Söder fordert Erhöhung der Entfernungspauschale
Söder sprach von einer deutlichen und substanziellen Erhöhung, die möglichst rückwirkend zum 1. Januar greifen sollte. Einen konkreten Zielbetrag nannte der bayerische Ministerpräsident auf Nachfrage vor Journalisten aber zunächst nicht.
Erhöhung soll von Dauer sein
Die Pendler seien von den gestiegenen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs am stärksten betroffen. Deshalb müsse man über eine weitere Erhöhung der Pauschale nachdenken, sagte Söder mit Blick auf die Debatte in der schwarz-roten Koalition in Berlin über Handlungsmöglichkeiten gegen die hohen Preise. Die Erhöhung der Pendlerpauschale solle dann von Dauer sein, forderte er. Die Entfernungspauschale war erst zu Jahresbeginn auch für kurze Strecken auf 38 Cent gestiegen.
Neue Tankregelung in Arbeit
Zuvor konnten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die ersten 20 Kilometer Wegstrecke nur 30 Cent absetzen, erst ab dem 21. Kilometer dann 38 Cent. Nun gelten einheitlich 38 Cent. Davon profitieren am Ende allerdings nur diejenigen Arbeitnehmer, deren übrige Werbungskosten 1.230 EUR übersteigen. Denn dieser Betrag kann als pauschale Werbungskosten in der Steuererklärung ohnehin angesetzt und angerechnet werden.
Die Bundesregierung arbeitet bereits an Maßnahmen gegen die seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Spritpreise. So soll eine neue Regelung zur Preiserhöhung an den Tankstellen nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche spätestens Anfang April beschlossen werden. Künftig sollen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Geplant sind außerdem bessere Möglichkeiten für das Bundeskartellamt, Preisaufschläge im Großhandel schnell zu überprüfen und zu stoppen.
Vize-Regierungssprecher: Regierung bewertet Lage fortlaufend
Ein stellvertretender Regierungssprecher sagte in Berlin, die Bundesregierung sehe die Sorge der Pendlerinnen und Pendler. Er verwies auf das geplante Maßnahmenpaket: Man verspreche sich davon einen positiven Einfluss. Die Bundesregierung bewerte und beobachte die Lage fortlaufend und sei zu jeder Zeit handlungsfähig.
-
Koalition einigt sich auf Steuerentlastungen
9412
-
Neuntes Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes verkündet
709
-
E-Rechnung
4989
-
Steuerliche Entlastung für kleinere Photovoltaikanlagen ab 2022 und 2023
468459
-
Viertages-Zugangsvermutung bei der Bekanntgabe von Steuerbescheiden
3623
-
Voraussetzungen und Besonderheiten der steuerfreien Aktivrente
3624
-
Neue Pflichtangaben bei Reverse-Charge-Leistungen
238
-
Referentenentwurf für ein Jahressteuergesetz 2026
220
-
Diese Reform ist ein Reförmchen auf allen Ebenen
184
-
Behindertenpauschbetrag: Höhe, Anspruch & Steuer-Tipps
1581
-
Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität
17.07.2026
-
SPD-Generalsekretär will Erbschaftsteuer-Schlupflöcher schließen
15.07.2026
-
DStV warnt vor Risiken der geplanten EU Inc.
14.07.2026
-
Außenprüfungsordnung ersetzt Betriebsprüfungsordnung
13.07.2026
-
Gesetz zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes
10.07.2026
-
Dividenden aus Tochtergesellschaften in anderen Mitgliedstaaten
09.07.2026
-
Diese Reform ist ein Reförmchen auf allen Ebenen
08.07.2026
-
Künstlersozialabgabe soll im Jahr 2027 auf 5 Prozent steigen
07.07.2026
-
Streichung des Steuervorteils der Deutschen Post
03.07.2026
-
Neuntes Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes verkündet
02.07.2026