Besserer Schlaf für pflegende Angehörige
Gut schlafen und erholt aufwachen: Für viele pflegende Angehörige bleibt das nur ein Wunsch. Oft müssen sie nachts aufstehen, um Pflegebedürftige zum Beispiel zur Toilette zu begleiten, ihnen ein Medikament zu geben oder sie im Bett zu drehen.
Kleine Verbesserungen helfen pflegenden Angehörigen
Auch wenn sich nicht alle dieser Dinge vermeiden lassen, können Angehörige oft kleine Verbesserungen erreichen: Der betreuende Arzt kann beispielsweise die Dosierung und den Einnahmezeitpunkt von Medikamenten so verändern, dass der Patient nachts nichts nehmen muss.
Die letzte Mahlzeit isst der Pflegebedürftige am besten nicht zu spät. Geräusche und Licht sollten minimiert werden. Nächtliches Sicherheitslicht wird am besten am Boden platziert und nicht direkt auf das Gesicht gerichtet.
Was pflegende Angehörige für sich selbst tun können
Angehörige können außerdem selbst dafür sorgen, dass sie nachts besser durchschlafen: So sollten sie sich nicht jeden Abend vom Fernseher unterhalten lassen. Denn das fordert sie körperlich zu wenig und macht sie nicht müde. Auch wer sich tagsüber häufig hinlegt, erreicht abends nicht die nötige Bettschwere.
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Birgit Hayler
Fri Jul 11 07:57:58 UTC 2014 Fri Jul 11 07:57:58 UTC 2014
Bei aller Liebe ... so einen Bullshit habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich habe mich mit Tipps für pflegende Angehörige auf absolut andere Dinge eingestellt wie z.B. Massagen auf Rezept ( Ich schenke dem Schreiberling gerne meinen Rücken ) oder eine Kur ( schon mal was von Dauerstress gehört? ). Ich sage ab jetzt meinem Pflegling, dass er sich es doch bei Nacht zu verkneifen hat, auf die Toilette zu müssen, damit ich meinen Schlaf finde.
Andrea Helmke
Fri Jul 11 09:44:51 UTC 2014 Fri Jul 11 09:44:51 UTC 2014
Hallo Frau Hayler, danke für Ihren Kommentar. Natürlich wird eine Verkneifen des Toilettengangs nicht möglich sein. Aber halten Sie doch zunächst Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Vielleicht wären ambulante Anwendungen oder eine Reha-Maßnahme tatsächlich etwas, was für Sie passen würde. Viele Grüße aus Freiburg, Andrea Helmke, Online-Redaktion Sozialwesen.