Entrepreneurs for Future: Unternehmen streiken für das Klima
Die Initiative Entrepreneurs for Future (E4F) hat unter dem Motto „Our Planet, Our Business“ zusammen mit dem Banking-Anbieter Tomorrow bundesweit Unternehmen dazu aufgerufen, für den Klimaschutz zu streiken. Dem Aufruf haben sich unter anderem Armedangels, FC St. Pauli, 1Komma5°, Tier Mobility oder Zolar angeschlossen.
„Die Unternehmen, die heute schon mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und innovativen Technologien zur Lösung der Klimakrise beitragen, machen es vor: Die Wirtschaft ist bereit, die Herausforderungen der Transformation anzugehen. Die Politik muss dem Klimaschutz höchste Priorität einräumen, auch um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern“, sagt Dr. Katharina Reuter, Mit-Initiatorin der Entrepreneurs for Future und Geschäftsführerin des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW).
Ambitionierte Klimaschutzpolitik wird gefordert
Der globale Klimastreik soll die Politik an ihre selbstgesteckten Klimaziele erinnern und verdeutlichen, dass eine ambitionierte Klimaschutzpolitik die einzige Antwort auf die Krisen unserer Zeit ist. Inas Nureldin, CO-Gründer und Co-CEO von Tomorrow, betont: „Im Kampf gegen die Klimakrise vereinzeln wir uns immer wieder durch hitzige Debatten, statt an einem Strang zu ziehen und konkret ins Handeln zu kommen“. Es komme nun jedoch darauf an, Verantwortung für das eigene Wirtschaften zu übernehmen.
Phoebe Köster, Referentin für Energie- und Klimapolitik beim BNW, weist auf den Bericht des Expertenrats für Klimafragen der Bundesregierung hin. Dieser zeige, „wie weit wir noch von unseren Klimazielen entfernt sind.“ Statt die einzelnen Ministerien beim Klimaschutz stärker in die Pflicht zu nehmen, wolle die Regierung ein abgeschwächtes Klimaschutzprogramm beschließen. „Dagegen müssen wir jetzt massiv Druck machen“, sagt Köster, die beim BNW auch die E4F-Initiative koordiniert.
-
EUDR-Update: Kommission legt Vereinfachungspaket vor
145
-
Tschüss, Greenwashing-Siegel: Was ab September 2026 nicht mehr auf die Verpackung darf
64
-
Marginal Abatement Cost Curve (MACC): Vorteile und Anwendung
24
-
Kreislaufwirtschaft - die "7 R"
14
-
In vier Schritten zur Klimarisikoanalyse
13
-
Biotope statt Beton: Umweltminister Schneider kündigt Gesetz zur „Natürlichen Infrastruktur“ an
13
-
PPWR in der Praxis – Handlungsempfehlungen für Verpackungshersteller und Produktverkäufer
7
-
Die strategische Bedeutung und Umsetzung von Transitionsplänen
7
-
Overshoot Day: Wenn die Welt ökologisch auf Pump lebt
6
-
Packaging and Packaging Waste Regulation: Grundlagen und Hintergründe
6
-
„Beschwerdeverfahren sind das wichtigste Instrument für Risiken bei indirekten Lieferanten“
02.06.2026
-
PIK-Studie errechnet möglichen Dominoeffekt des Klimazolls
01.06.2026
-
Klimaanpassung: vom Kostenposten zur Investition
28.05.2026
-
Product Carbon Footprint: Schlüssel zur Klimaneutralität von Produkten
26.05.2026
-
Tag der biologischen Vielfalt: Was Unternehmen zum Schutz der Artenvielfalt tun können
22.05.2026
-
Gemeinsam oder gar nicht: Warum Klimastrategie Teamarbeit ist
20.05.2026
-
Kulturwandel und Kompetenzaufbau im Unternehmen fördern
20.05.2026
-
Vom Schätzen zum Steuern: Wie Unternehmen ihre Klimadaten in den Griff bekommen
20.05.2026
-
Wie gelingt die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung einer Klimastrategie?
20.05.2026
-
Klimastrategien als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit
20.05.2026