauchs sind gemäß § 16 Abs. 2 WEG von allen gemeinschaftlich nach ihren jeweiligen Miteigentumsanteilen zu tragen, es sei denn, die Teilungserklärung enthält eine andere Regelung. Keineswegs bedeutet dies aber, dass der Sondereigentümer für alle nicht ausschließlich dem Sondereigentum zugeordneten Gebäudeteile von der alleinigen Kostentragung...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / 4.2 Instandhaltung

Hinsichtlich der Instandhaltung gelten im Wesentlichen die gleichen Regeln wie bei Nutzung und Gebrauch. Jeder Wohnungseigentümer ist verpflichtet, die in seinem Sondereigentum stehenden Gebäudeteile so instand zu halten, dass dadurch keinem anderen Wohnungseigentümer ein Nachteil erwächst, der über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinausgeht. Hinwei...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kostenverteilung / 2 Beschlusskompetenzen zur Regelung der Kostenverteilung

Zunächst einmal und grundsätzlich sind die Wohnungseigentümer zu einer Änderung des gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssels durch Mehrheitsbeschluss nicht in der Lage. Anderes gilt nur dann, wenn die Teilungserklärung eine Öffnungsklausel aufweist oder Gegenstand der Beschlussfassung gemäß § 16 Abs. 3 WEG die Verteilung von Betriebs- oder Verwaltungskosten...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Verwalterhaftung / 2.1 Allgemeiner Verschuldensmaßstab nach § 276 BGB

Der allgemeine zivilrechtliche Verschuldensmaßstab ist in § 276 BGB geregelt. Der Verwalter haftet gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB für Vorsatz und Fahrlässigkeit, sofern nichts anderes bestimmt ist. Hinweis Allgemeiner Haftungsmaßstab Der allgemeine Haftungsmaßstab ist von der Rechtsprechung verwalterspezifisch ausgeformt worden. Der Verwalter hat diejenige Sorgfalt aufzubringen...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sondereigentum / 3 Problem- und Einzelfälle

Sondereigentum an noch nicht fertiggestellten Bauten Sondereigentum liegt hier schrittweise mit Errichtung der einzelnen Raumeinheiten vor. Volles Eigentum entsteht erst mit Baufertigstellung. Vorher besitzt der Erwerber lediglich ein Anwartschaftsrecht. Wohnung im Gemeinschaftseigentum: Hausmeisterwohnung. Abweichungen zwischen Aufteilungsplan und Bauausführung Sondereigentum ka...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Vorkaufsrecht bei Immobilien / 2 Gegenstand der Belastung

Grundstücksgleiche Rechte Das dingliche Vorkaufsrecht kann nur an Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten (z. B. Erbbaurecht, Wohnungseigentum) bestellt, jedoch auf das mit einem Grundstück verkaufte Zubehör (z. B. Baumaterialien vor dem Einbau) erstreckt werden (§ 1096 BGB). Grundstücksteile Die Belastung kann sich auch auf einzelne Grundstücksteile beschränken. Dies gilt...mehr

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Vorkaufsrecht bei Immobilien / 3 Teilung des herrschenden Grundstücks

Vorkaufsrecht unklar Bei einer Teilung des Grundstücks besteht das Vorkaufsrecht, weil unteilbar, zugunsten aller entstandener Grundstücke und Grundstückseinheiten fort. Praktische Schwierigkeiten ergeben sich, wenn es unterblieben ist, das Vorkaufsrecht auf eines der geteilten Grundstücke zu beschränken. Praxis-Beispiel Folgen einer "verunglückten" Grundstücksteilung An einem...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Zusatzinformationen für Ber... / 1.9 Wohnungseigentum: Kurzzeitvermietung kann nicht mit Mehrheitsbeschluss verboten werden

BGH, Urteil v. 12.4.2019, V ZR 112/18 Gerade in größeren Wohnungseigentumsanlagen kann eine allstimmige Beschlussfassung schwierig oder unmöglich sein. Dennoch sind Eigentümer, die Störungen durch Kurzzeitvermietungen abwenden wollen, nicht schutzlos. Wenn es zu Überbelegung, Verstößen gegen die Hausordnung oder Lärmbelästigung durch Feriengäste kommt, kann dies einen Unterla...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Wohnrecht (Miete) / 1 Bedeutung

Wohnrecht auf eine Wohnung beschränkt Bezieht sich das Wohnrecht nicht auf das gesamte Gebäude, sondern nur auf eine bestimmte Wohnung, so darf der Berechtigte die zum gemeinschaftlichen Gebrauch der Bewohner bestimmten Anlagen und Einrichtungen – auch solche, die sich außerhalb des Gebäudes befinden –, mitbenutzen. Praxis-Beispiel Übertragung eines Grundstücks im Familienkrei...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Vereinbarung / 2 Inhaltliche Grenzen

Elementare Grundvereinbarung der Wohnungseigentümer stellt zunächst die Gemeinschaftsordnung dar. Eine allgemeine Inhaltskontrolle der Gemeinschaftsordnung findet regelmäßig nicht statt. Schranken für ihren Inhalt ergeben sich nur aus den Grenzen der Privatautonomie, wonach nicht gegen Gesetze und die guten Sitten verstoßen werden kann. Allerdings finden die Wertungen der In...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Vereinbarung / Zusammenfassung

Begriff Die Wohnungseigentümer können gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG in Ergänzung oder Abweichung der Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes ihr Verhältnis untereinander regeln und diese Vereinbarungen gemäß § 5 Abs. 4 WEG durch Grundbucheintragung zum Inhalt des Sondereigentums machen. In all den Bereichen, in denen den Wohnungseigentümern mangels gesetzlicher oder verein...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Gemeinschaftseigentum / Zusammenfassung

Begriff Die Frage, was zum gemeinschaftlichen Eigentum gehört, ist nie generell zu beantworten. Hierzu bedarf es stets der Hinzuziehung der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung der jeweiligen Eigentümergemeinschaft. Denn auch die gesetzliche Definition hilft bei der Bewertung des Einzelfalls nicht immer weiter. Dort heißt es: Das Grundstück sowie Teile, Anlagen und Einrich...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Gemeinschaftseigentum / 5 Kostentragungsregeln

Um abschließend beurteilen zu können, wer für diverse Einrichtungen finanziell aufzukommen hat, müssen immer die in der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung vorgenommenen Kostentragungsregeln beachtet werden. Hinweis Übertragung auf den Sondereigentümer Hier kann es nämlich sein, dass für begrifflich eigentlich dem Gemeinschaftseigentum zugeordnete Gebäudebestandteile die Ko...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Gemeinschaftseigentum / 3 Gegenstand des Gemeinschaftseigentums

Gegenstand des gemeinschaftlichen Eigentums sind die Räume und Gebäudeteile, die nicht gemäß vorstehender Regelung zum Sondereigentum erklärt sind. Zu gemeinschaftlichem Eigentum gehören insbesondere diejenigen Teile und Anlagen des Gebäudes, die für deren Bestand und Sicherheit erforderlich sind, also die Grund- und Umfassungsmauern sowie die tragenden Zwischenwände und das...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Teilrechtsfähigkeit / 3.2 Haftung gegenüber Dritten

Seit der Teilrechtsfähigkeit der WEG werden nicht mehr die Wohnungseigentümer aus solchen Geschäften verpflichtet. Vertragspartei ist vielmehr die rechtsfähige Gemeinschaft. Deshalb haftet im Außenverhältnis gegenüber dem Dritten nunmehr die rechtsfähige Gemeinschaft für die in ihrem Namen begründeten Verwaltungsschulden. Daneben aber ordnet § 10 Abs. 8 WEG eine Teilhaftung d...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Vereinbarung / 1 Rechtsnatur

Im Gegensatz zu Beschlüssen, die regelmäßig die laufende Verwaltung betreffen, befasst sich der Gegenstand der Vereinbarung mit grundlegenden und wesentlichen Inhalten des Gemeinschaftsverhältnisses. Gegenstand von Vereinbarungen der Wohnungseigentümer können u. a. allgemeine Verwaltungsangelegenheiten, aber auch Gebrauchsbeschränkungen gemäß § 15 WEG, Zweckänderungen gemäß ...mehr