BStBK

Handlungsbedarf bei beSt prüfen


BStBK: Handlungsbedarf bei beSt prüfen

Die BStBK weist daruf hin, dass im EGVP-Nachrichtenverkehr kurzfristig eine Aktualisierung einer zentralen technischen Komponente (sog. VAS-Zertifikat) angekündigt worden sei. Dieser Wechsel erfolge ohne vorherige Information und Abstimmung mit der BStBK und ihrem technischen Dienstleister.

Da den angebunden Fachsoftware-Herstellern dadurch eventuell nicht ausreichend Zeit bleibe, ihre Software entsprechend anzupassen, könne es bei Nutzern des besonderen elektronischen Steuerberater­postfachs (beSt) zu Einschränkungen kommen. Konkret bedeute dies:

  • Der Abruf von Nachrichten über das beSt bleibt weiterhin möglich.
  • Der Versand von Nachrichten und die Suche nach SAFE-Adressen kann jedoch ab dem 16.3.2026 vorübergehend nicht funktionieren.

 Dies trete nicht ein, wenn bis zum 16.3.2026, 08:00 Uhr die Fachsoftware-Hersteller rechtzeitig ein Software-Update eingespielt haben bzw. die "COM Vibilia StB Edition"

  • Installer-Version (Windows OS) auf die Version 3.3.6 aktualisiert wurde
  • Offline-Installation (Windows OS) auf die Version 2.7.0 aktualisiert wurde
  • Offline-Installation (Linux) auf die Version 2.7.0 aktualisiert wurde
  • MAC-Installation ist noch in Prüfung

Konkreter Handlungsbedarf

Wird das beSt nicht über eine Fachsoftware-Lösung, sondern über die "COM Vibilia StB Edition" genutzt, müsse der Client in jedem Falle neu installiert werden. Die aktualisierte Version (Versionsnummer siehe oben) stellt die BStBK ist ab sofort hier zur Verfügung:  https://steuerberaterplattform-bstbk.de/service-support#downloads

Die Fachsoftware-Hersteller arbeiten laut der BStBK-Mitteilung bereits an Lösungen.

Hinweis: Bei technischen Fragen oder Problemen steht der offizielle beSt-Support zur Verfügung. Telefonisch erreichen Sie den Service der BStBK unter 0800 / 382 382 3 oder per E-Mail: service@bstbk-steuerberaterplattform.de

BStBK, Mitteilung v. 12.3.2026

Schlagworte zum Thema:  Steuerberater , Steuerberatung
0 Kommentare
Das Eingabefeld enthält noch keinen Text oder nicht erlaubte Sonderzeichen. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingabe, um den Kommentar veröffentlichen zu können.
Noch keine Kommentare - teilen Sie Ihre Sicht und starten Sie die Diskussion