Treten durch die Heilbehandlung Gesundheitsschäden oder der Tod des Versicherten ein, gelten diese Schäden als Folge des ursprünglichen Versicherungsfalls.[1] Dies bedeutet, dass sie wie die "eigentlichen" Folgen des Arbeitsunfalls zu entschädigen sind. Das gilt auch bei der Wiederherstellung oder Erneuerung eines Hilfsmittels.

Die Ausführungen gelten auch, wenn sich bei der Heilbehandlung ein ärztlicher Behandlungsfehler ereignet. Eventuelle Schadensersatzansprüche des Versicherten gehen dann nach § 116 SGB X auf den Unfallversicherungsträger über, soweit er deshalb Leistungen erbracht hat.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt SGB Office Professional . Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich SGB Office Professional 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge