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Betrüger versenden E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden nicht per Mail verschickt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Aktuell sind E-Mails im Umlauf, in denen der Name des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) missbraucht und Schadsoftware verteilt wird.

In den E-Mails von der Emailadresse „bzst.bund@munich.com“ mit dem Betreff „Rückerstattung/ refund“ steht folgender Text:

„Steuererstattung ist abgeschlossen, befestigt ist eine Kopie des Schlup. (tax refund completed, attached is a copy of the slip)”.

In der Anlage befindet sich ein Dateianhang “Steuerbescheid.pdf.rar”. Inhalt dieses rar-Files ist eine Datei „k-12.exe“. Hinter der Datei befindet sich vermutlich eine Schadsoftware. Wir bitten Sie daher dringend:

  • Öffnen Sie diese E-Mails auf keinen Fall
  • Öffnen Sie keine Anhänge
  • Löschen Sie diese E-Mails umgehend

Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden nicht per Mail verschickt. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist zudem nicht das BZSt, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

BZSt, Pressemitteilung v. 28.5.2015

Haufe Online Redaktion

E-Mail, Betrug, Schadsoftware