Ertragsteuern

Wirtschaftsministerin Reiche fordert schnelle Steuerentlastungen


Wirtschaftsministerin Reiche fordert schnelle Steuerentlastungen

Die Union würde die geplante Senkung von Unternehmensteuern gern vorziehen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Bundeswirtschaftsministerin unterstreicht diese Position.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) dringt weiter auf zügige Steuerentlastungen für Unternehmen und Beschäftigte. "Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, über das Vorziehen einer Senkung der Körperschaftsteuer zu sprechen, um Entlastungseffekte schneller als erst ab dem Jahr 2028 wirken zu lassen", sagte die CDU-Politikerin der "Bild am Sonntag". 

Körperschaftsteuersenkung vorziehen

Die Bundesregierung plant bislang, die Körperschaftsteuer stufenweise ab 2028 zu senken. Die Union spricht sich aber schon länger dafür aus, diesen Schritt vorzuziehen, sofern es die Haushaltssituation von Bund und Ländern zulässt. In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD außerdem angekündigt, zur Mitte der Legislatur die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen zu senken. Das wäre dann in der ersten Hälfte 2027. Aber auch das dürfte viele Milliarden kosten. 

Umsetzung einer Einkommensteuerreform

Auf die Frage nach dem Zeitpunkt der Umsetzung einer Einkommensteuerreform sagte Reiche: "Wir müssen den Faktor Arbeit so schnell es geht entlasten. Wir verhandeln mit der SPD darüber, ob das vorgezogen werden kann. Je mehr Menschen arbeiten, je attraktiver Arbeit ist, desto höher ist die Produktivität in Deutschland, desto geringer ist die Last auf den sozialen Sicherungssystemen."

Quelle: dpa

0 Kommentare
Das Eingabefeld enthält noch keinen Text oder nicht erlaubte Sonderzeichen. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingabe, um den Kommentar veröffentlichen zu können.
Noch keine Kommentare - teilen Sie Ihre Sicht und starten Sie die Diskussion