Vermögensverwaltende Kommanditgesellschaften nach § 21 EStG

Das BMF hat sich zur sinngemäßen Anwendung des § 15a EStG bei vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaften nach § 21 Abs. 1 Satz 2 EStG geäußert.

Verlustausgleichsbeschränkung bei vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaften 

Die Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG ist auf vermögensverwaltende Kommanditgesellschaften mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sinngemäß anzuwenden. Das BMF verweist auf das BFH-Urteil v. 2.9.2014, IX R 52/13. Hier wurde entschieden, dass der einem Kommanditisten zuzurechnende Verlustanteil einer vermögensverwaltenden KG mit späteren Überschüssen aus privaten Veräußerungsgeschäften der KG verrechnet werden kann (vgl. Kommentierung).

Das BMF bezieht nun in dem Schreiben Stellung zur Anwendung des § 15a auf vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften und beschreibt folgende Punkte:

  • Allgemeine Grundsätze
  • Fiktives Kapitalkonto
  • Ausgleichsfähige und verrechenbare Verluste im Sinne des § 15a EStG
  • Reihenfolge des Verlustausgleichs und der Verlustverrechnung
  • Feststellungsverfahren nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a AO
  • Gesonderte Feststellung des verrechenbaren Verlustes in sinngemäßer Anwendung des § 15a EStG
  • Zeitliche Anwendung

BMF, Schreiben v. 15.9.2020, IV C 1 - S 2253/08/10006 :033